Muttenz

Regierung will Beitrag an CSEM kürzen

Die Regierung will ihre Gelder für das Regionalzentrum des Schweizerischen Zentrums für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) in Muttenz um eine Million Franken pro Jahr kürzen.

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Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat für die Jahre 2019 bis 2022 insgesamt acht Millionen Franken. Mit der Massnahme soll ein langfristiges Engagement zugunsten des CSEM Muttenz sichergestellt werden, wie es in einer Mitteilung der Regierung vom Dienstag heisst. Gemäss der Landratsvorlage will sich die Regierung - vorbehaltlich der Landratsbeschlüsse - für ein Engagement des Kantons bis mindestens 2028 einsetzen. Mit der Reduktion der Beiträge von jährlich drei auf zwei Millionen Franken leiste das CSEM einen hohen Sparbeitrag, heisst es in der Vorlage weiter. Die Betriebsbeiträge des Kantons entsprechen rund einem Drittel des Umsatzes. Aufgrund der Reduktion plane das CSEM nun mit einer Redimensionierung der gesamten Mittel.

Der Landrat hatte 2009 erstmals 15 Millionen Franken bewilligt für die Ansiedlung des Forschungszentrums. In der laufenden Leistungsperiode sind Beiträge teilweise an die Bedingung verknüpft, dass das Zentrum bei seiner Finanzierung einen Drittmittelanteil von mindestens 50 Prozent erreicht. Auf diese Drittmittelquote will die Regierung gemäss Vorlage künftig verzichten. Das CSEM (Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA), zu dem das Zentrum in Muttenz gehört, arbeitet nicht gewinnorientiert und hat seinen Sitz in Neuenburg. In den fünf Forschungsprogrammen Mikrosysteme, Mikroelektronik, Photovoltaik und Energiemanagement, Oberflächen sowie Systeme entwickelt das CSEM Technologieplattformen. (amu/sda)

Erstellt: 29.08.2017, 17:02 Uhr

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