Basler Museen lockten mehr Besucher an

Insgesamt 1,49 Millionen Personen haben 2017 die öffentlichen und privaten Museen im Kanton Basel-Stadt besucht. Das sind 8,1 Prozent mehr Besucherinnen und Besucher als im Vorjahr.

Die Monet-Schau im Beyeler-Museum lockte alleine über 19 Prozent der Gesamtbesucherzahl aller Basler Museen an.

Die Monet-Schau im Beyeler-Museum lockte alleine über 19 Prozent der Gesamtbesucherzahl aller Basler Museen an. Bild: Keystone

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Das Präsidialdepartement zieht für die 24 (Vorjahr: 29) öffentlichen und privaten Museen im 2017 eine «positive Besuchsbilanz». Insgesamt wurden in den Museen 1'487'910 Besuchende gezählt, 111'720 mehr als 2016.

Ausschlaggebend für den Zulauf der einzelnen Häuser ist jeweils die Attraktivität der jeweiligen befristeten Sonderausstellungen. Allein die Monet-Schau im Beyeler-Museum lockte mit 286'922 Gästen über 19 Prozent der Gesamtbesucherzahl aller Museen an. So belegte die Fondation Beyeler in Riehen mit 489'602 Besuchenden übers Jahr erneut den Spitzenplatz; sie legte damit um fast die Hälfte zu. Ebenfalls einen starken Zuwachs von fast 30 Prozent verzeichnete das Kunstmuseum Basel, das 2017 unter dem Strich auf 334'654 Besuchende kam.

Hingegen mussten das Naturhistorische Museum und die anderen mittelgrossen Häuser Besucherrückgänge gegenüber den Vorjahreszahlen hinnehmen. Diese fielen zumeist moderat aus, spürbarer indes beim Tinguely-Museuem mit knapp 16 Prozent und 97'614 Gästen und dem Spielzeug Welten Museum mit -10 Prozent und 63'865 Gästen.

Am stärksten fiel der Rückgang beim Historischen Museum aus, das mit noch 62'551 Besuchenden im 2017 ein sattes Minus von 54 Prozent ausweist. Dies liegt quasi an alten Sünden: Anders als früher wurden nun blosse Besucher des Museumsshops oder -Cafés nicht mehr mitgezählt. Zudem war die Dauerausstellung nur bis Mitte Jahr gratis. (amu/sda)

Erstellt: 06.03.2018, 09:47 Uhr

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