Kuhhandel beim Basler SVP-Knatsch

Sebastian Frehner zieht seine Strafanzeige gegen Joël Thüring zurück. Dieser tritt im Gegenzug nicht gegen Frehner bei Wahlen an.

Der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner hat sich seinen parteiinternen Konkurrenten vom Hals geschafft.

Der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner hat sich seinen parteiinternen Konkurrenten vom Hals geschafft.

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Der seit Tagen schwelende Konflikt in der Basler SVP ist offiziell beigelegt. In den vergangenen Tagen habe unter Leitung von Parteipräsident Lorenz Nägelin eine Mediation zwischen den Streithähnen Sebastian Frehner und Joël Thüring stattgefunden, teilte die Partei am Mittwoch mit. Dabei sei «eine für alle involvierten Personen und die Partei tragfähige und einvernehmliche Lösung» gefunden worden, heisst es in der Mitteilung.

Der Kuhhandel beinhaltet Sebastian Frehners Rückzug der Strafanzeige gegen Joël Thüring. Thüring hingegen wird die Leitung des Parteisekretariates per sofort abgeben. Die geordnete Übergabe dürfe Thüring aber noch vorbereiten und begleiten sowie an einer langfristigen Nachfolgelösung mitwirken, schreibt die Partei. Ausserdem werde Thüring der Partei weder für eine Nationalratskandidatur noch für eine Regierungsratskandidatur zur Verfügung stehen. Lorenz Nägelin dankt Joël Thüring für die jahrelang geleisteten Dienste für die SVP.

Parteichef Nägelin habe Frehner zudem zugesichert, dass dieser der Nominationsversammlung 2019 für die Nationalratswahlen zur Wiederwahl vorgeschlagen wird. Frehner werde Nägelin im als Parteipräsidenten unterstützen und «konstruktiv im Interesse der Partei mitarbeiten». (amu)

Erstellt: 16.05.2018, 12:35 Uhr

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