Kleiner Kudu gestorben

Gestern haben wir hier den Kleinen Kudu «Ochuko» vorgestellt, der erstmals im Basler Zolli zu sehen war. Noch gestern Abend ist Ochuko gestorben – ein Unfall.

Kurzes Leben: Der Kleine Kudu war gestern Mittwoch erstmals im Basler Zolli zu sehen.

Kurzes Leben: Der Kleine Kudu war gestern Mittwoch erstmals im Basler Zolli zu sehen. Bild: Zoo Basel

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«Der am 1. Dezember im Zoo Basel geborene Kleine Kudu ist leider verstorben», teilte der Zolli am Donnerstag mit. Was genau passiert ist, sei nicht bekannt. Die Kudus hätten sich aus nicht ersichtlichem Grund erschreckt, worauf die ganze Herde in den Stall rannte. Dabei verhedderte sich das Jungtier in einem Sichtschutz aus Ästen. Es stand nach einer Weile auf und die Tierärzte seien optimistisch gewesen, dass es sich erholen würde. Auch trank es das angebotene Wasser. Dann sei es trotz den Bemühungen und den guten Anzeichen am Abend gestorben, heisst es in der Mitteilung weiter.

Was letztlich die genaue Ursache für den Tod war, wird im Institut für Tierpathologie in Bern untersucht. Das Bedauern im Zoo Basel sei gross. Kleine Kudus sind in ihrer Heimat Ostafrika selten geworden.

«Ochuko» folgte der Herde seit ein paar Tagen auf die Aussenanlage beim Antilopenhaus. Gestern stellte der Zoo Basel das Junge der Öffentlichkeit vor.

Giraffe im Seil verheddert

Etwas Ähnliches passierte 2008: Die dreijährige Giraffe Chakula hatte sich so unglücklich an einem am Baum aufgehängten Seil mit Futterästen verwickelt, dass sie sich selbst strangulierte. Der Veterinär konnte damals zwar mit Hilfe eines Tierpflegers die bereits am Boden liegende Giraffe losschneiden, doch Chakula starb unmittelbar danach an den Folgen der Strangulation.

Vor drei Wochen starb zudem das älteste Mitglied der Elefantengruppe im Basler Zoo: Die Kuh Malayka musste im Alter von 47 Jahren eingeschläfert werden. Das Tier war seit 2015 einige Male gestürzt und habe teils nur mit Hilfe anderer Elefanten wieder aufstehen können, schrieb der Zolli. Anfang Januar sei die Elefantenkuh das Aufstehen nach einem erneuten Sturz im Freien zwar nochmals gelungen, doch dann sei sie zusammengebrochen und reglos liegen geblieben. Das Pfleger habe dann entschieden, Malayka ein längeres Leiden zu ersparen und «sie zu erlösen und einzuschläfern». (BaZ)

Erstellt: 01.02.2018, 10:50 Uhr

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