Hells-Angels-Chef erschossen

Der Präsident der Hells Angels aus Giessen in Deutschland, Aygün Mucuk, wurde tot aufgefunden. Die Leiche des 45-Jährigen wurde in der Nähe des Clubheims gefunden.

Wurde tot aufgefunden: Aygün Mucuk.

Wurde tot aufgefunden: Aygün Mucuk. Bild: Keystone

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Ein Nachbar wollte gegen 7.30 Uhr mit seinem Hund in der deutschen Stadt Giessen Gassi gehen, als er sieben bis acht Rocker schreiend und weinend am Vereinsheim antraf, wie er gegenüber der «Bild»-Zeitung sagt.

Der Präsident des dortigen Ablegers der Gruppe Hells Angels wurde offenbar erschossen. Die Leiche des 45-jährigen Manns wurde am Freitagmorgen in der Nähe des Clubheims gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Er wurde demnach offenbar durch mehrere Schüsse getötet. Weitere Angaben zu den möglichen Hintergründen machten die Behörden zunächst nicht.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen auf. Eine Obduktion sollte weitere Klarheit bringen. Im Rockermilieu hatte es in der Vergangenheit immer wieder Gewalttaten gegeben. (pat/AFP)

Erstellt: 07.10.2016, 11:29 Uhr

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