Basel-Land

Kürzung von Aidshilfe-Gelder

Die Aids-Hilfe beider Basel soll 8000 Franken weniger als bisher von Baselland bekommen.

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Die Aids-Hilfe beider Basel (AHbB) soll von Baselland 2018 bis 2021 jährlich 192'000 Franken bekommen, 8000 Franken weniger als bisher. Die Baselbieter Regierung will so sparen, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die Frauenoase soll weiterhin 75'000 Franken bekommen.

In der Summe beantragt die Regierung dem Landrat für die kommende Leistungsperiode 1,068 Millionen Franken für die beiden regional tätigen Institutionen. «Aufgrund der Finanzlage des Kantons» habe sie «den Staatsbeitrag intensiv auf Möglichkeiten der Reduktion geprüft» und bei der AHbB eine Möglichkeit geortet.

Gemäss der Landratsvorlage ist mit einer geringeren Nachfrage beim Beratungsangebot der Aids-Hilfe an den Baselbieter Schulen sowie im Bereich der persönlichen Beratungen zu rechnen. Mit der beantragten Kürzung will die Regierung deshalb auch die Leistungsziele anpassen.

Aids-Hilfe und Frauenoase sind in der Aids-Prävention, Drogenberatung und anderem tätig und werden dafür von der öffentlichen Hand unterstützt. Vor der laufenden Leistungsperiode hatte die Regierung die Gelder um insgesamt 50'000 Franken kürzen wollen. Sie war damit aber im Landrat im Januar 2014 nicht durchgekommen.

Im Dezember 2015 hatte die Regierung im Rahmen ihrer Finanzstrategie zudem eine Streichung der Subvention für die Frauenoase und eine Auflösung der Leistungsvereinbarung beantragt. Der Landrat lehnte dies im Januar 2016 jedoch ab. (dou/sda)

Erstellt: 27.09.2017, 13:12 Uhr

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