Schweiz hinter Georgien und Mauritius

Bei der UNO-Studie zur Cybersicherheit belegt die Schweiz nur Platz 18.

Hackerangriff der vergangenen Woche hatten die Sicherheit von Computersystem in den Fokus gerückt.

Hackerangriff der vergangenen Woche hatten die Sicherheit von Computersystem in den Fokus gerückt. Bild: Keystone

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Grosse Industriestaaten schneiden bei der Cybersicherheit laut einer UNO-Studie teilweise schlechter ab als einige deutlich ärmere Staaten. Die Schweiz etwa landet in dem am Mittwoch veröffentlichten Global Cybersecurity Index 2017 der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) in der Tabelle auf Platz 18.

Platz eins geht an Singapur, gefolgt von den USA und Malaysia. Ebenfalls vor der Schweiz finden sich unter anderem Oman, Estland, Mauritius, Georgien, Frankreich, Russland, Japan, Grossbritannien, Südkorea. Indien wird an 23. Stelle und Deutschland an 24. gelistet.

Bewertet wurden eine Vielzahl von Faktoren wie technische und juristische Einrichtungen, Bildungs- und Forschungskapazitäten sowie die Beteiligung am Informationsaustausch. An letzter Stelle der 195 Staaten liegt Äquatorialguinea. Die Hälfte der Staaten habe nicht einmal eine nationale Sicherheitsstrategie erarbeitet, klagte die ITU. Dies sei aber der entscheidende erste Schritt.

Um so wirksam wie möglich zu sein, müssten bei der Cybersicherheit «Gesetze, Organisationen, Fähigkeiten, Kooperation und die technische Umsetzung» harmonieren. Der in der Ukraine zuerst aufgetretene, weltweite Hackerangriff der vergangenen Woche hat Sicherheit von Computersystem in den Fokus gerückt. (pre/sda)

Erstellt: 05.07.2017, 16:58 Uhr

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