Feuerwehr musste wegen Kunstinstallation ausrücken

An der Basler Rittergasse drang Katzengeschrei aus der Kanalisation. Besorgte Passanten riefen die Polizei. Dann stellte sich heraus: Es war «nur» Kunst.

«Künstliche» Aufregung wegen einer vermentlichen Katze.

«Künstliche» Aufregung wegen einer vermentlichen Katze. Bild: Margrit Müller

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Die heute beginnende Art Basel hat bereits für die erste originelle Geschichte gesorgt. Auslöser war eine Installation der Künstlerin Hannah Weinberger an der Rittergasse. Sie hat in der Kanalisation Lautsprecher angebracht.

Am Dienstagnachmittag hörten Passanten ein Miauen aus der Kanalisation und waren besorgt. Eine Person habe sich um 14 Uhr bei der Einsatzzentrale der Basler Polizei gemeldet, bestätigte Sprecher Toprak Yerguz auf Anfrage der BaZ. Die Feuerwehr machte sich danach mit drei Personen auf den Weg zu einer Tierrettung. Als die Feuerwehrleute den Dohlendeckel anhoben, bemerkten sie den Irrtum. Das vermeintliche Kätzchen war nur Weinbergers Soundinstallation, die zum Art Parcours gehört.

Die Feuerwehrleute sind dann unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Die Kosten des Einsatzes würden niemandem verrechnet, sagt Yerguz. Für die nächsten Tagen ist die Einsatzzentrale gewarnt. Falls weitere besorgte Bürger anrufen, kann man diesen gleich per Telefon Entwarnung geben. Sollte sich in den nächsten Tagen allerdings eine echte Katze in diese Dohle verirren, wird die Feuerwehr vermutlich wohl nicht ausrücken. (amu)

Erstellt: 12.06.2018, 16:20 Uhr

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