Nachwuchs bei den Kleinen Kudus

Im Basler Zolli ist das junge Antilopenbaby Ochuko endlich zu sehen.

Fünf Wochen lang lag Ochuko versteckt im Stroh und Mutter Cony besuchte ihn nur alle paar Stunden zum Säugen und für die Körperpflege.

Fünf Wochen lang lag Ochuko versteckt im Stroh und Mutter Cony besuchte ihn nur alle paar Stunden zum Säugen und für die Körperpflege. Bild: Zolli Basel

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Im Zolli hat es Nachwuchs gegeben. Der kleine Ochuko war mit nur knapp vier Kilogramm für ein männliches Junges aussergewöhnlich leicht. Das hat er aber mittlerweile aufgeholt. Nun ist er gross genug, um mit der ganzen Gruppe die Aussenanlage zu besuchen.

Ochuko trinkt noch regelmässig bei Mutter Cony (5). Die Wochen nach der Geburt war er für das Publikum kaum zu sehen. Fünf Wochen lang lag er versteckt im Stroh und Mutter Cony besuchte ihn nur alle paar Stunden zum Säugen und zur Körperpflege. Seit einer Woche folgt er der Gruppe auch in die Aussenanlage.

Scheu und selten

Die Zucht der Kleinen Kudus in Zoos ist in einem Zuchtprogramm organisiert Europäisches Zuchtbuch. In ihrer Heimat Ostafrika sind kleine Kudus selten geworden. Wilderei, Lebensraumverlust und Jagd machen ihnen das Leben schwer. Ihr Bestand wird von der Weltnaturschutz-Organisation (IUCN) auf unter 120‘000 Tiere geschätzt, der Zoo Basel züchtet Kleine Kudus seit 1956. Die zierlichen Pflanzenfresser leben in der Natur in der Buschsavanne Afrikas, wo sie gerne hinter Gebüschen Schutz suchen. Sie sind recht schreckhaft, weshalb Besucherinnen und Besucher sich im Antilopenhaus möglichst ruhig verhalten sollten. (rvr)

Erstellt: 31.01.2018, 11:42 Uhr

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