Zolli-Elefanten sind Zugpferde

Die Elefanten lockten im letzten Jahr viele Besucher in den Basler Zolli. Der Tierpark verkaufte soviele Jahresabos wie noch nie.

Die Elefantenanlage wurde im März 2017 eröffnet und ist bei den Besuchern beliebt.

Die Elefantenanlage wurde im März 2017 eröffnet und ist bei den Besuchern beliebt. Bild: Christian Jaeggi

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Der Zoo Basel hat im vergangenen Jahr 1,02 Millionen Eintritte gezählt, was einer Zunahme gegenüber dem verregneten Vorjahr um sechs Prozent entspricht. Speziell die im März neu eröffnete Elefantenanlage habe Interesse geweckt, teilte der «Zolli» am Donnerstag mit.

Im Schnitt besuchten so 2790 Personen pro Tag den Basler Zoo. Der am besten besuchte einzelne Tag war im vergangenen Jahr der 1. Juli mit der «Zoo-Nacht» und 9804 Eintritten. Die neu konzipierte Elefantenanlage «Tembea» war am 16. März 2017 eröffnet worden.

Erneut einen neuen Rekord verzeichnete der Zolli bei seinen Jahres-Abonnementen: Deren Zahl stieg im vergangenen Jahr um rund 2800 auf 34'527 Abonnements. Der alte Rekord stammte vom Vorjahr und betrug 31'689 verkaufte Abos.

Der Besucherzustrom bescherte auch dem so genannten «freiwilligen Naturschutzfranken», der auf die Billettpreise geschlagen wird, mehr Mittel: In dieses Mitte 2016 geschaffene Kässeli, das der Zolli zur Unterstützung von Naturschutzprojekten verwendet, flossen im letzten Jahr 346'000 Franken. Über 90 Prozent der Gäste hätten diesen Obulus entrichtet, hiess es weiter.

Erst seit 2015 zählt der Basler «Zolli» übrigens Besucherinnen und Besucher mit einem elektronischen Zählsystem. Zuvor waren die Abonnemente rechnerisch auf Eintritte umgeschlagen worden, was den Jahreszahlen-Vergleich relativiert. (amu/sda)

Erstellt: 08.03.2018, 11:20 Uhr

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