Im Baselbiet droht ein Wasserentnahmeverbot

Wegen der anhaltenden Trockenheit steigt das Waldbrandrisiko im Landkanton. Zudem erwägt das Amt für Umweltschutz- und Energie ein generelles Wasserentnahmeverbot.

Trockene Böden sind ein Problem für die Landwirtschaft.

Trockene Böden sind ein Problem für die Landwirtschaft. Bild: Keystone

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Gewässer im Baselbiet führen nach zu geringen Niederschlägen in den vergangen Wochen zu wenig Wasser. Die Situation sei «angespannt», teilte die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion am Donnerstag mit.

Auch in den kommenden Tagen sind keine flächendeckenden, markanten Niederschläge zu erwarten. Im Gegenteil: Nächste Woche wird es wieder sommerlich heiss. Das Amt für Umweltschutz- und Energie (AUE) weist darauf hin, dass Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern eine Bewilligung benötigen. Auch bewilligte Wasserentnahmen seien nur erlaubt, wenn die Gewässer eine hierfür ausreichende Wasserführung aufweisen. Aufgrund der Lage ziehe das AUE «gegebenenfalls ein generelles Wasserentnahmeverbot in Erwägung.» Bei unveränderter Wetterlage müssen nächste Woche kleinere Bäche wie der Homburger- und der Bennwilerbach ausgefischt werden. Entsprechenden Vorbereitungen seien eingeleitet worden. Die Behörden rufen zudem wegen der anhaltenden Trockenheit zur Vorsicht mit Feuern im Freien auf. Zurzeit gehe die grösste Gefahr von Picknickfeuern im Wald und an den Waldrändern aus. Gefährlich sind auch weggeworfene Raucherwaren. Die Situation erfordere allgemein« einen sehr vorsichtigen und zurückhaltenden Umgang mit Feuer im und am Wald.» Die Waldbrandgefahr sei derzeit «mässig». (amu)

Erstellt: 13.07.2017, 12:09 Uhr

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