Rheinfelden (D)

Hund spielte Katz und Maus mit Polizei

Die Polizei versuchte erst mit Betäubungspfeilen, dann mit einem lockenden Grillteller, einen in Rheinfelden entlaufenen Hund einzufangen – vergeblich.

Der betäubte Hund hielt auf seiner Flucht ein Nickerchen im Grünen (Symbolbild).

Der betäubte Hund hielt auf seiner Flucht ein Nickerchen im Grünen (Symbolbild). Bild: Keystone

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Am Freitagnachmittag gönnte sich ein Hund in Rheinfelden (D) einen etwas ausgiebigeren Auslauf: Das Tier war ausgerissen und liess sich nicht mehr einfangen, auch nicht von der zur Hilfe gerufenen Polizei. Die Beamten vom Polizeirevier Rheinfelden und deren Kollegen von den Polizeihundeführern Lörrach hätten es zunächst «mit gutem Zureden und Anlocken» versucht, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Der Versuch blieb jedoch erfolglos.

Nach Rücksprache mit dem Tierschutzverein wollten die Polizisten den Ausreisser danach mit zwei Betäubungspfeilen einfangen, «was dieser aber gar nicht so gut fand», wie es in der Mitteilung heisst. Das Tier sei dann mit Betäubungsmittel intus in den angrenzenden Wald geflüchtet und sei dann während mehrerer Stunden nicht mehr gesehen worden. «Vermutlich hielt er ein Nickerchen», schreibt die Polizei.

In der Nacht kehrte der Hund dann wieder zurück. Passanten informierten abermals die Polizei. Aber erneut seien die Einfangversuche nicht von Erfolg gekrönt gewesen. «Auch ein bereitgestellter Grillteller, welcher der Hund verzehrte, konnte diesen nicht zum Einlenken bewegen», heisst es in der Mitteilung. «Erst am Samstagmorgen besann sich der Ausreisser beim Anblick der Tochter des Hundehalters und kehrte mit seinem Herrchen zurück nach Hause.» (amu)

Erstellt: 14.05.2018, 16:41 Uhr

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