Uni Basel verzichtet auf Erhöhung der Studiengebühren

Studierende der Uni Basel müssen nicht tiefer in die Tasche greifen.

Die Uni Basel hat die Studiengebühren im Jahr 2014 letztmals erhöht.

Die Uni Basel hat die Studiengebühren im Jahr 2014 letztmals erhöht. Bild: Pierre Stoffel

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Wer an der Uni Basel studiert, muss für die Studiengebühren künftig nicht mehr Geld hinblättern. Die Uni verzichtet auf deren Erhöhung. In Anbetracht der zahlreichen konkurrierenden Angebote im In- und Ausland hält sie eine Erhöhung derzeit nicht für angebracht.

In Zusammenhang mit dem Globalbudget für die Leistungsperiode 2018-2021 hatte die Universität Basel entschieden, eine allgemeine Erhöhung der Studiengebühren zu prüfen. Nach vertieften Abklärungen und eingehenden Diskussionen hat sich der Universitätsrat für die Beibehaltung der aktuellen Studiengebühren entschieden.

Basel hat die Studiengebühren im Jahr 2014 letztmals erhöht und liegt damit in der Schweiz immer noch an der Spitze. Eine erneute Erhöhung ist für den Universitätsrat derzeit deshalb «nicht angebracht», wie er am Montag mitteilte. Der Universität Basel sei es wichtig, auch in Zukunft für Studierende aus dem In- und Ausland ein attraktives, konkurrenzfähiges Angebot bieten zu können, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Studentische Körperschaft der Universität Basel (skuba) zeigte sich in einer Mitteilung «hocherfreut» über den Entscheid. Dieser sichere eine Angemessenheit der Gebühren im Gesamtbild der Schweizer Universitäten. Eine Gebührenerhöhung hätte dagegen eine «nicht irrelevante» Belastung für die Studierenden dargestellt.

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Nach einer Prüfung hat der Universitätsrat beschlossen, die Studiengebühren nicht zu erhöhen. Eine gute Entscheidung?

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(amu/sda)

Erstellt: 02.07.2018, 11:07 Uhr

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