Der Grosspeter-Tower ist einen Schritt weiter

Nach anfänglicher Verzögerung kann der Bau des 78 Meter hohen Bürohochhauses auf dem Grosspeter-Areal nun in Angriff genommen werden.

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Wäre der Zeitplan zur Umsetzung des Grosspeter-Towers aufgegangen, hätten wohl dieses Frühjahr die Bagger auffahren können zwischen Autobahnausfahrt, Grosspeterstrasse und SBB-Gleisen. Weil bis zum Bauentscheid der Behörden aber mehr Zeit verstrich als erhofft, kam das 80-Millionen-Projekt der Swiss Property (PSP) rund ein Jahr in Verzug (wir berichteten). Im Dezember nun hat das Basler Bauinspektorat grünes Licht gegeben für den Hochhausbau, wie Thomas Kraft, Eigentümervertreter der PSP, auf Anfrage bestätigt.

«Jetzt müssen wir wieder mit den Planern zusammensitzen und vorwärtsmachen – schliesslich hatten wir eine Zeit lang Stillstand», sagt Kraft. «Die Wartezeit hat das Projekt schon ein wenig gebremst.» In einem halben Jahr soll das fertig ausgearbeitete Bauprojekt stehen. Danach wird entschieden, wer den Auftrag – oder die Aufträge – zur Umsetzung des Büroturms erhält. Normalerweise wären diese Arbeitsschritte gemäss Kraft bereits durchgeführt worden während der Bauentscheid noch hängig ist. Wegen diverser Unsicherheiten sowie der Verzögerung des Bauentscheids habe man bisher aber von der Detailplanung abgesehen. Das Hochhaus kommt an exponierter Stelle zwischen zwei Hauptverkehrsachsen zu stehen, da gilt es einiges zu beachten.

Keine Konkurrenz durch Hilton-Neubau

Die Umsetzung des 78 Meter hohen Büroturms, voraussichtlich mit integriertem Businesshotel, hängt nicht nur von Behörden und Bauplan ab, sondern auch vom Interesse künftiger Mieter. «Wir bauen erst, wenn mindestens 75 Prozent der Fläche vermietet sind», erklärt PSP-Eigentümervertreter Kraft. Dass wenige hundert Meter vom geplanten Grosspeter-Tower entfernt ein neues Businesshotel der gehobenen Klasse entstehen soll, erfährt PSP-Sprecher Kraft durch die BaZ. Er sieht im Baloise-Neubau, der das heutige Hilton ersetzen soll, keine Konkurrenz. Ein allfälliges Grosspeter-Hotel in der Kategorie Drei Sterne Plus decke ein anderes Segment ab.

Wenn alles nach Plan läuft, dürfte das Hochhaus der PSP bereits stehen, wenn der Hilton-Neubau in Betrieb genommen wird. Gemäss Kraft könnten die Bagger auf dem Grosspeter-Areal im besten Fall Anfang 2014 auffahren – rund ein Jahr später als vorgesehen. An diesem Zeitplan hat sich in den vergangenen Monaten nichts mehr geändert. Bei einer voraussichtlichen Bauzeit von zwei Jahren wäre das Hochhaus 2016 bezugsbereit. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.01.2013, 11:07 Uhr

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