In drei Stunden fiel der halbe Monats-Niederschlag

Am Dienstagabend kämpften 100 Feuerwehrleute im Jura gegen die Überschwemmungen. Auch in der Ostschweiz kam es zu erheblichem Niederschlag.

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Im Kanton Jura ist es nach heftigem Regen am Dienstagabend in mehreren Dörfern zu Überschwemmungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden etwa in der Region Delsberg und Ajoie mehrere Keller überflutet. Mehrere Strassen sind unpassierbar.

Über 100 Feuerwehrleute rückten in der Nacht aus, wie die Kantonspolizei Jura mitteilte. Am stärksten betroffen sind den Angaben zufolge die Ortschaften Courroux und Vicques. Sie sind auf der Strasse nur schwer zu erreichen.

Die Feuerwehr habe Schwierigkeiten, die Keller vom Wasser zu befreien, weil der über die Ufer getretene Bach Scheulte noch nicht wieder in seinem Bett verlaufe, teilten die Behörden mit.

Unwetter ziehen über die Schweiz. (Video: Tamedia/Leser-reporter)

Beruhigung am Nachmittag

Im Jura und in der Ostschweiz fielen am Dienstag ab dem Nachmittag bis am Abend teils ergiebige Niederschlagsmengen. Laut den jurassischen Behörden fielen in Movelier innert drei Stunden 76 Liter Regen pro Quadratmeter.

Ebenfalls 76 Liter Regen pro Quadratmeter sind in Amriswil im Kanton Thurgau gefallen, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte. Dies entspreche mehr als der Hälfte des üblichen Niederschlags für den ganzen Monat Juni. In St. Gallen fielen 55 Liter. Im Mittelland waren es zwischen 25 und 40 Liter.

Gemäss dem Wetterdienst muss auch am Mittwochmorgen vor allem Richtung Alpen weiterhin mit teils kräftigen Niederschlägen gerechnet werden. Am Nachmittag soll sich die Situation beruhigen.

(sep/sda)

Erstellt: 13.06.2018, 08:38 Uhr

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