Basel führt eine Biodiversitäts-Strategie ein

Mit der Einführung einer Biodiversität-Strategie sowie einem Aktionsplan will der Kanton den Naturschutz auf den neusten Stand bringen.

Die bestehenden Instrumente Naturinventar, Naturschutzkonzept und Naturschutz-Strategie des Kantons sind in die Jahre gekommen, sagt der Motionär.

Die bestehenden Instrumente Naturinventar, Naturschutzkonzept und Naturschutz-Strategie des Kantons sind in die Jahre gekommen, sagt der Motionär. Bild: Christian Jäggi

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In Basel soll eine Biodiversitäts-Strategie sowie ein -Aktionsplan eingeführt werden. Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine Motion aus dem Grünen Bündnis dazu zur Berichterstattung an die Regierung überwiesen.

Der Motionär argumentiert, dass die bestehenden Instrumente Naturinventar, Naturschutzkonzept und Naturschutz-Strategie des Kantons in die Jahre gekommen seien. Zudem habe der Bundesrat im September 2017 einen Aktionsplan beschlossen.

Die Motion regt auch an, die Strukturen der Verwaltung auf entsprechende Tauglichkeit zu überprüfen. Am Ende einer kurzen Debatte wurde die Motion mit 70 gegen 20 überwiesen. Dagegen waren SVP und CVP. Anhand der Regierungs-Stellungnahme wird das Parlament erneut über den Vorstoss beraten.

Was ein Aktionsplan in Bezug auf eine Biodiversitäts-Strategie beinhalten könnte, zeigt das Beispiel vom Bund. Dieser beinhaltet Punkte wie etwa die direkte Förderung der Biodiversität (Schaffung Ökologische Infrastruktur, Artenförderung), das Schlagen einer Brücke zwischen der Biodiversitätspolitik des Bundes und anderen Politikbereichen (z.B. Landwirtschaft, Raumplanung, Verkehr, wirtschaftliche Entwicklung) und die Sensibilisierung von Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit für die Wichtigkeit der Biodiversität als Lebensgrundlage der Bevölkerung.

(rvr/sda)

Erstellt: 14.03.2018, 14:18 Uhr

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