Kampfhund Chico ist eingeschläfert worden

Der Staffordshire-Terrier-Mischling, der in Hannover zwei Menschen totgebissen hat, ist nun doch eingeschläfert worden.

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Der Kampfhund Chico, der anfangs April zwei Menschen in Hannover totgebissen hatte, ist eingeschläfert worden. Wie «Bild» berichtete, wurde das Prozedere am Montag nach einer Untersuchung in der Tiermedizinischen Hochschule Hannover durchgeführt.

Vor rund einer Woche hatte der Tierschutzverein Hannover noch gemeldet, dass «Chico» am Leben bleiben dürfe und nicht eingeschläfert wird.

Rund 230'000 Menschen hatten sich für den Vierbeiner eingesetzt und eine Petition gegen dessen Einschläferung unterzeichnet. Die Stadt Hannover hat indes einen Fehler eingeräumt. So war der Hund den Behörden bereits 2011 aufgefallen und hätte nach einem Hinweis des Amtsgerichts begutachtet werden müssen – was jedoch niemals geschehen war.

Das braun-gefleckte Tier genoss in der Nachbarschaft keinen guten Ruf. Die Anwohner beschreiben das Tier als aggressiv. Offenbar befand sich in der Wohnung ein Zwinger, weil auch die Mutter Angst vor dem Hund hatte.

(fur)

Erstellt: 16.04.2018, 16:05 Uhr

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