Wasserbüffel besetzen Autobahn

Einsatzleiter Christoph Emsländer von der Kölner Polizei spricht von einem sehr aussergewöhnlichen Einsatz.

Fünf Wasserbüffel haben auf der Autobahn 3 für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt.

Fünf Wasserbüffel haben auf der Autobahn 3 für erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt. Bild: Oliver Köhler/Keystone

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Eine von einem Privatbesitzer ausgebüxte Herde Wasserbüffel hat auf der Autobahn A3 bei Leverkusen für ein stundenlanges Verkehrschaos gesorgt. Erst nach Stunden gelang es mit Hilfe einer Tierärztin des Kölner Zoos, die drei ausgewachsenen Wasserbüffel und zwei Jungtiere zu betäuben. Mit einem für grosse Tiere geeigneten Kran der Berufsfeuerwehr seien sie dann auf einen Tiertransporter gebracht und betäubt zu einem Landwirt in der Nähe transportiert worden. Die eigentlichen Besitzer der Wasserbüffel seien nicht erreichbar gewesen, deshalb seien die Tiere zu einem anderen Landwirt gebracht worden. Ob den Besitzern nun eine Strafe drohe, müsse geprüft werden.

Die Autobahnen musste neun Stunden lang zumindest teilweise gesperrt werden, kurzfristig war gar eine Vollsperrung in beiden Richtungen nötig, wie eine Sprecherin der Kölner Polizei am Montag sagte.

Einsatzleiter Christoph Emsländer von der Kölner Polizei sprach im Radiosender WDR2 von einem sehr aussergewöhnlichen Einsatz. Die Polizei habe zunächst mit Hilfe von zwei Lastwagen und Polizeiwagen auf der Autobahn quasi eine Art Gehege errichtet, damit die Büffel sich nicht weiter fortbewegen können. «Diese Tiere sind sehr gross und sehr kräftig», sagte Emsländer. Zur zwischenzeitlichen Vollsperrung sei es gekommen, nachdem der grösste Büffel versucht habe, eine Betonabsperrung zur Gegenfahrbahn zu überwinden. (kha/afp)

Erstellt: 14.05.2018, 10:44 Uhr

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