Polizei kann effizienter büssen

Der neue Bussenzettel reduziert den Aufwand der Basler Polizei. Polizisten haben dadurch künftig mehr Zeit – für noch mehr Bussen?

Weniger Schreibarbeit: Polizisten können künftig dank des neuen Bussenzettels länger auf der Strasse unterwegs sein.

Weniger Schreibarbeit: Polizisten können künftig dank des neuen Bussenzettels länger auf der Strasse unterwegs sein.

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Ab Mittwoch wird die Basler Polizei den neuen Bussenzettel einsetzen. Der Bussenzettel enthält neu einen QR-Code, der einen direkten Zugriff auf einen Online-Bussenschalter ermöglicht. So können Gebüsste die Busse «direkt bezahlen, dagegen Einsprache erheben oder weitere Lenkerangaben hinterlegen», heisst es in der Mitteilung der Polizei. Der Online-Zugriff sei auch über die Eingabe der Bussennummer möglich.

Wer den neuen Service nicht nutzen möchte oder kann, werde jedoch wie bisher nach 30 Tagen mit einer Übertretungsanzeige per Post über die Busse informiert. Der neue Bussenzettel ist auf einem neuartigen witterungsbeständigen Papier gedruckt.

Die Datenerfassung erfolge künftig über eine speziell entwickelte App auf Mobiltelefonen. Die alten Bussenzettel und Datenerfassungsgeräte werden schrittweise ersetzt. Bis Mitte 2018 sollen alle Polizisten komplett mit den neuen Geräten und Bussenzetteln ausgerüstet sein. Die Polizei hat das neue System über mehrere Monate getestet.

Mehr Effizienz

Der neue Bussenzettel werde die Schreibarbeit für die Kantonspolizei «deutlich reduzieren». Dank optimierter Abläufe sollen zudem «Doppelspurigkeiten, administrative Leerläufe und mögliche Fehlerquellen» beseitigt werden. Dadurch könne die Polizei ihre Effizienzgewinne «durch eine nochmals verstärkte Präsenz auf der Strasse in die Sicherheit der Bevölkerung investieren», heisst es in der Mitteilung.

So wird der neue Bussenzettel aussehen:

(amu)

Erstellt: 30.10.2017, 11:53 Uhr

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