Frick

Frick will ein Gymnasium

Im Kanton Aargau sind zwei neue Mittelschulen in Planung. Nun hat die Gemeinde Frick Interesse angemeldet.

Als Standort für eine neue Mittelschule im Fricktal ist das Areal der K. Studer AG, einer Herstellerin von Bauelementen, vorgesehen.

Als Standort für eine neue Mittelschule im Fricktal ist das Areal der K. Studer AG, einer Herstellerin von Bauelementen, vorgesehen. Bild: Gemeindekanzlei Frick

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Die Gemeinde Frick bewirbt sich als Standort für eine neue Mittelschule im Fricktal. Vorgesehen ist das Areal der K. Studer AG, einer Herstellerin von Bauelementen. Das Gelände liegt gegenüber dem Schulhaus Ebnet, in dem die Oberstufe untergebracht ist. «Das Areal ist zu Fuss in wenigen Minuten vom Bahnhof aus zu erreichen», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung von gestern. Weiter liege auch das Zentrum Fricks in «bequemer Fussdistanz».

Im Kanton Aargau sind zwei neue Mittelschulen in Planung, eines im Fricktal und eines im Gebiet Aarau-Lenzburg-Brugg-Baden. Für die Schule im Fricktal haben sich auch bereits die Gemeinde Möhlin und die Stadt Rheinfelden gemeinsam beworben – mit einem Standort in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof Möhlin im Grenzgebiet der beiden Ortschaften. Über weitere eingegangene Bewerbungen macht das Departement Bildung, Kultur und Sport auf Anfrage der BaZ keine Angaben.

Überlastung der Standorte

Grund für die Planung der zwei neuen Schulstandorte sind die Überlastung der bestehenden Standorte sowie die auch künftig erwartete Zunahme der Schülerzahlen. Derzeit besuchen über 80 Prozent der Fricktaler Schüler ein Gymnasium in Baselland oder Basel-Stadt.

Wie vor rund einem Jahr bekannt geworden ist, gibt es im Baselbiet Pläne, im Zuge der geplanten Mittelschule im Fricktal Umstrukturierungen vorzunehmen. So soll eine von Bildungsdirektorin Monica Gschwind eingesetzte Arbeitsgruppe prüfen, das Angebot der gymnasialen Matur in Muttenz aufzuheben und die Schülerinnen und Schüler nach Münchenstein zu verschieben. In Muttenz wiederum wäre in diesem Fall eine Zentralisierung der Fachmittelschulen (FMS) vorgesehen.

Der Kanton Aargau wird die eingegangenen Dossiers nun «sorgfältig prüfen», wie bei der Abteilung Berufsbildung und Mittelschulen zu erfahren ist. Im Sommer folge ein ausführlicher Planungsbericht, in dem auf die möglichen Standorte eingegangen wird. (Basler Zeitung)

Erstellt: 12.02.2019, 10:59 Uhr

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