Alle 23 Sekunden stirbt ein Mensch im Strassenverkehr

Die Zahl der Toten im Strassenverkehr klettert auf 1,35 Millionen pro Jahr weltweit. Das Risiko ist in ärmeren Ländern besonders hoch.

Unfälle im Strassenverkehr ist laut der WHO die häufigste Todesursache für Kinder und junge Menschen im Alter zwischen fünf und 29 Jahren.

Unfälle im Strassenverkehr ist laut der WHO die häufigste Todesursache für Kinder und junge Menschen im Alter zwischen fünf und 29 Jahren. Bild: Reuters

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Weltweit sterben jedes Jahr 1,35 Millionen Menschen bei Unfällen im Strassenverkehr. In nur drei Jahren sei die Zahl der Verkehrstoten um rund 100.000 angestiegen, heisst es in einem am Freitag vorgelegten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der auf Daten aus dem Jahr 2016 basiert. Im vorherigen Bericht, der sich auf Daten aus dem Jahr 2013 stützte, war die Zahl der Toten im Strassenverkehr auf 1,25 Millionen pro Jahr geschätzt worden.

Unfälle im Strassenverkehr seien inzwischen die häufigste Todesursache für Kinder und junge Menschen im Alter zwischen fünf und 29 Jahren. «Diese Todesfälle sind ein nicht zu akzeptierender Preis für die Mobilität», erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Trotz des Anstiegs der Verkehrstoten habe sich die Rate im Vergleich zur zunehmenden Zahl von Menschen und Autos weltweit in den vergangenen Jahren stabilisiert, hiess es weiter. Dies deute darauf hin, dass Sicherheitsmassnahmen in reicheren Ländern die Situation abmilderten. Allerdings sei das Risiko tödlicher Unfälle im Strassenverkehr in armen Ländern nach wie vor dreimal so hoch wie in reichen Ländern. (hvw/AFP)

Erstellt: 07.12.2018, 08:15 Uhr

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