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63 Kommentare

Niklaus Bertschinger

18.08.2013, 14:07 Uhr

Bravo für Res Strehle. Er könnte (und sollte!) mit einem Kommentar zum Satzaufbau von Radio srf nachdoppeln: Täglich und immer häufiger hört man in den Nachrichten Sätze wie:
... er ist verurteilt worden zu einer Strafe von 6 Monaten.
... die Minister haben sich getroffen in Barcelona.
... tritt von seinem Amt zurück nach über 20 Jahren.
Erstaunlicherweise scheint kaum jemanden zu stören.

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Walter Schneider

16.08.2013, 22:46 Uhr

Bundesräte und Bundesrätinnen.
Minister und Ministerinnen (CH).
Verfassungsvertrag
Freiheit
soziale Gerechtigkeit
Solidarität
Worte haben Bedeutung. Sie wirken oder nicht.
Regierung (CH)
Kantönligeist
Wasserverbrauch
Nachhaltigkeit
Sprache muss präzise sein. Wer nicht präzise ist, hat keine Ahnung oder will bewusst täuschen.

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Gertrud Schneider

16.08.2013, 21:59 Uhr

Ein beliebter Fehler ist in Boulevardmedien auch, Entertainer als "Künstler" zu bezeichnen, nur weil beide im Englischen pauschal "artists" sind. In den Kommentarforen werden richtige Künstler dagegen oft zu "Künstlern". Es gibt eben nicht jeder gern zu, dass es auch in der Kunst etwas zu verstehen gibt, nämlich, Weisen der Wahrnehmung, die man zuerst wie eine Sprache lernen muss.

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Alex Sulser

16.08.2013, 19:43 Uhr

Die Sprache ist eben so, sie wurde nicht am Reissbrett entwickelt, sondern eben so, im zwischenmenschlichen Kontakt. Daher versteht man sie meistens, aber manchmal wundert man sich auch. Beispiel: in einer fremden Stadt fragten wir nach dem Weg und ein Bewohner sagte: " da sind Sie GENAU falsch" - kann man das überhaupt?

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Alex Diener

17.08.2013, 14:32 Uhr

@Sulser: "genau falsch": Evtl. ein etwas unglücklich gewählter Pleonasmus als Steigerung nicht mehr steigerbarer, absoluter Adjektive?

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Heidi Müller

16.08.2013, 19:11 Uhr

In diesem Fall hat Herr Res Strehle beim Tagi noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Da wünschte ich ihm viel Erfolg! Sobald es um Technik, Recht oder Politik geht, sieht man jeden Inhalt unter einem Dschungel von Stilblüten überwuchert. Das ist nicht nötig und erschwert nur das Verständnis.

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Daniel Hugentobler

16.08.2013, 18:15 Uhr

"Quantensprung" wird konsequent falsch verwendet, denn das Wort bezeichnet in der Physik die kleinstmögliche Veränderung, die überhaupt möglich ist.
Auch der "kleinste gemeinsame Nenner" ist eine grässliche Mischung aus kgV und ggT, und er ist zwangsläufig immer genau 1 - kleiner geht's nicht.

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Walter schneider

16.08.2013, 22:54 Uhr

Werter Herr Hugentobler. Ich zweifle, ob "Quantensprung" in der Politik falsch verwendet wird.

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Erika Ruf

16.08.2013, 18:00 Uhr

Vielen Dank Herr Strehle, dass Sie den Finger auf eine Stil-Wunde legen. Darf ich Sie fragen, wie Sie zu den folgenden Unwörtern stehen? Täglich lesen kann man die folgenden
Wörtern "kriegen", "Mix" und "Jungs" wie wenn es dafür keine anderen anschaulichen Ausdrücke gäbe. Ich finde diese Wörter schrecklich.

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Maria Baumann

16.08.2013, 16:28 Uhr

Also mich ärgert am meisten, wenn bei den glückselig machenden Anwendungen der Kernspaltkunst immer von 'AKWs' geschrieben wird:
1. wird nicht aus Atomen sondern durch die Spaltung von Atomkernen Energie gewonnen.
2. ist der Plural von 'Werk' 'Werke' mit 'e' am Schluss nicht mit 's'.
'Erneuerbare Energie' ist auch so ein schauderhafter Begriff: Es sollte 'treibstofffreie Stromgewinnung' heissen.

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Maria Baumann

19.08.2013, 09:45 Uhr

@Ernst Reber: Nein! Bitte alles, nur nie wieder 'AKWs' oder 'KKWs'.

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Ernst Reber

16.08.2013, 18:59 Uhr

Auch ich fände sachlich korrekte Bezeichnungen von Sachverhalten gegenüber den oft schludrigen und deshalb verwirrenden Formulierungen insbesondere in Zeitungsartikeln, welchen eine gewisse Vorbildfunktion zukommt, wünschenswert.
Aber AKWs oder KKWs mag ich auch als Sache nicht.

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Karl Lässer

16.08.2013, 16:20 Uhr

Ich lege nach: Sehr beliebt ist zur Zeit das Wort "Prozess". Lassen Sie es sich auf der Zunge zergehen: "Prozess.....ahhh...". Früher sagten wir: Ablauf. Der tiefere Sinn ist klar: Um Abläufe gut zu strukturieren, braucht es gesunden Menschenverstand. Um Prozesse zu optimieren (ah....), braucht es mindestens einen Master der Hochschule St.Gallen.

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Fred Baumann

16.08.2013, 15:19 Uhr

Interpunktion kann Leben retten:
"Komm wir essen Opa" - "Komm wir essen, Opa"
;-)

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Marc Daniel

16.08.2013, 15:59 Uhr

Manchmal wird auch aus korrekten Wörtern Unsinn:
Sehr geehrter Herr Monsch!
Auf Ihren Brief hin teilen wir Ihnen mit, dass unsere Rathausuhr regelmässig geht. Es fehlen nur die Zeiger!
Mit vorzüglicher Hochachtung!
Ratschreiber der Gemeinde Merfeld (Kreis Coesfeld)
(Aus: Es fängt damit an, dass am Ende der Punkt fehlt, Stilblüten aus amtlichen und privaten Schreiben)

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Eliane Schneider

16.08.2013, 15:43 Uhr

kürzlich hat mir jemand diese Variante geschrieben:
er will sie nicht. - er will, sie nicht.
ich habe mir dann überlegt, ob es andersrum auch geht:
sie will ihn nicht. - sie will, ihn nicht ...

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Kurt Schwob

16.08.2013, 14:29 Uhr

Noch ein Beispiel: Da verdient der eine z. B. 3000, der andere angeblich drei Mal mehr, nämlich 9000. Also: Drei Mal mehr als 3000 ist 9000 - rechnen wir zurück: dann sind zwei Mal mehr 6000, und einmal mehr ist dann 3000, das gleiche wie gleich viel. - Gemeint ist im Beispiel "drei Mal so viel". Aber ob die Inflation von "x Mal mehr ..." noch zu stoppen ist?

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Marcel Senn

17.08.2013, 17:58 Uhr

Schwob: Ich verstehe Ihren Kommentar, aber Sie versuchen eine sprachliche Aussage mathematisch zu verifizieren und kommen dann auf ein Fehlresultat.
Aber "drei mal mehr" ist eine mathematische Information und sie müssen diese auch sauber trennen in "drei mal" und "mehr" (als mathematische Definition im Gegensatz zu "weniger" resp. grösser / kleiner).
Ganz korrekt wäre: Ich verdiene dreimal soviel

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Lukas Müller

16.08.2013, 13:41 Uhr

Das ist für mich keine unpräzise Sprache, sondern einfach fehlerhafte Worte, falsch ausgesprochen / ausgeschrieben. Bei einer unpräzisen Sprache versteht jeder etwas anderes, z.B. Verständigungsprobleme in einer SMS, da nicht alles was man denkt auch aufgeschrieben wird,somit der andere vielleicht die Situation anders beurteilt.
Meine Freundin drückt sich oft unpräzise aus,macht aber keine Fehler!

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Karl Lässer

16.08.2013, 13:19 Uhr

Der Chef irrt: Narzisstin ist völlig korrekt, meint aber etwas anderes als Narzissin. Er konsultiere ein Psychopathologiebuch. Gut finde ich, Sprachkritik anzustossen. Anregung: Ein Talk-Back nur zu diesem Zweck. LeserInnen melden nervige Sprache - ExpertInnen antworten. Ich fange gleich mit einem Lieblingsnervwort an: "zeitnah". Ein typisches Chefwort, das eigentlich heisst: "Mach vorwärts!".

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Justin Kramer

16.08.2013, 13:11 Uhr

Spitzenreiter bleibt für mich die Headline "Ultimativer Supergau", im Wanzigminuten, anlässlich der Fukushima-Katastrophe.

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Gerold Meier

16.08.2013, 12:47 Uhr

Die erste Stufe sprachlicher Genauigkeit ist fehlerfreie Grammatik und Orthographie, wodurch Sätze verständlich werden. Die zweite Stufe ist die genaue Definition der Begriffe, wodurch Sätze logisch richtig werden. Wenn der Holzbearbeiter für den Rohbau der Zimmermann ist, dann würde beim Einsturz des Holzhauses der nur für den Innenausbau zuständige Schreiner zu unrecht beschuldigt und bestraft.

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Gerold Meier

16.08.2013, 18:38 Uhr

@Eliane Schneider: Logisch richtiges bzw. formell fehlerfreies Denken nützt wenig, wenn die verwendeten Begriffe missverständlich sind. Das ist wie Mathematik, ist jenseits oder ausserhalb sprachlicher Genauigkeit. - Mit Sprache werden nicht nur präzise Gedanken übermittelt, sondern auch Gefühle. Hier sind Zwischentöne und Mehrdeutigkeiten, die zu Assoziationen führen, sogar gefragt.

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Eliane Schneider

16.08.2013, 15:38 Uhr

... die dritte stufe ... das richtige Denken, das richtige Erleben, das richtige Sein? Ich frage mich in diesem Zusammenhang, sind nicht z.b. die versch. Sprachen Ausdruck der kulturellen Unterschiedlichkeit. (oder 'Zwischenlösungen' wie z.b. das Elsässisch, also zw. Deutsch und Französisch)

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Marcel Zufferey

16.08.2013, 11:58 Uhr

Die Sprache ist eine Waffe, eine hochzivilisierte sogar!

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Hanspeter Schürch

16.08.2013, 11:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Strehle. Das überrascht mich. Ein erfahrener und progressiver Journalist, der die Sprache zu einer feinmechanisch präzisen Angelegenheit hochstilisiert und jede Bewegung im Stile einer gestrengen Gouvernante ablehnt. Lebt nicht gerade ihre Zunft vom Spielen mit Mehrdeutigkeiten und Neuschöpfungen: manchmal gekonnt, manchmal bösartig, manchmal durchschnittlich.

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Marcel Senn

17.08.2013, 18:10 Uhr

Schürch: So so unsere Jugend spielt also mit der Sprache - wenn ich mir die Texte vieler Jugendlicher anschaue, dann erkenne ich weniger Spiel, denn vielmehr die Unfähigkeit mit der Sprache wirklich umgehen zu können und diese auch zu beherrschen. Denn mit der Sprache spielen kann man erst, wenn man diese auch im Griff hat - alle sonstigen Kreationen wirken sonst schnell plump.

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Markus Ringger

16.08.2013, 11:47 Uhr

Leider schont Herr Strehle seine eigene Klientel vor Sprachkritik. Hier ein paar Beispiele. Wie lääst sich Energie erneuern? Hat jemand je Gemüse gesehen, das nicht biologisch ist? Gegen welchen Schaden ist eine Mutterschaftsversicherung?

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Paul Gisin

16.08.2013, 11:42 Uhr

... und sämtliche Medien verwenden die Begriffe vergiftet (Chemie), verseucht (Biologie) und verstrahlt (Atomphysik) konsequent falsch an! Sätze wie: "die ganze Gegend um Fukushima ist atomar verseucht (anstatt verstrahlt) liessen sich hundertfach anführen.

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Andy Dummermuth

16.08.2013, 11:31 Uhr

Lieber Herr Strehle: das Problem an der Oprah-Story ist nicht, dass mit einzelnen unpräzisen Begriffen gearbeitet wird. Das Problem ist die (unsaubere) Arbeitsweise ausländischer Medien, die völlig unreflektiert das nachplappern, was eine einzige Person von sich gibt, ohne den Fakten auf den Grund zu gehen. Die pauschale Verturteilung der Schweizer als Rassisten erklärt die heftigen Reaktionen.

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Daniel Holdener

16.08.2013, 11:29 Uhr

Da wäre noch der unsägliche Begriff "Entschädigung" für (meist überrissene) Gehälter, Löhne oder Saläre. Und bei einem Bombenanschlag "verletzten sich 20 Menschen" - die WERDEN verletzt. Fehlt nur noch, dass es bei Todesopfern dann heisst: "5 töteten sich" anstatt "wurden getötet". Aber Gralshüter der deutschen Sprache wie Tele Züri oder 20 Minuten werden auch das noch hinkriegen, ganz sicher :-/

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Heidi Müller

16.08.2013, 11:22 Uhr

Olympiade ist auch so ein Begriff. Die Olympiade bezeichnet die Zeitspanne zwischen den olympischen Spielen, nicht die olympischen Spiele selber. Wir haben also jetzt eine Olympiade.

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Fred Baumann

16.08.2013, 11:17 Uhr

Des Weiteren finde ich es einigermassen befremdend, was Herr Strehle zu Narziss/Narzisst von sich gibt.
Zum einen ist für mich der Duden massgebend und nicht die persönlichen Ansichten eines Journalisten. Zum anderen widerspricht Strehle genau seinem Ruf nach Präzision, wenn er für die Nacheiferer den selben Ausdruck fordert wie für das Vorbild.

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Marc Daniel

16.08.2013, 17:02 Uhr

Nicht immer: Majonäse, Polonäse (von Schopeng), Portmonee. Alternative Schreibweisen, die der Duden zulässt. Heisst: Jeder darf nach Duden so schreiben wie er spricht und nicht versteht. Nach einiger Zeit wird es als Alternativschreibweise aufgenommen. Und nun weiterhin viel Plesir mit dem Duden. Auch das Wort Plesir hat in einigen Jahren eine Schangse auf Alternativschreibweise.

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Fred Baumann

16.08.2013, 11:11 Uhr

"Unverhofft" in einer Todesanzeige ist kein Mangel an Präzision, sondern allenfalls einfach überflüssig. Dies aber auch nur wenn man dem Wort die Bedeutung "unerhofft" beimisst. "Unverhofft" bedeutet aber auch "unerwartet" und da gibt es bei Todesfällen tatsächlich beide Varianten.

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Kurt Schwob

17.08.2013, 11:00 Uhr

"unverhofft" in einer Todesanzeige klingt geradezu zynisch: Eigentlich haben wir auf seinen Tod gehofft ... (Vielleicht war das sogar gemeint?) Ähnlich steht es mit der "Chance, einen tödlichen Unfall zu erleiden" - als ob man sich das wünschte.

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Fred Baumann

16.08.2013, 11:05 Uhr

Pure Realsatire:
Sprachliche Präzision bedingt vor der Beherrschung des Wortschatzes und der Orthografie in erster Linie das Verständnis für die beschriebene Materie.
So ist es z.B. nicht der Schreiner der ein Holzhaus baut, sondern der Zimmermann. (Der Schreiner fertigt Möbel, Türen und allenfalls Verkleidungen).
Tolerierbare Abweichungen werden nicht in mm definiert, sondern in Prozent.

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Urs Brauchli

16.08.2013, 11:04 Uhr

Schon mal was von «Neusprech» gehört, Herr Strehle? «Ungut», falls nicht...
Was mir immer sauer aufstösst, ist der Begriff «Finanzindustrie». Selbiger suggeriert, dass da tatsächlich etwas hergestellt wird, wobei in Tat und Wahrheit eher das Gegenteil der Fall ist. Aber eben «Neusprech» und «Zwiedenk» haben schon lange in unserer Sprache Einzug gehalten und nur wenige scheint es zu stören.

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Gerhard Schaufelberger

16.08.2013, 11:02 Uhr

Regel 1.: «Mindestens drei unsinnige oder falsch verwendete Begriffe gehören in jeden Artikel». Z.B. [Kultur -> Vier Tage, 100'000 Tote (...); meine Anführungen]: 'Massensterben' (Schlacht); 'Freiheitsdividende'; 'Dimension des Sterbens'; 'Technik', die 'überstrapaziert' wird.

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Martin Tanner

16.08.2013, 10:41 Uhr

Zum Glück disqualifizieren sich die Autoren solcher populär formulierter Texten selber. Es sind auch keine Ungenauigkeiten, sondern eben schlicht Fehler. So sagte man jedenfalls, als ich zur Schule ging. Es sind m.M.n. auch keine journalistischen Texte sondern von Amateuren verfasste "Eingesandte" und oft nur Füllmaterial. Plapper, plapper, eben. Schade, dass die Chefredaktionen dies tolerieren.

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Peter Ganz

16.08.2013, 10:23 Uhr

Handy ist kein Anglizismus sondern ein typisch pseudo-englischer Ausdruck aus der Werbung, vermutlich durch irgendeinen Hochqualifizierten geschaffen. Kein Amerikaner/Engländer weiss was ein "Handy" sein soll.

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Carlo Pierro

16.08.2013, 14:16 Uhr

"Handy" war oder ist ein Abwaschmittel von der Migros (lol).

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Martin Tanner

16.08.2013, 11:08 Uhr

Na ja, solche Begriffe, bei welchen der jeweils andere nicht weiss, was genau gemeint ist, gibt's in beide Sprachrichtungen. Ein Handy-Man ist ja auch kein Benutzer eines Handy-Telefons.

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Kurt Müller

16.08.2013, 09:58 Uhr

Am schlimmsten sind Ausdrücke wie "Pizzas" (statt Pizze) oder "Handys" (statt Handies, wenn man schon Anglizismen will).

13 Empfehlung 17 Melden Antworten

Yadun Needano

19.08.2013, 17:39 Uhr

Herr Müller
Im Deutschen wird auf Fremdwörter die deutsche Grammatik angewandt. Wir schreiben sie ja auch gross, obwohl bspw. im Englischen keine Substantivgrossschreibung existiert.
Die Regel besagt: Wörter auf -a können den Plural auf -s bilden oder auf -en (die Sauna, die Saunas usw.) Wörter auf -y bilden den Plural mit -s, genau wie Wörter auf -o, d.h. die Babies ist schlichtweg falsch.

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Alex Diener

16.08.2013, 12:31 Uhr

@Baumann: Ich nehme an Pizzas/Pizzen fällt in den Bereich "weniger logisch"? Gibt es auch deutsche Nomen, bei denen der Plural angepasst wurde, weil die Leute es einfach nicht lernen wollten?

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Fred Baumann

16.08.2013, 11:34 Uhr

@Diener:
Es gibt in der Sprachentwicklung kein "richtig/falsch", höchstens mehr oder weniger logische Anpassungen.
Mit Resignieren hat das auch nichts zu tun, denn der Duden erfindet die Sprache nicht, sondern hält bloss fest, wie sie im allgemeinen Konsens verwendet wird.

11 Empfehlung 4 Melden

Peter Vogler

16.08.2013, 11:02 Uhr

Den Begriff "Handy"hörte man schon in den 70er Jahren.Das war so ein kleiner,meist quaderförmiger Beutel für Männer aus Leder, der aussieht wie ein Pfeifenetui.Im Volksmund wurde er dann oft auch als "Schwulentäschli" bezeichnet.

10 Empfehlung 0 Melden

Alex Diener

16.08.2013, 10:57 Uhr

Irgendwann resigniert Duden halt einfach und nimmt auch schlicht falsche Wörter auf. Es wird für konform erklärt, weil die richtige Bezeichnung den Menschen einfach nicht in den Kopf will.

7 Empfehlung 5 Melden

Fredi Moser

16.08.2013, 10:41 Uhr

"Handy" ist eine deutsche Wortschöpfung und hat mit Englisch etwa soviel zu tun wie "Kunstdünger" mit "Kunst". Daher ist "Handys" durchaus korrekt.

27 Empfehlung 3 Melden

Joe Grovel

16.08.2013, 10:32 Uhr

Laut Duden sind "Pizzen" und "Pizzas" korrekt (und es gibt normalerweise keinen Grund den italienischen Plural zu verwenden). "Handy" ist ein deutsches Wort, das kein Engländer versteht, und der korrekte Plural lautet dementsprechend "Handys".

22 Empfehlung 2 Melden

Peter Vogler

16.08.2013, 09:34 Uhr

Die Privatfernsehstationen gehen da ziemlich locker um mit Begriffen.Die"Tramchauffeure" nerven mich schon lange.Chauffeur bei schienengebundenen Fahrzeugen,tut mir in den Ohren weh.Doch lezthin haben die das gesteigert.In Zusammenhang mit dem Eisenbahnunglück in Spanien,hörte ich bei Tele Züri gar den Ausdruck"Zugchauffeur".Es seien schon Leute in den "Söcke" Auto gefahren.Panda Rhei"Chauffeur"?

15 Empfehlung 8 Melden Antworten

Marc Daniel

16.08.2013, 14:46 Uhr

@Peter Vogler: Sollte das nicht eventuell "Quo vadis, Chauffeur" heissen. "Alles fliesst, Chauffeur" macht wenig Sinn. "Wohin gehst (fährst) du (Du?), Chauffeur" hingegen ist eine berechtigte Frage und trifft den Nagel auf den Kopf.

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Peter Vogler

16.08.2013, 14:28 Uhr

@Bombach.Sicher weiss ich,dass diese Bezeichnung von Heizer kommt.Laut Wikipedia ist ein Chauffeur ein berufsmässiger Führer von Personenkraftwagen und Lastkraftwagen.Man verstand früher auch einen Lokomotivführer,welcher gleichzeitig auch Heizer war.Bei der SBB wurde die letzte Strecke 1960 elektrifiziert,bei der VBZ gab es nach dem Rösslitram kein Dampftram.Panta Rhei,ich werd mich bessern.

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Rolf Bombach

16.08.2013, 12:32 Uhr

Aber Ihnen ist schon klar, woher das Wort Chauffeur kommt und was es eigentlich heisst. Tip: Hat was mit "schienengebundenen Fahrzeugen" zu tun.

3 Empfehlung 0 Melden

Sibil Summermatter

16.08.2013, 12:04 Uhr

Panda ? Wie niedlich ! ????? ??? = Panta rhei ...wenn schon.

10 Empfehlung 0 Melden

Benjamin Widmer

16.08.2013, 09:21 Uhr

Im zweitletzten Satz fehlt ein Komma.

79 Empfehlung 38 Melden Antworten

Kurt Schwob

16.08.2013, 14:01 Uhr

Falls Sie dieses Komma nach dem "drohte" einsetzen möchten, würden Sie das Haus zu einer Person mit einem Drohfinger machen. "Es drohte einzustürzen" = es bestand die Gefahr, dass ... Im Gegensatz zu: "Er drohte, das Haus in die Luft zu sprechen" = er sprach die Drohung aus. "drohen" hat hier zwei etwas verschiedene Bedeutungen.

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Kurt H. Frei

16.08.2013, 11:39 Uhr

Im zweitletzten sehe ich zwei richtig gesetzte Kommas, ''das Haus drohte einzustürzen'' ist auch richtig ohne. Alternative: (komma) ..wäre die Maschine nicht funktionstüchtig und das Haus einsturzgefährdet. (Oder gar Einsturz gefährdet?). swere sprak...

6 Empfehlung 1 Melden

Yana Renreb

16.08.2013, 11:04 Uhr

Das ist es ja, es kann's niemand mehr, denn es fehlt KEIN Komma!

25 Empfehlung 1 Melden

Gabriela Meister

16.08.2013, 09:15 Uhr

Ach ja, da kann der TA auch ein Liedchen von singen. Da gerät schon mal offenbar und offensichtlich durcheinander...

101 Empfehlung 6 Melden Antworten

Daniel Adler

16.08.2013, 16:21 Uhr

Wo liegt denn der Bedeutungsunterschied zwischen den Begriffen "offenbar" und "offensichtlich"? Können Sie mir das kurz erläutern? Hatten Sie etwa die Feinheiten zur Verwendung von "apparently" und obviously" aus dem Englischunterricht im Kopf? Offenbar und offensichtlich werden fälschlicherweise oft als ein Synonym für "vermutlich" verwendet. Hatten Sie dies im Sinn?

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Jan Gerber

16.08.2013, 10:25 Uhr

Ganz zu schweigen von 20Min., dem einzigartigen Qualitätsprodukt aus dem Hause Tamedia.

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