ZEININGEN

Glamourwelt statt Gym

Bis vor Kurzem war Stefanie Thommen aus Zeiningen eine ganz normale Gymnasiastin – nun jettet sie als «Supermodel»-Kandidatin durch die Glamourwelt.

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Schon immer wollte Stefanie Thommen im Rampenlicht stehen. Früher sei ihr Traumberuf Sängerin oder Schauspielerin gewesen. Nun sind die Scheinwerfer tatsächlich auf sie gerichtet – auf dem Laufsteg und bei Fotoshootings: Die 17-Jährige hat sich bei der Castingshow «Supermodel» des privaten Fernsehsenders 3+ angemeldet – und es in den Kreis der 15 Finalistinnen geschafft.Nun jettet sie von Shooting zu Shooting, von Laufsteg zu Laufsteg – vom Gornergrat in Zermatt über Mailand bis auf die Malediven. Gecoacht wird sie von Catwalk-Trainer Bruce Darnell und dem deutschen Topmodel Franziska Knuppe.

Teure Hotels

Sie habe nicht lange gezögert, als ihr ein Kollege vorschlug, sich bei «Supermodel» zu bewerben. Denn schon als kleines Kind faszinierte Stefanie Thommen die Welt der Stars und Sternchen – erst recht, seit sie nun Kandidatin bei «Supermodel» ist: «Ich habe dabei das Glamourleben kennengelernt», sagt sie. Die Kandidatinnen übernachten in den «teuersten Hotels» und essen in den «edelsten Restaurants», wie Thommen sagt. Und auch der Arbeitsaufwand auf dem Laufsteg und bei den Shootings halte sich in Grenzen: «Wir mussten teilweise nur zehn Meter pro Tag auf dem Laufsteg gehen.» Dennoch sei es kein Zuckerschlecken. «Wir müssen immer 100 Prozent geben, egal ob wir gerade Hunger haben oder müde sind – das ist ein grosser Druck.»

Die Produzenten der Sendung haben sich abwechslungsreiche Aufgaben für die Kandidatinnen ausgedacht – ein Unterwassershooting etwa, ein Gang über den Catwalk in Unterwäsche und Kussbilder mit einem Mann. Thommen musste hin und wieder eine Hemmschwelle überwinden. Der Kuss sei kein Problem gewesen. Aber bei den Shootings in Unterwäsche hat sich die Fricktalerin nicht wohlgefühlt. «Da war ich gehemmt», sagt sie.

Mit Ellbogen

Als «Supermodel»-Kandidatin hat sie in den vergangenen Wochen die Facetten ihres Traumberufs kennengelernt – und erkannt, dass man manchmal auch die Ellbogen ausfahren muss. Bisher hat ihr das Model-Leben gefallen. Wenn es möglich sei, würde sie später gerne in diesem Business oder als Designerin arbeiten. Doch zuvor möchte Stefanie Thommen das Gymnasium abschliessen. Vor der «Supermodel»-Zeit besuchte sie das Gym in Muttenz mit dem Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten.

Seit sie im Rampenlicht steht, habe sie sich sehr verändert, wie Thommen selber sagt: «Ich bin selbstbewusster geworden.» Dabei erhält sie die volle Unterstützung ihrer Eltern. Zu Beginn war ihr Vater aber nicht angetan vom Traumberuf seiner Tochter: «Er fand die ganze Sendung einen Witz.» Mittlerweile habe er seine Meinung geändert; voller Stolz sammle er alle Zeitungsartikel, die von seiner Tochter handeln – der «Supermodel»-Kandidatin aus dem Fricktal. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.10.2008, 15:47 Uhr

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