Obama-Wahlkampfbüro in Colorado beschossen

Die Kampagnenhelfer von US-Präsident Barack Obama in Denver hatten Glück im Unglück: Unbekannte Täter schossen gestern auf das Fenster ihres Büros. Verletzt wurde niemand.

Zu Bruch gegangen: Ein Handwerker repariert die zerstörte Glasscheibe des Obama-Büros in Denver. (12. Oktober 2012)

Zu Bruch gegangen: Ein Handwerker repariert die zerstörte Glasscheibe des Obama-Büros in Denver. (12. Oktober 2012) Bild: AFP

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Im US-Bundesstaat Colorado ist ein Wahlkampfbüro für Präsident Barack Obama beschossen worden. Zum Zeitpunkt der Tat am Freitagnachmittag (Ortszeit) seien mehrere Menschen im Büro gewesen, sagte eine Polizeisprecherin von Denver der Tageszeitung «The Denver Post».

Es sei aber zum Glück niemand verletzt worden. Lediglich ein Fenster sei zu Bruch gegangen. Die Hintergründe der Tat blieben offen. Die Polizei wollte sich nicht festlegen, ob der Täter womöglich ein politisches Motiv hatte.

In den USA wird im kommenden Monat ein neuer Präsident gewählt. Sowohl Amtsinhaber Obama als auch sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney stützen sich im ganzen Land auf unzählige Wahlkampfbüros, die vor Ort um Stimmen werben.

(fko/sda)

Erstellt: 13.10.2012, 08:51 Uhr

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