Verdacht: Geheimer Atomreaktor in Syrien

In der von Israel bombardierten Anlage im Norden Syriens sind laut Uno-Diplomaten Spuren von Uran gefunden worden.

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Dies lege den Verdacht nahe, dass es sich doch um einen geheimen Atomreaktor gehandelt haben könnte, wie aus Kreisen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien zu erfahren war. Umweltproben hätten auch noch andere chemische Elemente offenbart, die weitere Inspektionen notwendig erscheinen liessen. IAEA-Chef Mohamed ElBaradei werde dem Gouverneursrat der Uno-Behörde in der kommenden Woche detailliert Bericht erstatten.

Israel hatte die syrische Anlage Anfang September 2007 bombardiert. Die Regierung in Jerusalem ebenso wie die in Damaskus spielten die Operation lange Zeit herunter, was weltweit Erstaunen auslöste. Mehrfach wurde der Verdacht geäussert, es könnte sich bei dem Objekt um eine geheime syrische Atomanlage gehandelt haben, die mit Hilfe von Nordkorea errichtet worden sei. (bru/sda)

Erstellt: 10.11.2008, 22:04 Uhr

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