Muttenz

Todesursache von Häftling nun endlich geklärt

Der rumänische Häftling, der am 21. Januar tot in seiner Zelle gefunden wurde, starb an einer Überdosis.

Die Zellen im Strafjustizzentrum Muttenz

Die Zellen im Strafjustizzentrum Muttenz Bild: Nicole Pont

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Am 21. Januar verstarb ein 27-jähriger Rumäne im Gefängnis Muttenz. Die Todesursache war bis anhin ungeklärt. Nun zeigen die Untersuchungen der Rechtsmedizin in der Universität Basel, dass es sich bei der Todesursache um eine Überdosis Morphin handelte.

Laut dem Kommunikationsbeauftragten der Staatsanwaltschaft Baselland Michael Lutz, sei nicht bekannt, woher der Häftling das Morphin bezog. Dem Häftling seien zwar Medikamente verschrieben gewesen, jedoch keine mit dem Inhaltsstoff Morphin. Wegen solcher und weiterer Unklarheiten leitet die Staatsanwaltschaft Baselland eine Strafuntersuchung gegen Unbekannt ein, wie sie in einer Medienmitteilung bekannt gibt.

Laut Michael Lutz war der Häftling vor seinem Tode schon lange inhaftiert, da er sich bereits im vorzeitigen Strafvollzug befand. Häftlinge im vorzeitigen Strafvollzug sind oft geständig und sitzen deshalb einen Teil ihrer Strafe bereits ab, bevor sie ein endgültiges Gerichtsurteil bekommen.

Der Todesfall am 21. Januar hängt nach jetzigem Kenntnisstand der Staatsanwaltschaft in keinerlei Punkten mit dem Suizid vom 4. Februar zusammen, der sich ebenfalls im Gefängnis Muttenz ereignete. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.02.2017, 15:14 Uhr

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