Baselbieter Archäologie erhält bedeutende Fossiliensammlung

Die Naturforschende Gesellschaft Baselland (NGBL) macht dem Museum Baselland ein grosszügiges Geschenk.

In der Sammlung befinde sich laut NGBL unter anderem das Fossil eines bisher unbeschriebenen Fisch. (Symbolbild)

In der Sammlung befinde sich laut NGBL unter anderem das Fossil eines bisher unbeschriebenen Fisch. (Symbolbild) Bild: Keystone

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Eine bedeutende Sammlung von Fossilien, die aus der Nähe von Sissach stammen, hat die Naturforschende Gesellschaft Baselland (NGBL) erworben. Unter den 233 Fossilien befinden sich einmalige Objekte aus dem Jurazeitalter - damals bedeckte ein flaches, warmes Meer das heutige Baselbiet.

Die Sammlung von Patrick Gasser aus Arlesheim umfasse zahlreiche sehr gut erhaltene Ammoniten, einen riesigen Nautilus, einen grossen Belemniten, Muscheln, Seeigel, Schnecken und einen bisher unbeschriebenen Fisch, teilte die NGBL am Freitag mit. Der Sammler habe «einmalige Funde» entdeckt.

Die Objekte hatte der Sammler selber präpariert. Bissspuren und Kalkröhren von Würmern wurden erhalten. Sie erzählen die Lebensgeschichte der versteinerten Tiere, die vor rund 170 Millionen Jahren im Jurameer gelebt hatten. Laut der NGBL handelt es sich bei dieser Sammlung um die grösste und vollständigste aus der so genannten Humphriesi-Schicht.

Laut der NGBL hat die Sammlung einen grossen wissenschaftlichen Wert, solle als Ganzes erhalten bleiben und sei der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb habe die NGBL die Sammlung mit Geldern aus dem Swisslos-Fonds Baselland erworben. Die NGBL schenkt die Sammlung Archäologie und Museum Baselland. Die Übergabe findet am 20. April statt. (kha/sda)

Erstellt: 13.04.2018, 17:10 Uhr

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