Basel

17 Millionen für ein neues Basler Krematorium

Das in die Jahre gekommene, störungsanfällige Krematorium auf dem Friedhof Hörnli soll bis 2017 durch einen Neubau ersetzt werden.

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Für die Realisierung des Projekts, das auch den Umweltvorgaben entspricht, beantragt die Basler Regierung dem Grossen Rat einen Kredit von 17 Millionen Franken. Das bestehende Krematorium steht seit 1984 ohne Unterbruch in Betrieb. Die Anlage habe nun das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht, teilte die Regierung am Dienstag mit. Immer wieder komme es zu Unterbrüchen, und die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung würden teilweise überschritten.

Aufgefangen werden sollen mit der neuen Anlage auch die Kapazitätsengpässe, die sich für das Krematorium auf dem Friedhof Hörnli abzeichnen. Eingeäschert werden dort derzeit pro Jahr rund 4300 Särge aus dem Kanton Basel-Stadt, dem unteren Baselbiet sowie aus den angrenzenden Gebieten der Kantone Solothurn und Aargau.

Angehörigen könnten künftig dabei sein

Verbrannt werden im Krematorium zudem rund 15 Tonnen Organe und Körperteile, die Patienten in den umliegenden Nordwestschweizer Spitälern entnommen wurden. Wie die bestehende soll auch die neue Anlage über vier Öfen verfügen. Die Kapazitätssteigerung ergibt sich durch den zuverlässigeren Betrieb im neuen Krematorium.

Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Neubauprojekt nimmt gemäss der Mitteilung die Themen Sterben, Tod und Trauer architektonisch auf. Anders als im bestehenden können die Angehörigen im neuen Krematorium an der Feuerbestattung teilnehmen. (jg/sda)

Erstellt: 27.08.2014, 11:46 Uhr

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