SVP-Grossrat Karl Schweizer verstorben

Der Basler Politiker und Fasnächtler Karl Schweizer litt seit längerer Zeit an Krebs. Am Mittwoch ist er seiner Krankheit erlegen.

Karl Schweizer ist am Mittwoch seiner Krankheit erlegen.

Karl Schweizer ist am Mittwoch seiner Krankheit erlegen. Bild: Nicole Pont

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Was gestern am frühen Nachmittag bereits die Runde machte, wurde später im Grosser Rat von offizieller Seite bekannt gemacht. Mit dem Satz «Ich muss Ihnen die traurige Mitteilung machen, dass unser Ratsmitglied Karl Schweizer heute an einer heimtückischen Krankheit verstorben ist» eröffnete Grossratspräsidentin Elisabeth Ackermann die Nachmittagssitzung des Basler Parlaments und bat um eine Schweigeminute. Ein Parteikollege des Verstorbenen stellte weisse Blumen auf Schweizers Platz.

Wenig später teilte die SVP in einem Communiqué mit, dass ihr Grossrats- und Riehener Einwohnerratsmitglied Karl Schweizer nach schwerer Krankheit gestorben sei. «Schweizer gehörte dem Grossen Rat für den Wahlkreis Kleinbasel seit dieser Legislatur an und war unter anderem Mitglied der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission JSSK.» Zudem sei er langjähriger Fraktionspräsident im Einwohnerrat Riehen sowie Vorstandsmitglied der SVP Riehen gewesen. «Die SVP verliert mit Dr. Karl Schweizer ein engagiertes und motiviertes Mitglied.» Man verliere mit ihm einen «originellen Charakterkopf, welcher durch sein vielseitiges Schaffen einen bleibenden Eindruck in der Gesellschaft hinterlassen hat».

Ein aktiver Fasnächtler

Auch die Internetplattform Basler Fasnacht Online meldete den Hinschied von Schweizer. Über den Gründer des bekannten Schnitzelbanks «Striggede» und den Präsidenten des «Comités 1914» heisst es auf der Fasnachtshomepage, dass der 59-Jährige seit geraumer Zeit an Krebs gelitten habe. «Schweizer war einer der bekanntesten Aktiven in der Basler Schnitzelbank-Szene. Seit 1979 war er in wechselnder Besetzung mit der von ihm gegründeten Striggede unterwegs, deren Refrain ‹Und yyne­stächen, ummeschloh, durezieh und aabeloh› wohl jedem Fasnachts-Interessierten im Ohr ist.» Lange als Formation der Comité-Schnitzelbänke unterwegs habe Schweizer diese verlassen und vor einigen Jahren das «Comité 2000» gegründet, das sich im Vorjahr in «Comité 1914» umbenannte.

«Prägnant in Erinnerung bleiben wird der von Schweizer ins Leben gerufene Striggede-Ball jeweils am Fasnachts-Dienstag in der ‹Saffre›; die dort anwesende Prominenz war vielfältig, die Eintrittskarten begehrt», informiert Basler Fasnacht Online. (Basler Zeitung)

Erstellt: 04.02.2015, 18:48 Uhr

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