Zahl der Unwettertoten in Japan steigt auf 199

Heftige Regenfälle haben im Westen und im Zentrum Japans Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. 10'000 Menschen halten sich in Notunterkünften auf.

Viele Menschen werden noch immer vermisst. (Video: Tamedia/AFP/Storyful)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Zahl der Toten bei den verheerenden Regenfällen in Japan ist auf 199 gestiegen. Dutzende Menschen würden noch immer vermisst, sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga am Donnerstag. Der Einsatz der Suchmannschaften dauere zudem noch an. Mindestens 10'000 Menschen halten sich in Notunterkünften auf. .

Zuvor hatte die Regierung die Zahl der Todesopfer ständig nach oben korrigieren müssen; zuletzt war von 179 Toten die Rede gewesen. Ende vergangener Woche hatten heftige Regenfälle im Westen und Zentrum Japans schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Japans Regierungschef Shinzo Abe hatte wegen der Lage in den Überschwemmungsgebieten eine für diese Woche geplante Auslandsreise abgesagt. Am Mittwoch besuchte er eines der Überschwemmungsgebiete; für Freitag ist ein Besuch in einem weiteren betroffenen Gebiet geplant.

Am Donnerstag sagte Abe den in den Notunterkünften untergebrachten Menschen Hilfe zu. «Wir werden alles tun, was wir können, damit Menschen nicht mehr in unangenehmen Situationen in Notunterkünften leben müssen», sagte er. (scl/sda)

Erstellt: 12.07.2018, 05:52 Uhr

Artikel zum Thema

Schlimmstes Unwetter in Japan seit Jahrzehnten

Die verheerenden Regenfälle in Japan haben bereits über 140 Todesopfer gefordert. Präsident Shinzo Abe sagt eine Auslandreise ab. Mehr...

Unwetter fordern über 80 Tote in Japan

Video Starke Regenfälle sorgen in Japan für Hochwasser und Erdrutsche. Die Gefahr ist noch nicht gebannt – die Zahl der Toten könnte noch weiter steigen. Mehr...

Das Immobilien-Portal für Basel und die Region

Blogs

Mamablog Unsinniges Influencer-Bashing

Geldblog So profitieren Sie bei der Pensionierung doppelt

Service

Agenda

Alle Events im Überblick.

Die Welt in Bildern

Unter Pausbacken: Eine Verkäuferin bietet an ihrem Stand im spanischen Sevilla Puppen feil. (13. November 2018)
(Bild: Marcelo del Pozo ) Mehr...