Lokdefekt sorgte stundenlang für Störungen im Bahnverkehr

Eine Panne an einem Intercity-Zug hat am Freitag vom frühen Morgen bis etwa 15 Uhr den Bahnverkehr zwischen Bern, Olten und Zürich beeinträchtigt.

Durchsage der Störung im Zug
Video: Tamedia-Webvideo/Leserreporter

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Der Defekt am Intercity-Zug von Bern nach Zürich trat schon um 6.20 Uhr in der Früh auf, wie SBB-Mediensprecher Reto Schärli auf Anfrage sagte. Bei Wanzwil BE blieb der Zug stehen. Bis zirka 7.30 Uhr verkehrten aber die Züge von Zürich via Olten nach Bern noch via Neubaustrecke. Um zirka 7.30 Uhr wurde dann aber die Neubaustrecke vollständig gesperrt. Die Bergung des Zugs erwies sich nämlich als aufwendig: Die Lokomotive konnte wegen des Defekts an einem Rad nicht direkt weggezogen werden, sondern musste zuerst auf ein Hilfsgestell gestellt werden. Die Passagiere konnten zuvor auf offener Strecke in einen Ersatzzug umsteigen.

Die übrigen Wagen des steckengebliebenen Zugs und eine der beiden Lokomotiven schleppte der Lösch- und Rettungszug der SBB nach Bern. Das alles brauchte seine Zeit, wie Schärli sagte. «Zug stoppte plötzlich»

Dario Steck (19) war unterwegs von Bern nach Olten. «Auf halber Strecke im Tunnel stoppte unser Zug plötzlich», sagt er. Jetzt stehe man hinter einem anderen Zug, der offenbar ein Problem habe. «Das Zugpersonal teilte soeben mit, dass wir zurück nach Bern müssen.»

Während der Totalsperrung fielen die Interregio-Züge zwischen Olten und Bern aus. Alle weiteren Züge wurden über Burgdorf BE umgeleitet und erlitten damit Verspätungen von bis zu 15 Minuten. Um etwa 15 Uhr war die Störung behoben.

(20M/sda)

Erstellt: 21.09.2018, 12:44 Uhr

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