Akanji auf dem Weg nach Dortmund

Der Verteidiger steht vor einem Wechsel in die Bundesliga. Der FC Basel und Borussia Dortmund sollen sich über einen Wechsel einig sein, die Ablöse dürfte bei rund 20 Millionen Euro liegen.

"Off!" Manuel Akanji hat das Trainingslager der FC Basel in Marbella am Samstag verlassen. Er ist auf dem Weg nach Dortmund. Bild: Keystone

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Erst hiess es, es sei der Rücken. Später war zu hören, es sei vielleicht doch irgendwas am Oberschenkel. Doch am Ende war klar: Es war weder das Eine noch das Andere.

Der wahre Grund, warum Manuel Akanji am Samstag das Training des FC Basel in Marbella verpasste, war sein Transfer zu Borussia Dortmund, der unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der 22-Jährige hat das Trainingslager verlassen und soll sich auf dem Weg nach Deutschland befinden, um dort einen Vertrag zu unterschreiben.

Nachdem es erst hiess, die Verhandlungen seien gescheitert und der BVB habe sich aus dem Rennen um den Schweizer Nationalspieler verabschiedet, hat es nun offenbar doch eine Annäherung der beiden Verein gegeben. Der Kicker schreibt, dass die Ablösesumme für Akanji unter 20 Millionen Euro liegen soll, der Blick berichtet, dass es etwas mehr als 20 Millionen sind. Akanji dürfte aber – so oder so – hinter seinem Freund Breel Embolo der zweitteuerste Transfer des FC Basel und damit auch der Super League werden.

Die Chancen in Dortmund

Auf der Suche nach einem Innenverteidiger war der Bundesligist schon länger auf der Spur des Nationalspielers. In der Hinrunde waren immer wieder Späher der Borussia im St.-Jakob-Park zu Gast, um den Innenverteidiger intensiv zu beobachten. Und so sieht es jetzt danach aus, dass Akanji zweieinhalb Jahre nach seinem Wechsel vom FC Winterthur aus der Challenge League und nach 58 Einsätzen für den FCB weiterzieht.

Akanji soll dabei helfen, die Abwehr der Borussen in der Rückrunde zu stärken. Mit 24 Gegentoren war das Problem des BVB geradezu offensichtlich und der neue BVB-Trainer Peter Stöger setzte genau dort an. Man kann darum wohl davon ausgehen, dass Akanji als Winter-Zugang trotz der Konkurrenz von Spielern wie Marc Bartra, Ömer Toprak, Sokratis oder Neven Subotic zu seinen Einsätzen kommen wird. Und wenn man gesehen hat, wie der 22-Jährige zuletzt in der Champions League aufgetreten ist, dann darf man Akanji durchaus zutrauen, dass er sich auch in der Bundesliga wird durchsetzen können.

Kein Thema als Ersatz für Akanji ist laut Informationen der Basler Zeitung Timm Klose. Auch wenn immer wieder über eine Rückkehr des 29-Jährigen spekuliert wird, soll Klose in den aktuellen Planungen der sportlichen Führung keine Rolle spielen. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.01.2018, 16:30 Uhr

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