Liestal

Einsprachen gegen Neubau der Psychiatrie weitergezogen

Der Baubeginn eines neuen Gebäudes für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Liestal verzögert sich weiter. Nun muss sich das Kantonsgericht mit dem Bauprojekt befassen.

So soll der Neubau dereinst aussehen. Die Nachbarn haben allerdings keine Freude an dem Projekt.

So soll der Neubau dereinst aussehen. Die Nachbarn haben allerdings keine Freude an dem Projekt.

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Anwohner haben ihre Einsprache gegen einen Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Liestal ans Kantonsgericht weitergezogen. Das Bauinspektorat und anschliessend die Baurekurskommission hatten die Einsprachen abgelehnt.

Der Neubau soll an der Bienentalstrasse auf dem Gelände der Psychiatrie Baselland entstehen. Er soll die baufällige Liegenschaft an der Goldbrunnenstrasse ablösen. Thomas Lüthi, Leiter Kommunikation der Psychiatrie Baselland, sagte am Montag auf Anfrage, dass die Einsprache ans Kantonsgericht weitergezogen wurde.

«Wir sind sehr enttäuscht», sagte Lüthi; der Ersatzbau sei dringend nötig. Die Psychiatrie Baselland hatte das Baugesuch für den Neubau im Frühjahr 2015 eingereicht. Es seien inzwischen Nachbesserungen gemacht worden. Der Baubeginn war eigentlich für Herbst 2015 vorgesehen gewesen.

Baurekurskommission und Bauinspektorat bezeichneten das geplante Gebäude als zonenkonform; es entspreche den Vorschriften. Beide Gremien hatten die Einsprache der Anwohner abgelehnt.

Geplant ist ein fünfeckiges Gebäude, das dem Minergie-Standard entsprechen soll. Darin untergebracht werden sollen eine Psychotherapiestation mit acht Betten für junge Frauen mit schweren Ess-Störungen, eine Abteilung für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen, ein Ambulatorium sowie Aufenthaltsräume und Büros. (amu/sda)

Erstellt: 04.07.2016, 12:01 Uhr

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