Pratteln

CABB will weiter in Sicherheit investieren

Die CABB lässt sich die Umsetzung ihres Sicherheitsprogramms einiges kosten.

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Die deutsche Spezialitätenchemiegruppe CABB AG will am Standort Pratteln im laufenden Jahr rund 40 Millionen Franken investieren. Über die Hälfte davon soll in die Umsetzung eines Sicherheitsprogramms fliessen.

Das im vergangenen Jahr an den Chloranlagen installierte Alarmsystem solle auf weitere Bereiche ausgedehnt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Zudem sollen mehrere Anlagen erdbebensicher gemacht werden. Gestartet werde im Weiteren die Umsetzung eines Konzepts um Stoffaustritte abzufangen. Dabei soll etwa bei Kessel oder Leitungen jeweils eine zweite Sicherheitsbarriere geschaffen werden. Die Abstimmung mit den Behörden dazu sei abgeschlossen.

Das Pratteler CABB-Werk hatte schon mehrfach mit Zwischenfällen für Negativschlagzeilen gesorgt. Zuletzt war im vergangenen August zweimal am gleichen Tag aus derselben Leitung Schwefelsäure ausgelaufen. Eine Person wurde verletzt. Bei der Baselbieter Staatsanwaltschaft sind derzeit fünf Verfahren zu CABB hängig. Die weiteren am Standort Pratteln geplanten Investitionen in diesem Jahr sollen in den Aus- und Neubau von Anlagen fliessen, heisst es weiter. Neu gewonnene, teilweise auf mehrere Jahre ausgelegte Kundenprojekte sollen für ein Wachstum sorgen. CABB Pratteln ist aus der SF-Chem hervorgegangen, die 1917 als gemeinschaftliches Zulieferunternehmen von der Basler Chemie aufgebaut worden war. (kha/sda)

Erstellt: 02.03.2018, 13:40 Uhr

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