Neuer Landschaftspark bei Basel geplant

Ein Kiesabbaugebiet zwischen Basel und Allschwil sowie den französischen Grenzgemeinden Saint-Louis und Hegenheim soll zu einem Landschaftspark werden.

Auf diesem Areal soll der «Parc des Carrières» entstehen.

Auf diesem Areal soll der «Parc des Carrières» entstehen. Bild: Google

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Durch die etappenweise Wiederauffüllung der Kiesgruben soll unter dem Namen «Parc des Carrières» bis 2025 eine artenreiche und leicht zugängliche Parklandschaft entstehen, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Die Gesamtkosten aller drei geplanten Etappen werden gemäss Planungsamt Basel-Stadt auf rund 4,4 Millionen Euro geschätzt. Für eine erste Etappe beantragt die Basler Regierung dem Grossen Rat eine Anschubfinanzierung von 1,1 Millionen Franken.

Die Rekultivierung des Gebietes möglich machen gemäss Mitteilung die in den nächsten Jahren auslaufenden Kiesabbaukonzessionen. Geplant sind naturnah und extensiv bewirtschaftete Landwirtschaftsflächen, Magerwiesen, Gehölzgruppen und Trockenbiotope. Neue Wege sollen zudem die umliegenden Gemeinden besser untereinander und mit dem Landschaftsraum verbinden.

Insgesamt soll der «Parc des Carrières» auf einer Fläche von rund 10 Hektaren entstehen - mehrheitlich auf französischem Boden. In einer ersten Etappe sollen gemäss Planungsamt bis 2019 erste Teilflächen zugänglich gemacht und erste Auffüllungen der Kiesgruben durchgeführt werden. Die Kosten für jene erste Etappe werden auf insgesamt rund 3,5 Millionen Euro geschätzt. Neben Basel-Stadt sollen sich etwa auch die Gemeinden Allschwil, Saint-Louis und Hegenheim daran beteiligen.

Kanton und Gemeinden bilden zusammen mit der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020, dem Gemeindezweckverband Saint-Louis Agglomération, der Courvoisier Stadtentwicklung GmbH, dem Bürgerspital Basel und dem Bauunternehmen KIBAG die Projektträger. Aus der heutigen IG soll im Dezember der Verein «Parc des Carrières» entstehen.

Mit der von der Regierung beantragten Anschubfinanzierung soll die etappenweise Entwicklung des Parks ermöglicht werden. Die weitere Finanzierung des Projekts soll sich anschliessend zu grossen Teilen aus Mitteln privater Sponsoren und Stiftungen sowie aus Einnahmen aus der Mehrauffüllung der ehemaligen Kiesgruben ergeben. (amu/sda)

Erstellt: 05.07.2018, 12:19 Uhr

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