Fragen zum Klybeck-Areal

Wenn BASF und Novartis ihre Grundstücke im Klybeck verkaufen, soll sie der Kanton übernehmen, fordert SP-Grossrat Jörg Vitelli.

Auf dem Klybeckareal soll ein neues Stadtquartier entstehen.

Auf dem Klybeckareal soll ein neues Stadtquartier entstehen.

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Eine Fläche von 42 Fussballfeldern wird im Norden Basels in den nächsten Jahren frei zum Wohnen und Arbeiten. Das Klybeck-Areal, auf dem die Unternehmen BASF und Novartis tätig waren, soll sich in ein «urbanes Stadtquartier» verwandeln. 2016 vereinbarten die Konzerne mit dem Baudepartement eine «optimale Transformation der Areale». BASF und Novartis als Grundeigentümerinnen wollten mit dem Kanton Basel-Stadt «die Planung gemeinsam angehen».

Doch jetzt scheinen sie ihre Areale loswerden zu wollen, wie die Basellandschaftliche Zeitung schrieb. Novartis-Sprecher Daniel Zehnder bestätigte der BaZ, Novartis suche den «Austausch mit potenziellen Investoren», halte sich aber «hinsichtlich des Entscheids sowie des möglichen Zeitpunkts eines potenziellen Arealverkaufs alle Optionen offen». Auch BASF-Sprecher Franz Kuntz bestätigt Gespräche mit Investoren, sie seien aber nicht abgeschlossen.

SP-Grossrat Jörg Vitelli setzt sich dafür ein, dass der Kanton, der ein Vorkaufsrecht für ein Sechstel hat, das gesamte Areal kauft. Das Klybeck-Areal dürfe «nicht zum Spielball von Grossinvestoren und Spekulanten werden», so Vitelli. Gebe der Kanton das Grundstück später im Baurecht ab, könne er «auf sich verändernde Entwicklungen reagieren». Bei der Erlenmatt-Überbauung am ehemaligen DB-Güterbahnhof habe Basel diese Chance verpasst. In einer Interpellation fragt Vitelli die Regierung, was sie zu tun gedenke, damit «sich im Klybeck der Fall Rosental nicht wiederholt». (Basler Zeitung)

Erstellt: 08.01.2019, 09:08 Uhr

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