«Ich bin geil auf euch»

Mit der Extasia ist am Freitag in Basel die grösste Schweizer Erotikmesse eröffnet worden. Wir haben mit Porno-Queen Lena Nitro, einem der Aushängeschilder der Messe, über Analsex, Hunde und das Leben danach geredet.

«Es muss immer extremer und doller sein – aber ich glaube, wir haben mittlerweile die Grenze erreicht.» Lena Nitro im Interview. (Video: Joël Gernet)

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Sie hat grad einen Lauf als Porno-Queen: Lena Nitro, klein und zierlich und jung und mit allen sexuellen Wassern gewaschen. Es ist die vierte Extasia der 26-jährigen Deutschen, ihre erste als offizielle Botschafterin. Sie ist dabei, ihren Stand in der St. Jakob-Arena aufzubauen, trägt noch Turnschuhe und ist grad ein wenig von suboptimaler Laune.

Pebbles ist auch da, ihr Chiwauwau, und es erstaunt nicht, dass Lena kleine Hunde mag. Lena selbst wird erst gross, wenn Sie die Schuhe mit den ganz hohen Absätzen anzieht. Und für viele wird sie grossartig, wenn sie das tut, wozu sie sich berufen fühlt: Hardcore-Porno.

Vom Swingerclub vor die Kamera

«Ich wusste», sagt sie, «dass aus mir mal etwas anderes werden würde. Und dann wars eben das.» Mit 16 liess sie ihre Brüste piercen, 2009 rockte sie die Szene mit den Filmen: «Inzest - Papa, dein Schwanz ist so gross» und «Zofen-Schweiss». Ihr inzwischen 35. und bisher letzter Film heisst: «Lena Nitro - wer hat noch nicht». Lena Nitro entdeckte ihre Liebe zur Pornographie in Swingerclubs. Später mochte sie Partys, bei denen gequatscht und gevögelt und gevögelt und dann wieder gequatscht wird.

Dort lernte sie ihren Mann kennen, die beiden entdeckten, dass sie es mochten, dabei gefilmt zu werden und so weiter. Das Hobby wurde zum Beruf. Lena selbst schreibt über sich: Vorzüge: Hemmungslos geil! Hobbies: Mein Hund. Lebensziel: Ein sorgenfreies, gesundes Leben. BH-Grösse: 75B. Gewicht: 45 kg. Motto: Ein Tag ohne Spass ist ein verlorener Tag. Grösse: 1.60 Meter (aber wohl mit Schuhen).

Wir trafen Lena an der Extasia kurz bevor die grösste Schweizer Erotikmesse ihre Pforten öffnet. Und dann stand sie da auf ihren hohen Schuhen, drückte den Busen ein wenig nach vorne und redete über Analsex, wie dünn die Luft am Pornohimmel geworden ist und was aus ihr werden könnte, wenn die Halbwertszeit als Pornoqueen um ist. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.11.2013, 18:14 Uhr

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