Nie mehr Post von reifen Frauen, die Sex suchen!

Am Sonntag ist Muttertag. Blumen schenken kann jeder – was sich Ihre Mutter wirklich wünscht.

Mutter mittendrin und doch alleine: Szene aus dem Film «Tortilla Soup» (2001).

Mutter mittendrin und doch alleine: Szene aus dem Film «Tortilla Soup» (2001).

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  • Die frechen E-Mails von diesen «reifen Frauen, die Sex suchen» abstellen. Und die von «Schweizer Frauen für schnelle Treffen» auch. Ich weiss nicht, was die von mir wollen. Ich bin nicht lesbisch! Woher haben die überhaupt meine E-Mail-Adresse?

  • A propos Computer: Ein für allemal einleuchtend erklären, wann man mit der Computer-Maus einen Doppelklick machen muss und wann nicht. Dabei mit mir reden, als ob ich ein Baby wäre, ist komplett überflüssig.

  • Überhaupt: Den blöden Computer so einrichten, dass er nicht jeden Tag neue Probleme macht. Ich bin zu alt für die Migros-Klubschule. Ausserdem hab ich den «IT für Senioren»-Kurs schon fünfmal besucht.

  • Die Zeitungsartikel, die ich euch zur Lektüre ausschneide, für einmal ganz durchlesen. Da ist sehr Interessantes darunter. Zum Beispiel der Hund, der verloren ging und trotz 200 Kilometer Distanz zu seinem Frauchen zurückfand. Oder der Bericht aus der Lokalzeitung über euer ehemaliges Kindergartengschpänli, das nun Organist in der Dorfkirche ist.

  • Eine Reaktion auf diese Artikel, die über ein Gemurmel hinausgeht, das nach «schön» oder «gut» klingt.

  • An meinen Sohn: Wie wärs mit einem halbjährlichen Telefonat, das mindestens 10 Minuten dauert und dessen Anrufgrund nicht etwas ist, was du von mir willst?

  • An meine Tochter: Ich weiss, deine Wochenenden sind stets ausgebucht, aber lass uns eine Pyjama-Party in einem Hotel in Ascona machen! Deine Gotte wäre auch dabei. Am nächsten Morgen stehen wir früh auf und wandern zusammen auf den Monte Verità!

  • An meinen Mann: Wir streiten jetzt seit 50 Jahren darüber, aber ich weiche auch heuer kein Jota von meiner Meinung ab: Am Muttertag ist auch der Ehemann in der Pflicht, nicht nur die Kinder. Aber ich erwarte kein Geschenk. Es reicht völlig, wenn du den Muttertag nicht vergisst.

  • Endlich ein Enkelkind. Gerne auch mehrere.

  • Ein Tattoo auf euren Oberarmen: «Danke, Mama». Eine Kaffeetasse mit diesem Motto darauf schenken ist zu billig.

  • Das mit dem Tattoo war bloss ein Witz. Die Tasse ist okay. Aber kommt doch wieder mal auf einen Kaffee vorbei.


(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.05.2018, 14:23 Uhr

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