Toter soll Direktor des Pharmaziemuseums gewesen sein

Ein Mitarbeiter des Museums ist gestorben. Bei drei weiteren Personen bestand der Verdacht auf Kontamination.

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Ein Mitarbeiter des Pharmaziemuseums der Universität Basel ist durch die Berührung mit einer toxischen Substanz gestorben. Laut der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt liegen keine Hinweise auf Dritteinwirkung oder einen Unfall vor. Um welchen giftigen Stoff es sich handelt, ist noch nicht bekannt. Weitere Angaben zum Verstorbenen wollten die Behörden aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht machen.

Drei weitere Museumsmitarbeiter mussten evakuiert werden und wurden «unter die Dusche geschickt», wie der Mediensprecher der Polizei Baselstadt, René Gsell, in einem Interview zu Tele Basel sagte.

Gemäss mehreren unabhängigen Quellen soll es sich beim Verstorbenen um den langjährigen Direktor des Museums handeln, wie die «Basellandschaftliche Zeitung» schreibt.

Weil zunächst unklar war, ob weitere giftige Substanzen im Gebäude eine Gefahr darstellten, sperrte die Polizei den Zugang zum Museum, der Stadthausgasse, Schneidergasse und dem Totengässlein ab. Später kam die Entwarnung, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe. (TA/NN)

Erstellt: 10.08.2018, 20:55 Uhr

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