CDU-Politiker läuft «Maischberger» davon

Eine hitzige Diskussion zu den Krawallen während des G-20-Gipfels führte in der deutschen Fernsehsendung zum Eklat.

«Sie ist unerträglich»: CDU-Politiker Wolfgang Bosbach lässt sich nicht zurückhalten. Video: Tamedia/ARD

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die schweren Krawalle während des G-20-Gipfels in Hamburg sorgen weiter für hitzige Diskussionen. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach verliess nach einem Wortgefecht mit der ehemaligen Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth in der Nacht zu Donnerstag die ARD-Sendung «Maischberger».

Ditfurth hatte zuvor gesagt, in Hamburg seien Demonstranten die «Grundrechte weggenommen» worden, «weil Leute schwarz gekleidet waren».

Bosbach, der der Grünen-Politikerin im Verlauf der Sendung die Verharmlosung der Krawalle vorwarf, nannte Ditfurth daraufhin «persönlich und in ihrem Verhalten unerträglich» und verliess vor laufenden Kameras die Sendung.

Am Rande des G20-Gipfels hatte es in Hamburg von Donnerstag bis Sonntag schwere Krawalle gegeben. In mehreren Stadtteilen entstanden massive Schäden. Bei den Einsätzen rund um den Gipfel wurden fast 500 Beamte und dutzende Demonstranten verletzt.

Video – Bosbach ist nicht alleine, auch Ueli Maurer stürmte schon aus dem Studio:

Ein Best-of TV-Eklats. (chk/AFP)

Erstellt: 13.07.2017, 03:06 Uhr

Bildstrecke

Anti-G20-Demo in Hamburg

Anti-G20-Demo in Hamburg Brennende Autos, Warnschuss der Polizei: Am Rande des G20-Gipfels kam es zu Ausschreitungen.

Artikel zum Thema

Jung, männlich, gebildet

Wer genau hat in Hamburg randaliert? Welche Rolle spielten Schweizer Autonome? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Mehr...

Kommentare

Die Welt in Bildern

Durchblick: Ein Mann mit einem Pilotenhut macht sich bereit um ein Foto in einer Cockpit Attrappe zu machen. (20.September 2017)
(Bild: AP Photo/Andy Wong) Mehr...