Smartphones sollen Leben retten

Mit einem neuen Rettungssystem sollen Menschen in Basel bei einem Herzstillstand schneller Hilfe erhalten.

Nicht immer ist die Sanität schnell genug zur Stelle.

Nicht immer ist die Sanität schnell genug zur Stelle. Bild: Michael Koller

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Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Je schneller der betroffenen Person geholfen wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie überlebt. Die beiden Basel möchten ab nächstem Jahr ein neues Rettungssystem einführen, über das Menschen mit Herzstillstand schneller als bisher geholfen wird.

Die Notrufzentrale soll im Notfall in Erster Hilfe ausgebildete Personen in der Nähe des Herzstillstands kontaktieren können. Die registrierten ausgebildeten Laien, sogenannte «First Responders», können dann Erste Hilfe leisten, bis die Sanität eintrifft.

Im Tessin funktioniert das System sehr gut. Über 50 Prozent der Menschen mit Herzstillstand überleben. Im Vergleich dazu liegen die Überlebenschancen in Basel momentan, laut Notarzt Patrick Siebenpfund, bei unter 10 Prozent.

Die jährlichen 25’000 Franken werden in Basel-Stadt vom Kanton übernommen. Im Baselbiet soll das Geld über eine Erste-Hilfe-Stiftung zusammenkommen.

(pre)

Erstellt: 25.07.2017, 15:26 Uhr

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