Lawinentoter im Wallis war Gleitschirm-Rekordhalter

Am Sonntag begrub eine Lawine einen Skitourengänger unter sich. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen bekannten Gleitschirmflieger.

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Ein 28-jähriger Skitourengänger ist am Sonntagnachmittag oberhalb von Bürchen in der Nähe von Raron VS in einer Lawine ums Leben gekommen. Der im Wallis wohnhaft gewesene Mann wurde unter anderthalb Metern Schnee gefunden.

Der 28-Jährige war ein bekannter Gleitschirmflieger, der mit 354,54 Kilometern den Schweizer Rekord für den weitesten Flug hält. Im Juli 2017 flog der Walliser von Chamonix in Frankreich durch das Rhonetal bis nach Rainstadl in Österreich. Sein Flug dauerte über 11 Stunden.

Am Sonntag war der Mann mit einem anderen Sportler Richtung Violenhorn aufgestiegen. Auf rund 2450 Metern über Meer fuhr er einen Abhang hinunter. Nach einigen Schwüngen löste sich die Lawine und riss ihn mit sich.

Die Rettungskräfte konnten den Verunglückten rasch orten, wie die Kantonspolizei mitteilte. Der Mann war mit einem Lawinenverschüttetensuchgerät ausgestattet. Die Retter konnten aber nur noch den Tod feststellen.

(fur/sda)

Erstellt: 05.03.2018, 09:50 Uhr

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