Basel

Weniger Dreckwasser in der Kläranlage

Die kommunale Abwasserreinigungsanlage ARA Basel hat 2017 mit 27,7 Millionen Kubikmetern 8,7 Prozent weniger Dreckwasser geklärt als im Vorjahr.

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In der Basler Industrie-Kläranlage ARA Chemie ging die Abwassermenge gegenüber 2016 um 8,1 Prozent auf 1,07 Millionen Kubikmeter weiter zurück. Die Abnahme des Abwassers in der ARA Basel ist auf eine tiefere Niederschlagsmenge gegenüber 2016 zurückzuführen, wie die Betreiberin ProRheno AG am Mittwoch mitteilte. Der selbentags publizierte Jahresbericht beziffert den Rückgang der Niederschlagsmenge auf 22 Prozent.

Wie schon in den Vorjahren kam es im gereinigten Wasser an einzelnen Tagen zu Grenzwertüberschreitungen bei den ungelösten Stoffen und beim gelösten organischen Kohlenstoff. Deswegen soll die ARA Basel ausgebaut und aufgerüstet werden, wofür die Regierungen beider Basel im Mai rund 300 Millionen Franken beantragt hatten. Der Ausbau soll 2024 fertig sein.

Unterschiedlich entwickelten sich die spezifischen Reinigungskosten der beiden Teile: Während der Kubikmeter in der ARA Basel mit neu 35 Rappen leicht teurer wurde, sank er im Chemieteil leicht auf 4.10 Franken.

Fernwärme aus Klärschlamm

Die Schlammverbrennungsöfen belieferten das Fernwärmenetz im vergangenen Jahr mit einer Heizleistung von rechnerisch rund 4800 Wohnungen. Mitarbeitende haben zudem 1361 Kröten, Frösche und Molche aus dem Abwasser gefischt und in den Langen Erlen ausgesetzt.

Die Betriebskosten der ProRheno AG sanken gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent auf netto 14,1 Millionen Franken. Dies war laut Bericht 15,4 Prozent unter dem Budgetantrag. Die Investitionsrechnung schloss mit Ausgaben von 3,7 Millionen Franken, also einem Zehntel des Budgets. Grund ist die Verschiebung des Ausbauprojektes.

Partner der in der ProRheno AG zusammengefassten Basler Abwasserreinigungsanlagen sind die beiden Basel sowie die Unternehmen Huntsman, Roche, Novartis, BASF und Syngenta. Ihr Einzugsgebiet reicht neben Basel-Stadt im Nordosten bis Inzlingen (D) und im Südwesten bis Neuwiller (F) und Oberwil. (amu/sda)

Erstellt: 08.08.2018, 13:35 Uhr

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