Nordwestschweiz arbeitet bei Patientendossiers zusammen

Zur Förderung der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen haben Basel-Stadt, Baselland und Solothurn den Verein eHealth NWCH gegründet.

Ab dem Frühjahr sollen Patientendossiers elektronisch geführt werden.

Ab dem Frühjahr sollen Patientendossiers elektronisch geführt werden. Bild: Miro Novak

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Zuden Aufgaben des Vereins eHealth NWCH gehören die Standardisierung elektronischer Patientendossiers und die Umsetzung kantonaler und nationaler Vorgaben.

Mitglied des Vereins ist neben den drei Kantonen und ihren Spitälern auch ein Basler Privatspital. Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit werde es sein, bis 2020 respektive 2022 das elektronische Patientendossier (ePD) einzuführen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Voraussichtlich im Frühjahr werde das Bundesgesetz über das ePD in Kraft gesetzt. Dieses verpflichte Spitäler, Pflegeheime und Geburtshäuser, ePD einzuführen.

Basel-Stadt startete im letzten Jahr einen Modellversuch zur Einführung von ePD. Dieser soll in den Trägerverein überführt werden.

Der Modellversuch sah vor, bis Ende 2016 erste elektronische Dossiers anzulegen. Das konnte bisher jedoch nicht realisiert werden, wie Peter Indra vom Basler Gesundheitsdepartement auf Anfrage sagte. Der Grund liege bei Verzögerungen beim Bund.

Die Eröffnung eines ePD ist freiwillig und kostenlos. Indra schätzt, dass derzeit rund ein Drittel der Bevölkerung ein ePD anlegen möchte. Es brauche aber noch viel Überzeugungsarbeit. (sda)

Erstellt: 06.01.2017, 14:12 Uhr

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