Die Todesopfer sind französische Staatsbürger

Bei den fünf Opfern des Flugzeugabsturzes vom Freitag im Wallis handelt es sich um Franzosen. Der 58-jährige Pilot hatte seinen Wohnsitz in der Schweiz, seine vier Passagiere waren zu Besuch in der Region Lausanne.

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Laut Angaben der Walliser Kantonspolizei vom Samstag handelt es sich bei den Passagieren um einen 41-jährigen Mann, eine 42-jährige Frau, ein 15-jähriges Mädchen und einen 11-jährigen Jungen. Der Pilot flog mit dem Kleinflugzeug von Genf ab und landete in Lausanne, um seine vier Passagiere an Bord zu nehmen. Sie beabsichtigten, einen Alpenrundflug zu machen und dann auf dem Flugplatz in Sitten zu landen.

Noch keine Anhaltspunkte gibt es zur Absturzursache. Die Experten des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) waren am Samstagmorgen erneut bei der Absturzstelle, um das Flugzeugwrack zu bergen und ihre Ermittlungen weiter zu führen. Die Feuerwehr des Val d'Anniviers wurde aufgeboten, da Brandgefahr und der Austritt von Kerosin drohte.

Elf Tote in zehn Monaten

Allein in den vergangenen zehn Monaten haben sich mit dem jüngsten Unfall in der Schweiz vier tödliche Unfälle mit Kleinflugzeugen ereignet. Insgesamt kamen dabei elf Menschen ums Leben. Bei keinem Unfall starben aber so viele Personen wie bei jenem im Wallis.

Am 19. Dezember 2010 bricht ein achtplätziger Businessjet am Flugplatz Samedan bei Schneefall und mässiger Sicht die Landung ab und startet durch. Kurz darauf stürzt die Maschine am Dorfrand von Bever ab. Beide Piloten sterben. Passagiere sind keine an Bord.

Der Flugplatz im Bündnerland ist berüchtigt. Wegen seiner Lage im Tal gilt er für Piloten als anspruchsvoll bis schwierig. Nach mehreren Unfällen in den letzten Jahren ordnete der Bund schärfere Regeln für den Anflug und weitere Massnahmen an.

Drei Tote in Saanen

Drei Menschen sterben am 26. August 2010, als in Saanen im Berner Oberland ein Kleinflugzeug abstürzte. Die Maschine hatte nach dem Start nicht genug Höhe gewonnen und stürzte nach knapp ein Kilometer vom Flugplatz entfernt ab. Bei den Toten handelte es sich um ein deutsches Ehepaar und den Piloten aus dem Kanton Thurgau.

Am 19. Mai 2010 stürzte bei Baulmes VD in der Nähe von Yverdon eine Cessna ab. Einer der beiden Flugzeuginsassen starb beim Absturz. Ein weiterer konnte sich selber aus der Maschine befreien und kam mit Verletzungen davon. (oku, pbe/sda)

Erstellt: 11.02.2011, 20:24 Uhr

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