Fahrplan für Ersatzwahlen steht

Der Gemeindarat von Reinach hat den Fahrplan für die Ersatzwahlen festgelegt. Gewählt wird am 26. November und am 4. März 2018.

Nach dem Rücktritt von Gemeindepräsident Urs Hintermann (l.) und Gemeinderat Silvio Tondi (r.) hat der Gemeinderat von Reinach nun den Fahrplan für die Ersatzwahlen festgelegt.

Nach dem Rücktritt von Gemeindepräsident Urs Hintermann (l.) und Gemeinderat Silvio Tondi (r.) hat der Gemeinderat von Reinach nun den Fahrplan für die Ersatzwahlen festgelegt. Bild: Felix Jehle

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Eine Woche nach dem überraschenden Rücktritt von Gemeindepräsident Urs Hintermann und Gemeinderat Silvio Tondi hat der Gemeinderat von Reinach den Fahrplan für die Ersatzwahlen festgelegt. Gewählt wird am 26. November und am 4. März 2018.

Am 26. November, dem nächstmöglichen regulären Wahl- und Abstimmungstermin, findet zunächst die Ersatzwahl für den Gemeinderat statt. Die Wahlvorschläge für die beiden vakanten Sitze im Siebnergremium müssen bis zum 9. Oktober bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden, wie der Gemeinderat am Mittwoch mitteilte. Können die beiden Sitze noch nicht am ersten Termin besetzt werden, kommt es am 14. Januar zu einer Nachwahl. Erst wenn der Gemeinderat wieder komplett ist, kann auch das Gemeindepräsidium wieder besetzt werden. Diese Wahl wurde auf den 4. März 2018 festgelegt, dem ersten ordentlichen Wahl- und Abstimmungstermin des kommenden Jahres.

Liegt für das Gemeindepräsidium nur eine Kandidatur vor, entfällt der Wahlgang. Der Posten wird in stiller Wahl besetzt. Kommt es dagegen zu einer Nachwahl, findet diese am 10. Juni statt.

«Dossier Asyl»

Weiter hat der Gemeinderat die bisher von Gemeindepräsident Hintermann und Gemeinderat Tondi wahrgenommenen Aufgaben auf die in der Exekutive verbliebenen Personen verteilt. Das «Dossier Asyl» dagegen, das letzte Woche zum überraschenden sofortigen Rücktritt der beiden SP-Politiker geführt hatte, wird an eine externe neutrale Fachperson vergeben, wie es in der Mitteilung heisst.

Um wen es sich handelt, ist noch offen. Die Suche nach einer geeigneten Persönlichkeit ist laut dem Gemeinderat im Gange. Die Fachperson soll dem Gesamtgemeinderat unterstellt sein und das «Dossier Asyl» aufarbeiten. Zu diesem Thema will sich der Gemeinderat im Weiteren erst wieder öffentlich äussern, wenn die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und die Prüfung der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission abgeschlossen sind. (dou/sda)

Erstellt: 13.09.2017, 11:27 Uhr

Artikel zum Thema

Die Hintermann-Tragödie

Kommentar Gemeindepräsident Urs Hintermann hat eine Chance nach der anderen verpasst, reinen Tisch zu machen. Stattdessen hat er versucht, Whistleblower, Journalisten und Parteikollegen einzuschüchtern. Mehr...

Urs Hintermann tritt zurück

Reinachs Gemeindepräsident Urs Hintermann zieht die Konsequenzen aus der Affäre um die Betreuerin des Asylheims und tritt zurück. Auch Gemeinderat Silvio Tondi geht diesen Weg. Mehr...

Hintermann behindert Asylheim-Untersuchung

Reinach Reinachs Gemeindepräsident versucht, auf die Arbeit der Geschäftsprüfungskommission Einfluss zu nehmen Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).

Kommentare

Blogs

Sweet Home Ein Höhepunkt namens Sonntag

Tingler 5 Irrtümer der Küchentisch-Philosophie

Die Welt in Bildern

Karton auf den Augen: Prinz Charles schaut sich den Schaden, welchen die Septemberstürme auf den karibischen Inseln angerichtet haben, durch die Google Brille an. (18. November 2017)
(Bild: Chris Jackson/Getty Images) Mehr...