Weltkriegsbombe unter Altersheim gefunden

Im deutschen Krefeld konnte ein fünf Zentner schwerer Sprengkörper entschärft werden. 500 Personen wurden vorübergehend evakuiert.

Die Krefelder Innenstadt wird abgeriegelt: Polizeiauto versperrt eine Strasse. (16. Mai 2017)

Die Krefelder Innenstadt wird abgeriegelt: Polizeiauto versperrt eine Strasse. (16. Mai 2017) Bild: Twitter

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Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in der Krefelder Innenstadt ist der fünf Zentner schwere Sprengkörper noch in der Nacht zu Mittwoch entschärft worden. Etwa 500 Bewohner in einem Radius von 100 Metern um den Fundort mussten ihre Wohnungen zuvor verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Entschärfung verlief durch den deutschen Kampfmittelbeseitigungsdienst reibungslos.

Die Bombe war den Angaben zufolge am späten Dienstagnachmittag bei Ausschachtungsarbeiten in etwa einem Meter Tiefe unter einem ehemaligen Altenheim entdeckt worden. Daraufhin wurde die Evakuierung veranlasst. 118 Menschen wurden in der Nacht in einer Betreuungsstelle versorgt.

In einem weiteren Bereich waren rund 2000 Bewohner aufgerufen, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Die Polizei sperrte die Strassen in beiden Zonen ab.

Nach der erfolgreichen Entschärfung der Bombe durften alle Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Alle Sperrungen wurden wieder aufgehoben. Insgesamt waren rund 200 Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen im Einsatz. (chk/sda)

Erstellt: 17.05.2017, 05:20 Uhr

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