Forschungsinstitut für Augenheilkunde erhält Zuschuss

Der Grosse Rat hat Gelder in Höhe von 12,5 Millionen Franken für den Betrieb des neuen Forschungsinstituts für Augenheilkunde gesprochen.

Nach Abschluss der Aufbauphase sollen am IOB Jahren gegen 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig sein. Damit entstünden in den nächsten fünf bis sechs Jahren mehr als hundert neue Stellen.

Nach Abschluss der Aufbauphase sollen am IOB Jahren gegen 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig sein. Damit entstünden in den nächsten fünf bis sechs Jahren mehr als hundert neue Stellen. Bild: Keystone

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Ein neues Forschungsinstitut für Augenkrankheiten, das heuer in Basel seinen Betrieb aufnimmt, bekommt vom Stadtkanton in den ersten vier Jahren insgesamt 12,5 Millionen Franken Zuschüsse. Die Hälfte des Institutsbudgets trägt Novartis.

Der Grosse Rat segnete die Kantonsbeiträge an das neue Institut für molekulare und klinische Ophthalmologie Basel (IOB) für die Jahre 2018 bis 2021 am Mittwoch mit nur zwei Gegenstimmen deutlich ab. Von dieser Summe wurden 2,2 Millionen formell als Nachtragskredit bewilligt.

IOB-Träger sind die Universität Basel, das Universitätsspital Basel und Novartis. Mangels eines eigenen Gebäudes startet das Institut fürs erste in Räumlichkeiten des Friedrich Miescher Instituts und des Augenspitals Basel.

Das Grüne Bündnis unterstützte die Kantonsbeiträge nur unter Murren, weil Staatsgeld in eine Institution flössen, bei dem der Kanton nicht einmal einen Platz im Stiftungsrat habe und bei dem Novartis wohl unter dem Strich Gewinne anstrebe. Bürgerliche wie auch die SP konterten mit dem Verweis auf Arbeits- und Forschungsplätze.

Dereinst 140 Forschungsstellen

Gewinne seien gar nicht primäres Ziel mit der IOB-Stiftung, sagte Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger, sondern Forschungsfortschritte. Diese zu unterstützen sei für den Kanton der richtige weil indirekte Weg - dort sei mit Uni und Unispital das Knowhow gebündelt.

Novartis stellt für das IOB für die ersten zehn Jahre insgesamt maximal 100 Millionen Franken zur Verfügung. Für die andere Hälfte kommen die beiden Mitgründer sowie der Kanton Basel-Stadt auf. Auf das Universitätsspital entfallen fünf Jahre nach der Gründung jährlich drei und auf die Universität zwei Millionen Franken

Nach Abschluss der Aufbauphase sollen am IOB Jahren gegen 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig sein. Damit entstünden in den nächsten fünf bis sechs Jahren mehr als hundert neue Stellen. (rvr/sda)

Erstellt: 14.03.2018, 12:04 Uhr

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