Hoch Dorit geht, Erika kommt

Zum Start in die neue Woche bleibt es sonnig und relativ mild bei angenehmen 10 Grad tagsüber. Das herrliche Wetter sorgte bei der Rega am Wochenende für Hochbetrieb.

Eine Frau geniesst das frühlingshafte Wetter am Zürichsee. (Archiv)

Eine Frau geniesst das frühlingshafte Wetter am Zürichsee. (Archiv) Bild: Ennio Leanza/Keystone

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Sonnige Aussichten in dieser Woche: Gemäss Meteonews sorgt das aktuelle Hoch namens Dorit auch am Montag für sonniges und am Nachmittag vorfrühlingshaft mildes Wetter.

In der zweiten Wochenhälfte wird Dorit praktisch übergangslos vom neuen Hoch Erika ersetzt, welches bis über das kommende Wochenende durchhält und viel Sonne und jeweils am Nachmittag für die Jahreszeit hohe Temperaturen um 10 Grad oder auch etwas mehr bringt. Laut Meteonews hält Hoch Erika bis mindestens Mitte der kommenden Woche durch und bleibt der Schweiz damit bis Ende Monat erhalten.

Die derzeitige Schönwetterperiode sei aber nicht rekordverdächtig, sagt Meteorologe Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz. Im Winter bestimmten immer wieder einmal länger andauernde Hochdrucklagen das Wetter.

Bis zwölf Grad über dem Durchschnitt

Dasselbe gelte für die Temperaturen, die flächig gesehen für die Jahreszeit ebenfalls nicht rekordverdächtig seien, auch wenn in den letzten Tagen die Tagesmitteltemperatur an den Bergstationen neun bis zwölf Grad über dem langjährigen Durchschnitt gelegen seien.

An Stationen mit kürzeren Messzeiten wurden laut MeteoSchwiez vereinzelt Rekorde registriert, so zum Beispiel am vergangenen Freitag mit einer Tagesmitteltemperatur von 9,2 Grad und einem Maximum von 13,5 Grad auf dem Chasseral. Dort werden allerdings erst seit 1981 Messreihen erhoben.

Speziell ist gemäss MeteoSchweiz derzeit, dass im Mittelland über die ganze Hochdruckperiode kaum Nebel oder Hochnebel lag. Die herangeführte Luftmasse sei so trocken gewesen, dass selbst am Jurasüdfuss nur vereinzelt und in den Morgenstunden flache Nebelfelder entstanden seien.

Über 190 Einsätze

Die Hilfe der Helikopter-Crews der Rega war die letzten zwei Tage in der ganzen Schweiz sehr gefragt, am häufigsten im Berner Oberland und im Kanton Graubünden. Wie die Rega am Montag mitteilte, rückten die Rettungshelikopter hauptsächliche wegen Unfällen oder akuten Erkrankungen von Wintersportlern aus. Darüber hinaus standen die Rega-Crews auch bei Gleitschirm- und Verkehrsunfällen sowie bei Frühgeburten im Einsatz.

Über 190 Einsätze organisierte die Einsatzzentrale der Rega. In der Nacht auf Samstag flog die Rega-Crew der Basis St. Gallen nach Lenggries bei Bad Tölz (D), um zwei verstiegene Schneeschuhläufer mit der Winde zu retten.

Windenrettung in Deutschland

Freitagnacht erreichte die Rega eine Anfrage aus Deutschland, weil eine Rettung in unwegsamen Gelände mit der Rettungswinde notwendig war. Die Crew der Basis St. Gallen flog zusammen mit einem Rettungsspezialisten Helikopter des Schweizer Alpen-Club SAC nach Lenggries bei Bad Tölz (D). Gemeinsam mit der örtlichen Bergwacht konnten zwei Schneeschuhläufer aus ihrer misslichen Lage gerettet werden.

Erstellt: 18.02.2019, 09:22 Uhr

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