Diskussion

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

198 Kommentare

Bruno Ledergerber

03.03.2014, 08:23 Uhr

Die Welt beneidet uns (Schweiz) wegen unserer (direkten) Demokratie. Von der EU werden wir aber diskriminiert deswegen. Z.B. Studentenaustausch: wieso nicht nach Lösungen suchen? Die EU setzt sich weltweit für die Demokratie ein und in Europa/Schweiz möchte sie am liebsten eine Diktatur. Durch solche Reaktionen werde ich auch noch Patriot.

20 Empfehlung 12 Melden Antworten

Marc Bachmann

03.03.2014, 11:11 Uhr

@ Bucher; Da mögen Sie recht haben, dass ganz viele die Schweiz gar nicht kennen. Denn wenn die die Schweiz kennen würden, kämen noch mehr hierher. Zur EU als Friedensprojekt schweigen wir nun mal besser. Wir werden noch sehen was uns die EU mit ihrer Ukraine Politik eingebrockt hat. Würde mich nicht wundern, wenn wir bald ukrainische Kriegsflüchtlinge bei uns aufnehmen werden

14 Empfehlung 7 Melden

Hermann Bucher

03.03.2014, 10:39 Uhr

Alle Menschen sind neidisch auf die CH? So ein Blödsinn! Viele kennen Sie ja gar nicht.

13 Empfehlung 10 Melden

Walter Meier

03.03.2014, 07:28 Uhr

Mit einer föderalistischen EU könnte ich sehr gut leben aber nicht mit einer zentralistischen EU. Nicht mal die USA ist so zentralistisch wie die EU!
"Zentralismus" haben früher die angeblichen Sozialisten "gelebt", wie es rausgekommen ist kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen.

16 Empfehlung 8 Melden Antworten

Markus Ehrler

02.03.2014, 21:07 Uhr

Maria Helfenstein, Personenfreizuegigkeit ist nicht frei,sondern politisches Produkt.Arbeitsmarkt ist ein Sekundar-,der dem Primaermarkt(Innovatiation,Wettbewerbsfaehigkeit) gehorchen muesste. Politinterventionen verhindern Flexiblitaet+Freiheit,die besonders notwendig wird.wenn die globale Domino-Blase platzt. Sie wird ueberigens auch das Ergebnis von an Quelle veruebter Polit-Suenden sein.

6 Empfehlung 6 Melden Antworten

C. Huber

02.03.2014, 20:03 Uhr

Das letzte Experiment eines Vielvölkerstaates auf europäischem Boden war die Sozialistische Föderative Repuplik Jugoslawien. Ich hoffe der EU blüht kein ähnliches Ende.

17 Empfehlung 6 Melden Antworten

Daniel Schneider

02.03.2014, 15:58 Uhr

Eine direkte Demokratie ist für die Katz, wenn die Mehrheit der Bevölkerung von den Faschisten verführt worden ist. Deshalb ist dieses Gerede von mehr Schweiz in der EU weiter nichts als ein arrogantes dummdreistes Geplapper, ohne jeden konkreten Sinn und Inhalt.

23 Empfehlung 51 Melden Antworten

Hugo Tschirky

03.03.2014, 08:03 Uhr

Faschistische Ideologie beeinflusst demokratische Entscheide sicherlich auch, aber statt ein Abstimmungsresultat anzuerkennen, dieses als faschistisch abzutun und direkte Demokratie und Föderalismus als "dummdreistes Geplapper, ohne konkreten Sinn und Inhalt" zu beschreiben; Herr Schneider ihr Kommentar trägt in Tat und Wahrheit faschistische Züge und ist Diktatur pur!

20 Empfehlung 6 Melden

Kurt Stauffer

02.03.2014, 13:11 Uhr

Als EU Bürger ist es kaum möglich stolz zu sein auf Europa.Als Franzose, Deutscher,Italiener, Schweizer oder was immer ist dies etwas ganz anderes,hier verbindet eine Geschichte eine Kultur und meine Heimat!Europa kann nicht mit Amerika verglichen werden,dort sprechen alle die gleiche Sprache,dies ist schon ein riesiges Problem weniger!

38 Empfehlung 15 Melden Antworten

max bernard

03.03.2014, 18:59 Uhr

@Welz: Natürlich sind unterschiedliche Sprachen - in der EU über ein Dutzend - AUCH ein Problem, den dies verhindert oder erschwert die Verständigung. Selbiges gilt auch für unterschiedliche Kulturen. Eine Bereicherung aber zugleich ein Problem, da deren Akzeptanz eine tolerente Haltung erfordert, die nicht jeder mitbringt und deshalb erarbeitet werden muss. Probleme wegzuleugnen hilft da nicht!

1 Empfehlung 0 Melden

Ronald Welz

02.03.2014, 16:17 Uhr

a) es gibt stolze Europäer, nicht alle sind Wutbürger die nur nach dem Eurokurs und Griechenland wettern b) Sprachen sind kein Problem, sondern eine Berreicherung. 25% der Weltbürger spricht eine europäische Sprache (E,F,SP,P,D) und dies ist ein Reichtum, nicht ein Problem

20 Empfehlung 7 Melden

Maria Helfenstein

02.03.2014, 10:08 Uhr

Tatsächlich könnte unser föderalistisches System ein Vorbild für die EU sein. Allerdings gehören dazu auch der freie Personenverkehr, der Finanzausgleich und was sonst noch?

16 Empfehlung 41 Melden Antworten

Alexander Romero

02.03.2014, 16:36 Uhr

Zuerst muss man den verschiedenen EU Völker gemeinsame Ziele geben. Alle Länder sollen zuerst sich langsam Wirtschaftlich aneinander angleichen und Kulturell durch engeren Austausch kennenlernen. Ein gemeinsames Bildungs und Sozialsystem soll erst her. Erst dann PFZ auf Raten mit voller Wirtschaftsintegration, Währungsunion und föderale, demokratische Verfassung nach CH Modell reif

8 Empfehlung 13 Melden

Ruth Singer

02.03.2014, 10:06 Uhr

Die Haltung der EU-Kommissare kommt einer Diktatur gleich: Mit Arroganz und der Überheblichkeit des "Stärkeren" versucht Brüssel, den Kleinstaat Schweiz zu erpressen, weil es für die EU finanziell bisher so gestimmt hat. Wir sind nicht EU-Mitglied und lassen uns nicht von dieser maroden Institution Vorschriften machen. unsere Linken mit ihrem Geschrei haben das aber noch immer nicht begriffen.

52 Empfehlung 21 Melden Antworten

Axel Krause

03.03.2014, 14:33 Uhr

@Toeflinger: Lesen Sie mal Artikel 18 der PFZ. Es ist explizit im Vertrag vorgesehen, dass diese verhandelt werden kann. Wenn die EU dieses vertraglich zugesicherte Recht schon im Voraus der Schweiz abspricht ist die EU wohl eher das Problem. Soll doch die EU mal der Türkei die volle Personenfreizügigkeit zugestehen - schliesslich ist diese ebenfalls vertraglich "assoziert".

4 Empfehlung 3 Melden

Christoph Toeflinger

03.03.2014, 09:44 Uhr

@Schär: Sie sollten die Fakten prüfen, ehe Sie den Mund so weit aufreissen. Zu 1) Kein Widerspruch zu meinen Aussagen. Und: Lesen Sie doch (erstmals?) den MEI-Initiativttext, er steht zwingend in Widerspruch zu den Bilateralen I. Zu 2) Die Schweiz verweigert Kroatien die PFZ und diskrimininiert so kroatische EU-Bürger, die EU reagiert darauf konsequent. 3) Kein Widerspruch zu meinen Aussagen.

7 Empfehlung 8 Melden

Rolf Schär

03.03.2014, 05:47 Uhr

Toeflinger, Ihr EU-Fans seid unisono Wahrheitsverdreher bis hin zu Lügnern.
1.Die Schweiz hat bis anhin alle Verträge eingehalten. Wie kommen Sie also dazu, der Schweiz vorzuwerfen, sie würde dies in der Zukunft nicht mehr tun?
2. Die EU hat sich über Abmachungen hinweggesetzt und Massnahmen im Alleingang getroffen
3. Staatsverträge gelten nicht für die Ewigkeit. Wir kündigen, wann wir wollen.

10 Empfehlung 7 Melden

Christoph Toeflinger

02.03.2014, 14:26 Uhr

@ Singer: Sie haben nichts begriffen. Sie wissen nicht, was eine Diktatur ist. Und Sie haben offenbar bereits vergessen, dass die Schweiz seit dem 9.2. eine Verfassung hat, die zwingend zum Bruch der Bilateralen I mit der EU führen. Die EU hält sich einfach an vereinbarte Verträge. Das Problem liegt in der Schweiz, aber das haben die Ja-Sager am 9.2. leider nicht kapiert.

23 Empfehlung 46 Melden

Jürg Kuoni

02.03.2014, 06:13 Uhr

Mit einem qualitativen Wachstum anstelle nur eines quantitativen Wachstums wäre auch die Masseneinwanderungsproblematik vom Tisch! D.h., alle dürfen kommen, sofern sie eine qualitative Arbeitsstelle vorweisen können.

44 Empfehlung 9 Melden Antworten

Beppie Hermann

02.03.2014, 13:04 Uhr

Auch ein qualitat.Wachstum funktoniert nur bei Nachfrage.Das bedeutet vorab ebenso weitsichtiges Verhalten der Konsumenten, Reduktion des Konsums+Reflexion über:Notwendigkeit(Reisen,Luxus etc)Herkunft,Material+Transport(inländisch,robust,gesetzeskonform usw)Herstellung (Strom-,Wasser,Landverbrauch,GT, Pesti/Herbizide, Arbeitsbedingungen,Tierhaltung,saisongerecht usf)Nachfrage bestimmt das Angebot.

6 Empfehlung 5 Melden

hans huber

02.03.2014, 12:32 Uhr

Das wäre eben "Rosinenpickerei" - sehr unsympathisch. Ich bin für eine Steuerung der Einwanderung aber NICHT im Sinne "die Reichen zu uns und alle anderen bleiben draussen. Die "anderen" sollen auch kommen die brauchen wir nämlich auch. Nur nicht so viele!

11 Empfehlung 21 Melden

Fritz - Ulrich Hein

02.03.2014, 00:06 Uhr

Wenn an das Ansehen der Schweiz in der offiziellen EU auf die Bürger der EU beziehen, sind z. B. über 75% der Bürger für das Referendum der Schweiz und wünschen sich von der EU die gleichen Massnahmen.

106 Empfehlung 15 Melden Antworten

Bea Rickenbacher

01.03.2014, 23:26 Uhr

Wenn der Mensch nur noch ein Rädchen in der Produktion ist
Wenn über Jahrhunderte erarbeiteter Fortschritt nur noch als altmodischer Schwergeist qualifiziert wird
Wenn die Modernen davonrennen, ohne zu sehen, dass sie von der Werbung manipuliert sind
soll man dazu schweigen?

109 Empfehlung 11 Melden Antworten

Fred Ruegg

02.03.2014, 22:55 Uhr

Frau Rickenbacher, ich habe Sie vorerst falsch gelesen.
Sie wollen also altvaeterisch bleiben um ihre Priviegien nicht zu gefaerden? Das waere mir eine schoene Aussicht fuer die jungen Schweizer. Die Daumeler die Sie unterstuetzen gehoeren wohl in den gleichen rostigen Topf. Junge, also heraus gegen die die uns die Zukunft noch mehr versauen wollen mit ihren uns ueberlastenden Altprivilegien.

3 Empfehlung 8 Melden

Fred Ruegg

02.03.2014, 04:52 Uhr

Nein,ja nicht schweigen! Andere auch ueberzeugen und als Gruppen krachschlagen wo immer es Hoerer geben kann um Massendemonstrationen,bewilligt Oder nicht,anzufachen. Wir haben das Naturrecht zu verlangen dass Gesetze und Verordnungen die Generationen vor unserer Stimmfaehigket eingefuehrt haben und wir nicht akzeptieren koennen zur Revision vorgelegt werden!Siehe Franz.Verfassung 1793!

5 Empfehlung 19 Melden

Mathias Reier

01.03.2014, 23:25 Uhr

Ein sehr einseitiger Bericht, der lediglich versucht die EU schlecht darzustellen und die Schweiz hochzujubeln. Dies ist insofern interessant, weil man trotzdem bemüht ist mit dem Konstrukt EU Geschäfte zu machen. Auch das sieht die EU....

33 Empfehlung 159 Melden Antworten

Mathias Reier

03.03.2014, 21:38 Uhr

@bernard
Zwischen "Verweis auf demokratische Defizite der EU" und dem Versuch das eigene Land nur gut darzustellen gibt es noch etwas Spielraum. Auf die im Artikel ausgeführten Argumente muss man nicht weiter eingehen, da diese für sich selbst sprechen. Im übrigen würde die Zeichenbegrenzung nicht reichen. Übrigens ist es lächerlich Kritik an CH ständig mit "linkem Lager" gleichzusetzen.

1 Empfehlung 0 Melden

max bernard

03.03.2014, 19:17 Uhr

@Reier: Aha, Ihnen zufolge ist also jeder Verweis auf demokratische Defizite der EU lediglich der Versuch "... die EU schlecht darzustellen und die Schweiz hochzujubeln."
Auf die im Artikel ausgeführten Argumente gehen Sie mit keinem Wort ein. Deshalb: Starten Sie eine Initiative mit der Ihr Verbot jeder EU-Kritik verankert wird. Ich bin mir sicher, v. a. im linken Lager finden Sie Unterstützung

1 Empfehlung 2 Melden

Mathias Reier

03.03.2014, 17:22 Uhr

@Dolder Das stimmt. Allerdings beweihräuchert sich die EU nicht kontinuierlich und beleidigt den Handelspartner.
Auch das sieht die EU....

2 Empfehlung 0 Melden

Hansruedi Dolder

02.03.2014, 10:19 Uhr

Auch die EU macht Geschäfte mit der Schweiz

42 Empfehlung 7 Melden

Bea Rickenbacher

01.03.2014, 22:34 Uhr

Die EU beschränkt sich auf die Wirtschaft. Wenn sie dabei bleibt, wird sie untergehen.
Solange die derzeit Mächtigen nur noch mehr Geld herausholen wollen, wird sich nichts mehr bewegen.
Wir Menschen sind und bleiben da.

111 Empfehlung 14 Melden Antworten

Ruedi Lais

01.03.2014, 22:03 Uhr

Die Schweiz hat mit der direkten Demokratie gute Erfahrungen gemacht. Glorifizieren sollten man insb. das Initiativrecht aber nicht. Es ist ein Ventil, mehr nicht. Es gab seit 1973 nur eine Volksinitiative (Rothenthurm), die gegen BR/NR/SR zu 80% umgesetzt wird. Dies, weil sie als direkt anwendbar formuliert wurde. Bei allen anderen blieb es beim "gesetzten Zeichen", Auch das sieht die EU.

29 Empfehlung 111 Melden Antworten

Christoph Toeflinger

01.03.2014, 21:58 Uhr

Manche glauben tatsächlich, dass die direkte Demokratie "demokratischer" als die repräsentative Demokratie sei. Falsch, es sind einfach zwei Varianten. Aber der 9.2. zeigt, dass die direkte Demokratie viel stärker zur Ochlokratie = Pöbelherrschaft (negative Variante der Demokratie) neigt, momentane Stimmungen und Propaganda - bis hin zur Falschinformation - haben einen viel zu großen Einfluss.

40 Empfehlung 173 Melden Antworten

Mathias Reier

03.03.2014, 21:43 Uhr

@bernard
Ochlokratie ist ein Begriff für eine Herrschaftsform bei der eine Masse ihre politischen Entschlüsse als Mehrheit durchsetzt. Passt doch. Wo ist das Problem?

1 Empfehlung 0 Melden

max bernard

03.03.2014, 19:35 Uhr

@Toeflinger: Wer wie Sie die Unterschiede zwischen repräsentat. und direkter Demokratie nicht kennt, der sollte sich auch nicht dazu äußern!
Nur soviel: In der direkten Demokratie entscheiden die Bürger über Sachthemen mit, was in der repräsentativen ausgeschlossen ist. Wer den Sieg gegnerischer Positionen als Pöbelherrschaft diskreditiert, der hat ein grundsätzliches Problem mit der Demokratie!

2 Empfehlung 2 Melden

Alex Kramer

02.03.2014, 11:54 Uhr

Nette Bezeichnung, den / die Stimmberechtigte(n) als Pöbel zu brandmarken; spricht meiner Meinung nach für eine schlechte Streitkultur.
Profitieren Sie eventuell von einem System, dass Ihnen Andere bereitgestellt haben, ironischerweise sogar durch das Initiativrecht begründet?
Falls Sie Diktaturen ohne Kontrollmechanismen durch das Volk besser mögen, was tun Sie denn hier?

37 Empfehlung 9 Melden

Christoph Toeflinger

02.03.2014, 11:34 Uhr

@Corno: Um Gottes Willen, Sie haben ja gar keine Ahnung. Die Gewaltenteilung als zentrales Prinzip der Kontrolle ist bei direkter und repräsentativer Demokratie im wesentlichen gleich, Kontrolle durch freie Medien kommt hinzu. Ihnen scheint nicht bekannt, was "Diktatur" wirklich bedeutet. Wenn Sie die EU als Diktatur bezeichnen, verharmlosen Sie jedenfalls echte Diktaturen.

11 Empfehlung 22 Melden

Kurt Oertli

02.03.2014, 09:03 Uhr

Demokratie = Alle Macht dem Volk! Das Volk kann auch einmal falsch entscheiden, aber die Politiker tun das regelmässig. Direkte Demokratie bedeutet mehr als an Abstimmungen teilzunehmen. Sie durchdringt alle Bereiche, sie bewirkt Auseinandersetzungen und Meinungsbildung auf allen Ebenen. Und wissenschaftliche Studien zeigen, dass intuitive Entscheide den Expertenmeinungen oftmals überlegen sind.

38 Empfehlung 7 Melden

Carlo Corno

02.03.2014, 08:50 Uhr

repräsentative Demokratie ist oft ein Mogelpaket. Meist ist sie nichts anderes als Diktatur auf Zeit. Ist die Amtszeit vorbei dann wird der nächste Repräsentant (schlimmstenfalls sogar nur durch Volksvertreter indirekt) gewählt und führt die Diktatur weiter. So gesehen ist die direkte Demokratie tatsächlich demokratischer, weil Kontrollmechanismen existieren.

34 Empfehlung 9 Melden

Hugo Bavaris

01.03.2014, 21:53 Uhr

Die direkte Demokratie ist ein fehlerhaftes und gefährliches System und sollte endlich ersetzt werden.

32 Empfehlung 214 Melden Antworten

Mathias Reier

03.03.2014, 16:03 Uhr

Da kann ich Ihnen nur zustimmen.
Nach Otfried Höffe hat die Mitwirkung der Bürger in einer Demokratie Grenzen: „Eine Demokratie, die selbst für die grundlegenden Menschenrechte Mehrheiten zuläßt, verletzt ihre Legitimität!!!

3 Empfehlung 1 Melden

Hugo Bavaris

02.03.2014, 21:48 Uhr

@Paul Gwerder: Ach kommen Sie. Uns geht es kaum wegen der Regierungsform so gut, nein, uns geht es wegen den Ausländern so gut. Die Schweiz war lange ein bitterarmes Land mit Hungersnöten, das ist noch gar nicht so lange her.
Und zum Reichtum kamen wir nicht durch die Demokratie.

5 Empfehlung 13 Melden

Paul Gwerder

02.03.2014, 17:27 Uhr

@Bavaris Was wäre denn besser? Wenn ich mir anschaue, in welcher Verfassung die meisten andern Staaten in der Welt sind, so iss unser System wohl doch nicht soo schlecht.
Wer davon ausgeht, dass Fachleute immer besser wissen, was das beste für alle ist, der sollte sich mal die Atomindustrie anschauen, auch da wussten es die Experten immer besser, siehe Tschernobyl und Fukushima...

12 Empfehlung 7 Melden

Monika Hunkeler

02.03.2014, 10:47 Uhr

Waehrendem die Politiker welche die repraesentative Demokratie verkoerpern unfehlbar sind, etwa so wie der Papst ??

37 Empfehlung 9 Melden

Hansueli Bachofen

01.03.2014, 21:30 Uhr

Warum sind eigentlich so viele Schweizer so masochistisch und führen einen Zersetzungsprozess gegen sich selber? Das ist ein Phänomen. Wir sind ein freier Staat mit guten Karten in den Händen. Darum werden wir überrannt von aussen. Die anderen sehen das schon lang, aber wir machen uns selber fertig. Das ewige Sehnen nach dem Sich-Anlehnen an den Grossen ist der bequemste Weg zur Selbstaufgabe!

149 Empfehlung 19 Melden Antworten

Gabriel Schneider

01.03.2014, 21:29 Uhr

Heute hat die Schweiz geringe Schulden, tiefe Steuern, einen hohen Lebensstandard und ein Gemeinwesen, das auf Vertrauen beruht. Ein EU-Beitritt der Schweiz würde bedeuten: höhere Schulden, höhere Steuern, einen geringeren Lebensstandard und mehr Konfliktpotenzial. Diejenigen die vielleicht profitieren würden, wären die exportorientierten Grossunternehmen, aber nicht die Bevölkerung.

169 Empfehlung 17 Melden Antworten

Mathias Reier

03.03.2014, 16:13 Uhr

Tiefe Steuern hat CH u.a. weil nicht genügend ausgebildet wird. Würde CH z.B. die jährlich fehlenden Medizinstudienplätze anbieten und finanzieren würden sich die Steuern mit Sicherheit erhöhen. Diese Liste könnte man allein im Bereich universitäre Ausbildung beliebig weiterführen. Dieses arrogante Halbwissen vieler Kommentatoren zeigt sehr deutlich wie viele Bürger in der Schweiz ticken.

2 Empfehlung 1 Melden

Hans Gruber

02.03.2014, 09:01 Uhr

Sie haben zu 100% recht, haben aber die Politiker vergessen, die ebenfalls eine goldene Nase verdienen könnten.

32 Empfehlung 0 Melden

Ursula Badertscher

01.03.2014, 21:22 Uhr

Vor 20 Jahren schien die EU eine zukunftsweisende Vision hinter der ich damals 100% gestanden bin. Diese Vision erstickte jedoch bald unter einer überbordenden Bürokratie und mutierte in den letzten Jahren immer mehr zu einem anti-demokratischen, zentralistischen Gelbilde mit unverkennbar diktatorischen Zügen. 20 Jahre später ist die EU 100% inkompatibel mit meinem Demokratieverständnis - leider.

146 Empfehlung 15 Melden Antworten

Ruedi Lais

01.03.2014, 20:53 Uhr

Die Schweiz bestand 1847 aus 25 Kantonen, die zT gegeneinander Krieg führten. Zum heutigen Bundesstaat wurden sie nicht über Nacht und auch nicht ohne Druck von Aussen. Erst nach 43 Jahren wurde das Initiativrecht eingeführt. Erst seit 1979 werden alle Ständeräte vom Volk gewählt. Die EU-Volksinitiative wurde 2012 33 Jahre nach dem EU-Parlament eingeführt. Demokratie ist die Staatsform der Geduld.

76 Empfehlung 15 Melden Antworten

max bernard

03.03.2014, 20:33 Uhr

@Toeflinger: Dann hat es wohl die athenische Demokratie für Sie nie gegeben!

Melden

Capo Brandelli

02.03.2014, 13:08 Uhr

@Toeflinger: Sie sprechen von einem Halbkanton, nicht von der Schweiz. Und das ist eben der entscheidende Unterschied: Appenzell wird nicht gezwungen, etwas Neues einzuführen, wenn es nicht will. Im Gegensatz dazu hat in der EU Luxemburg zu spuren, wenn einzelne Politiker in Brüssel, DE oder FR laut genug schreien. Dieser Unterschied besteht seit Jahrhunderten, dank der Obrigkeit in Europa.

26 Empfehlung 7 Melden

Christoph Toeflinger

02.03.2014, 09:37 Uhr

Und seit 1990 dürfen endlich auch Frauen in allen Kantonen der Schweiz wählen. Die Schweiz ist eine sehr junge Demokratie, gerade einmal 24 Jahre alt.

15 Empfehlung 31 Melden

will williamson

01.03.2014, 20:53 Uhr

"Er akzeptiert einen Entscheid eher, wenn er selber daran beteiligt war."
Was man zumindest von den unterlegenen und gegen den Entscheid demonstrierenden Schweizern nicht behaupten kann. In gewisser Weise verständlich. Streng gesehen ist ja eine Demokratie die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit.

22 Empfehlung 85 Melden Antworten

Mathias Reier

04.03.2014, 09:10 Uhr

@bernard
Volksentscheide erlauben immer nur ein Ja oder Nein. Und die meisten politischen Entscheidungen sind nicht so einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Und wieviele Bürger treffen Entscheidungen von denen sie nichts verstehen?

Melden

max bernard

03.03.2014, 20:41 Uhr

@Hanson: Okay, es gibt in D etc. innerhalb von 4 Jahren 3 Wahlen.
In keiner davon können jedoch die Bürger über Sachthemen abstimmen, die sie unmittelbar betreffen. Immer nur dürfen diese politische Vertreter wählen, die nicht ihren Wählern sondern lediglich ihrem Gewissen, sprich ihrer Partei, verpflichtet sind.
Einer solchen Parteienherrschaft wollen Sie hier ernsthaft ein Kränzlein winden?!

0 Empfehlung 1 Melden

H. Hanson

02.03.2014, 16:10 Uhr

Herr Jenni, außer Bundestagswahlen bzw. General Elections gibt es in D und GB auch noch andere Wahlen. Da sollten Sie sich wirklich mal informieren. In D z.B gibt es auch noch Landtagswahlen und da wir eine Bundesrepublik sind, sind auch die wichtig. Erinnern Sie sich noch an das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz + die Rolle des dt. Bundesrates? Auch Kommunalwahlen gibt es in D.

6 Empfehlung 6 Melden

P. Jenni

02.03.2014, 14:52 Uhr

@Hanson: Ich meinte, wenn die deutschen oder englischen Wähler pro Jahr über durchschnittlich 40 Themen abstimmen könnten (Schweiz, Kanton und Gemeinde), dann wäre nach 100 Jahren die Wahlbeteiligung auch ein wenig niedriger. Ist doch etwas ganz anderes, wenn man seiner Meinung nur alle vier Jahre Ausdruck geben darf. Meinen Sie nicht auch ?

15 Empfehlung 5 Melden

H. Hanson

02.03.2014, 13:25 Uhr

Bei einer so wichtigen Wahl um einiges mehr als nur 56%, Herr Gruber, auch wenn das in der Schweiz so üblich ist. Bei der deutschen Bundestagswahl 2013 haben doch immerhin 71,5% der Stimmberechtigen gewählt. Sogar die Briten schaffen eine höhere Wahlbeteiligung, auch wenn diese in den letzten Wahlen stark gesunken ist. Ich überlasse es Ihnen, welche Schlüsse Sie daraus ziehen.

7 Empfehlung 9 Melden

Hans Gruber

02.03.2014, 09:15 Uhr

@Hanson. Wie hoch schätzen Sie denn eine "Mehrheit" ein bei einer parlamentarische Demokratie - in der eine Handvoll Parlamentarier abstimmen, die Ihre Versprechen vergessen bevor sie auf dem Stuhl sitzen für den sie mit eben diesem Versprechen gewähllt wurden? 56% Wahlbeteiligung ist hervorragend - 50.3% davon wohl Zufall - aber immer noch eine Mehrheit !

23 Empfehlung 6 Melden

H. Hanson

02.03.2014, 00:23 Uhr

@will williamson - 50,3% "Ja" bei einer Wahlbeteiligung von 56%, also nicht einmal 30% aller Stimmberechtigten, heisst bei mir leider noch lange nicht "Mehrheit über die Minderheit". Das ist der Nachteil einer direkten Demokratie, in der Stimmberechtigte das Wählen leider nicht als eine Verpflichtung und ein Privileg ansehen.

24 Empfehlung 64 Melden

Lorenz Meier

01.03.2014, 20:47 Uhr

Ja das sind wir nämlich...eine vernünftige EU ohne Politik nur mit Wirtschafts-und Handelsvorteilen, die allen Beteiligten viel bringt..die Personenfreizügigkeit und auch die
Politische Haltung des EU Parlaments stösst mehr und mehr auf Ablehnung bei der Bevölkerung der EU Staaten...zu recht..Natürlich gewachsene Völker kann man nicht in einen Topf werfen..

76 Empfehlung 13 Melden Antworten

Bernd Steger

01.03.2014, 20:35 Uhr

Merken die Linken eigentlich nicht, auf welchen Abwegen die EU-Apparatchiks sich befinden. Als EU-Gegner in der heutigen Form sage ich, ich wäre ggf. für einen Beitritt, sofern die EU sich komplett reformiert!

85 Empfehlung 32 Melden Antworten

Marc Bachmann

02.03.2014, 01:19 Uhr

@ williamson; Wenn die EU sich wieder auf ihre Grundidee besinnen würde, die Bevölkerung selbst über einen Beitritt abstimmen könnten und die EU föderalistische Strukturen schaffen würden, sowie Abstimmungen zu Themen und Veränderungen zulassen würde, die für die einzelnen Ländern wichtig wären. Eine Diktatur von Oben (Brüssel) ist ein No go für die CH der EU beizutreten.

81 Empfehlung 9 Melden

will williamson

01.03.2014, 20:55 Uhr

Als EU-Gegner in der heutigen Form? In welcher zukünftigen Form wären Sie denn kein EU-Gegner?

19 Empfehlung 73 Melden

Andy Wiggins

01.03.2014, 20:26 Uhr

Ich glaube, je bedrohlicher die Situation und Zukunftsaussichten für die Bevölkerung (gleich welchen Landes) werden, desto höher wird Wille zur Mitbestimmung. Nur die direkte Demokratie, die ein Referendumsrecht vorsieht, kann der Stimme des Einzelnen relatives Gewicht verschaffen! Da es Deutschland (dem einfachen Bürger auch?) gegenwärtig einigermassen gut geht, halten sich die Leute noch zurück.

99 Empfehlung 14 Melden Antworten

Gregor Schläpfer

02.03.2014, 07:14 Uhr

Die direkte Demokratie wurde in Deutschland jüngst in Baden Württemberg beim Projekt Stuttgart 21 durch geführt. Und ich hoffe dies wird in Deutschland Schule machen. Für mich, ist und bleibt die Schweiz ein gutes Beispiel wie man gemeinsam die Zukunft gestalten will. Und bis dato, haben Ausländische Mitbürger von diesem System auch profitiert. Den keiner, möchte in Ghettos und Gewalt leben.

22 Empfehlung 4 Melden

Eugen Schuster

01.03.2014, 23:02 Uhr

Deutschland, 25% Prekär-Arbeitsverhältnisse, nur 9% Ausländeranteil, trotzdem total die Kontrolle verloren. Ghettos, arabische Verbrecherclans usw. Viele Kommunen sind total pleite. Deutschland hält höchstens noch den Schein des Gutgehens hoch. Die sogenannte parlamentarische Demokratie ist in Wirklichkeit eine Parteiendiktatur. Viele Deutschen können nicht einmal mehr die Energierechnung bezahlen

94 Empfehlung 15 Melden

Sarah Jaen

01.03.2014, 20:12 Uhr

Das in der EU von oben herab kommandiert wird, beweist unter anderem folgendes: ca. 85% der Deutschen sind gegen den Anbau von genmanipuliertem Getreide. Die grossen Lenker in Brüssel haben aber Ihre Meinung als die einzig richtige bestimmt und nun darf eben genmanipuliertes Getreide in der EU angebaut werden. Da lob ich mir unsere Demokratie mit all ihrem Parteiengeplänkel.

142 Empfehlung 14 Melden Antworten

Eckhard Bollmann

02.03.2014, 09:15 Uhr

Irrtum. Richtlinien erfordern in der Regel die Zustimmung der Regierungen sämtlicher Mitgliedstaaten. Jeder Staat kann also eine Gemeinschaftsregelung torpedieren. Die hier kritisierte Stimmenthaltung Deutschlands ermöglicht es den einzelnen Mitgliedstaaten für ihr Gebiet eine sachgemäße Regelung zu treffen. Die "brüsseler Bürokratie" ist weitgehend abhängig von den Regierungen der Mitgliedstaaten

6 Empfehlung 5 Melden

Peter Müller

01.03.2014, 23:51 Uhr

Mir gefällt die Tatsache auch nicht ,aber es gibt die Möglichkeiten über Wahlen oder Initiativen solche Entscheidungen zu beeinflussen, oder eben mit dem Geldbeutel abstimmen, Lebensmittel lokal kaufen aber das setzt voraus seinen Hinterteil hochzubekommen und auch etwas aktiv dagegen zu tun. Und nicht darauf zu hoffen das es nach dem einwerfen des Stimmzettels die Bürokraten schon richten werden

43 Empfehlung 11 Melden

Rolf Schär

01.03.2014, 21:24 Uhr

sorry, Herr Müller, aber über Ihre naive Sichtweise musste ich jetzt tatsächlich lachen...:-)
"stimmt der Verbraucher ab".... Der Verbraucher wird das kaufen müssen, was in die Regale kommt. Sind Sie wirklich so naiv und glauben, der rentablere Genmais würde einfach nicht mehr produziert? Die werden ihn mit anderem Mais einfach mischen und einen neuen Namen auf die Verpackung schreiben:-)

63 Empfehlung 11 Melden

Hugo Tschirky

01.03.2014, 21:22 Uhr

Richtig Herr Müller, aber der Schaden an der Natur ist dann möglicherweise schon unwiderruflich angerichtet.

65 Empfehlung 6 Melden

Peter Müller

01.03.2014, 20:42 Uhr

Deutschland enthält sich der Stimme bei der Abstimmung zu diesem Thema ,und man kann auf andere art auch dem Thema Genmais begegnen, eben mit Kennzeichnungspflicht für die Produkte dann Stimmt der Verbraucher ab. Auch eine Art demokratische Entscheidung wenn es nicht gekauft wird dann wird es schnell verschwinden.

29 Empfehlung 62 Melden

Hannes Walther

01.03.2014, 19:33 Uhr

Schuster, ähh Sturm bleib bei deinen Leisten. Ein Vergleich EU-CH ist völliger Blödsinn. Klar haben wir einige Vorteile als Kleinstaat. nur lassen sich diese nicht 1:1 in der EU umsetzen. Zudem üben wir schon rund 166 Jahre, die Eu erst rund ein Viertel davon.

27 Empfehlung 65 Melden Antworten

max von stein

01.03.2014, 19:30 Uhr

ich wünschte das die schweiz, wie auch die eu selbstkritischer wäre
und die wir sind die besten und grössten und schönsten mentalität ablegen täten um einen ordentlichen zu führen

25 Empfehlung 67 Melden Antworten

Mathias Reier

03.03.2014, 16:34 Uhr

Mit diesem Wunsch stehen Sie nicht alleine dar.
Selbstkritik setzt aber die Existenz von Selbstbewusstsein voraus und auch eine gewisse Objektivität der Selbstbeobachtung und des Selbstbildes.

2 Empfehlung 0 Melden

Benedikt Jorns

01.03.2014, 19:25 Uhr

Der Euro hat zu Beginn Vorteile gebracht und die europ. Wirtschaft angekurbelt. Doch der grosse Nachteil einer Einheitswährung wird erst jetzt wirksam. Sich schräg entwickelnde Leistungsbilanzen der einzelnen Länder werden nicht mehr automatisch durch flexible Wechselkurse ausgeglichen. Nur eine überstaatl. Wirtschaftsförderung in den Problemländern würde ein wirtschaftliches Gleichgewicht bringen

68 Empfehlung 7 Melden Antworten

Michael Meister

01.03.2014, 19:17 Uhr

Ist ja langsam peinlich, diese Selbstbeweihräucherung. Oder sind das schon verzweifelte Durchhalteparolen? Na, jeder wie er kann...

31 Empfehlung 109 Melden Antworten

Beppie Hermann

01.03.2014, 19:16 Uhr

Manche Abstimmungen wären gar nicht nötig gewesen,hätten Politiker+sonstige Verantwortliche sich herabgelassen,den Puls des Volkes wahrnehmen zu wollen.Sie hinken darum auf Druck der Gesellschaft ständig hinterher.Voraussicht+Gespür für die Heimat+Bürger war noch nie Stärke unsrer Regierung.Die Regel bestätigt die Ausnahme.Direkte Demokratie ist ein Muss,sonst machen Regierungen was sie wollen.

93 Empfehlung 11 Melden Antworten

Mike Herzog

01.03.2014, 19:10 Uhr

Es ist sonnenklar, dass die EU die uneingeschränkte PFZ in Europa nicht wird durchziehen können. Die nächsten Monate werden dies zu Tage fördern.

100 Empfehlung 13 Melden Antworten

Timothy Meier

01.03.2014, 18:56 Uhr

"Schweiz - die bessere EU". Das will niemand in den EU Landen hören. Schon gar nicht die EU Verwaltung und die Mächtigen und Alphatiere sowie deren potenzielle Nachfolger und Kandidaten in den Ländern mit Parlamentarischen Demokratien.

90 Empfehlung 16 Melden Antworten

Heinz Vogler

02.03.2014, 11:14 Uhr

@Kreidel - Das wir nichts auf die Reihe bringen? Liest sich doch wunderbar, zumal wenn es von einem geschrieben wurde, dessen Heimat schon mehr als 2'000'000'000 Euro Schulden hat! Schade nur, dass selbst unsere vorzügliche Schuldenbremse kein Vorbild sein soll. Wurstelt die EU weiter wie gehabt, gibt es sie keine 5 Jahre mehr! Das ist dass, was ich merke!

16 Empfehlung 5 Melden

Martin Kreidel

01.03.2014, 21:14 Uhr

Es wird auch niemand hören, Herr Meier. Denn vor allem sollte man sich in der Schweiz endlich mal freimachen von dem Gedanken, der Rest Europas beschäftige sich dauernd mit ihr. Von unzufriedenen Rechtspopulisten, die nichts auf die Reihe bringen, einmal abgesehen, ist die Schweiz für niemanden in Europa, geschweige denn sonstwo auf der Welt, ein Vorbild. Oder merken Sie etwas anderes?

23 Empfehlung 88 Melden

Roman Günter

01.03.2014, 18:12 Uhr

Nur wer etwas zu verlieren hat, kann wirklich für etwas Verantwortung übernehmen. Je entwurzelter die Menschen werden, desto einfacher lassen sie sich zentralistisch dirigieren. Darum achten die Kantone in der Schweiz vermutlich auch so stark auf ihre verantwortungs- und machtbereiche und darum wird die EU mit ihren abgehobenen Funktionären aus Schweizer Sicht wohl immer etwas fragwürdig bleiben.

121 Empfehlung 10 Melden Antworten

Blanche Wu

02.03.2014, 09:16 Uhr

Die wirtschaftlichen Trend gehen ja auf Standardisierung zu. Daher muss auch der Mensch standardisiert werden und Unterschiede hindern einem daran! Dies nicht nur in der IT, Wirtschaft, sondern auch beim Menschen. Das perfide daran ist aber, dass der Mensch orientierungslos wird. Der Mensch als Konsumsklave. Und ständig das Versprechen: mit Wohlstand geht es uns besser! Das stimmt aber nicht immer

13 Empfehlung 3 Melden

Monika Siebig

01.03.2014, 17:48 Uhr

Als vollpolitische Union funktioniert die EU nicht und das sollte sie eigentlich auch nicht sein. Träumerische Kreise möchten eine politische Einheit schaffen, dabei ist doch eine Wirtschaftsgemeinschaft - von der die meisten profitieren - wohl eine gute Sache. Allerdings müssen die Volkswirtschaften halbwegs zusammenpassen, was bei einigen Ländern nicht der Fall ist. Die Schweiz ist Vorbild !

108 Empfehlung 18 Melden Antworten

Blasius Wautischer

01.03.2014, 17:26 Uhr

Abstruser Vergleich: 1. ist die EU ein unfertiger Staatenbund und kein Bundesstaat - falsche Ebene. 2. wenn man schon einen Staat als Vorbild heranzieht, dann doch bitte nicht einen, in dem alles, von der Wirtschaftspolitik bis zur Art der direkten Demokratie, auf Kleinstaat ausgerichtet ist. Dann lieber USA, CA oder D. Dennoch: Man kann natürlich von der CH lernen, z.B. bei der Sprachintegration.

29 Empfehlung 88 Melden Antworten

Philipp Hofmann

01.03.2014, 19:47 Uhr

Nun - die Schweiz hat als Eidgenossenschaft genauso angefangen wie die EU. Unfertig. Es dauerte seine Zeit bis alles koordiniert und harmonisiert war. Es hat sogar ein paar Bürgerkriege gebraucht, wo man einander an die Gurgel ging. Das letzte Mal ist noch nicht mal 200 Jahre her. Aber schlussendlich hat es dann doch geklappt. Über den Willen. Willensnation. Wieso soll dies bei der EU nicht gehen?

38 Empfehlung 40 Melden

Franz Mueller

01.03.2014, 16:51 Uhr

@Mathieu Carre: Oh Sie vergessen eins aber gewaltig: in F, D,I, SP, GB etc kann der Bürger selten abstimmen, die oben bestimmen. Nur alle 4 oder gar mehr Jahre, den Präsident/Kanzler wählen, und die Partei, die am Drücker sein darf. Alles andere ist völlig unerwüscht, nicht wie bei uns. Wir haben halt eine echte Basisdemokratie, die andern nicht, höchstens eine miese EU-Scheindemokratie.

109 Empfehlung 31 Melden Antworten

Marcel Schmid

02.03.2014, 09:23 Uhr

@van dyke. Im Grundsatz haben Sie Recht! Unsere direkte Demokratie ist ein geniales System über welches wir froh sein sollten und weltweit einzigartig ist ! Deswegen müssen wir aber andere demokratische Systeme nicht permanent als Scheindemokratien und Diktaturen verunglimpfen. Zumal es fraglich ist, ob viele grössere Länder und Staatengemeinschaften mit unserem System überhaupt regierbar wären!

14 Empfehlung 0 Melden

Mike van Dyke

01.03.2014, 19:05 Uhr

@Schmid: Sie sollten sich bewusst werden, wie wenig Mitspracherecht der Bürger in indirekten Demokratien besitzt. Solange keine wirklich wegweisenden und gravierenden Entscheidungen gefällt werden kann man vielleicht noch gelassen reagieren. Wenn aber die regierenden Politiker Dinge entscheiden können, die die grosse Mehrheit im Volk nicht goutiert, kann nicht mehr von funktion. Demokr. die R.sein

59 Empfehlung 14 Melden

Marcel Schmid

01.03.2014, 18:23 Uhr

@mueller. Na ja.... die ganze Diskussion ist müssig und überflüssig, da die CH mit der heutigen EU verhandeln muss. Und wenn Sie zur Beurteilung anderer politischer Systeme die direkte Demokratie der CH zu Grunde legen, wäre nicht nur die EU, sondern sämtliche Staaten der Welt Scheindemokratien oder Diktaturen! Und es ist nicht nötig, dass die CH dauernd die ganze restliche Welt belehren muss....

34 Empfehlung 82 Melden

Steffen Schmidt

01.03.2014, 18:07 Uhr

@Mueller: Und? Die Bürger scheints wenig zu stören. Die Partien die für mehr Bürgerbeteiligung waren wurden z.B. in Deutschland bei der letzten Bundestagswahl abgestrafft, während Merkel und Ihre CDU ein Rekordergebnis erzielen konnten. Volksabtimmungen sind nicht das einzige Merkmal einer Demokratie, Herr Mueller. Und die Schweiz ist nicht die einzige Demokratie auf der Welt.

33 Empfehlung 84 Melden

H. Hanson

01.03.2014, 18:06 Uhr

Sehr geehrter Herr Mueller, Ihr Kommentar zeigt, wie wenig Ahnung Sie von den verschiedenen Demokratien in Europa haben, wie viele hier. In Deutschland z.B. wählen wir nicht den Kanzler, zumindest nicht direkt, sondern Bundestagsabgeordnete. Dann wählen wir auch den Landtag und außerdem in kommunalen Wahlen. Auch in GB wählt man Members of Parliament und damit nur indirekt den Prime Minister.

40 Empfehlung 50 Melden

Heinz Vogler

01.03.2014, 16:48 Uhr

Allerdings haben sich die EU-Bürger in der Krise trotzdem sehr solidarisch gezeigt? - Die EU-Bürger hatten dazu nichts zu melden. Hier ein solidarisch abzuleiten ist falsch. Bei uns hätte so ein Vorgehen mit Sicherheit Proteste (AI) ausgelöst. Ein grosser Teil der Bevölkerung arbeitet für den Erfolg der Schweiz, aber ein immer grösserer werdender Teil lebt ausschliesslich von der Arbeit anderer.

83 Empfehlung 12 Melden Antworten

Martin Renold

01.03.2014, 20:10 Uhr

Jeder Mensch lebt zum grössten Teil von der Arbeit anderer Leute. Gewisse Leute haben es auf die Spitze getrieben und waschen nicht einmal mehr ihre Hemden selber. Wir sind längst keine Gesellschaft von Selbstversorger mehr.

24 Empfehlung 12 Melden

Harry Harrer

01.03.2014, 16:44 Uhr

Direkte Demokratie, Subsidiaritätsprinzip und Neutralität sind unter den wichtigsten Schweizer Kulturelementen, daraus folgt Föderalismus, er kann nicht verordnet werden. Die EU ist viel zu weit weg davon. Statt direkte Demokratie herrscht Bevormundung, statt Subsidiaritätsprinzip erwarten die Mitglieder die Lösung von oben, und bei Kriegen machen sie auch ganz gerne mit (Afghanistan, Libyen).

83 Empfehlung 18 Melden Antworten

Peter Müller

01.03.2014, 19:07 Uhr

Keine direkte Demokratie auf Bundesebene,auf Länderebene sehr wohl.Ebenso die Mitbestimmung auf Kreis und Gemeinde Ebene. Wer in DE Mitgestalten will hat die Möglichkeiten sich in Parteien zu engagieren, Initiativen zu gründen, auch als Parteiloser kann man in Parlamente gewählt werden. Nur setzt so etwas eben mehr Eigeninitiative voraus , als nur den Zettel in den Stimmkasten zu stecken

21 Empfehlung 41 Melden

Mike Herzog

01.03.2014, 18:51 Uhr

Schmitt: Fragen Sie bitte die Bürger auf der Strasse, inwiefern sie sich in die politischen Prozesse eingebunden fühlen und Sie werden mit überwältigender Klarheit zur Antwort erhalten, dass die Politiker sowieso das tun, was ihnen nützt. Der deutsche Bürger hat gar keine Chance, sich EU-kritisch zu äussern, da die grossen Parteien CDU/CSU und SPD punkto EU ins gleiche Horn blasen.

56 Empfehlung 11 Melden

Steffen Schmidt

01.03.2014, 18:09 Uhr

Deutschland hat weder direkte Demokratie noch ist es Neutral, trotzdem ist es ein Föderaler Staat. Viele hier müssen einfach von der Idee wegkommen das die direkte Demoraktie die einzige Form der Demokratie ist.

32 Empfehlung 75 Melden

Rolf Fritz

01.03.2014, 16:38 Uhr

Für Links: Alles, was die Schweiz ausmacht, ist schlecht. Für Rechts: Alles, was die Schweiz ausmacht, ist gut. Vielleicht ist Mitte richtig.

24 Empfehlung 56 Melden Antworten

Suzette Preiswerk

01.03.2014, 16:32 Uhr

Staune immer wieder ueber die vielen Kommentare, die zeigen, dass in der Schweiz die Meisten keine Ahnung haben von der EU! Ich denke, dass die EU viel ueber die Schweiz lernen kann, aber die Schweiz verschliesst sich. Man soll nicht vergessen, dass wichtige EU Aktionen nur zu stande kommen, wenn alle Mitglied-Länder zustimmen! Ist das so antidemokratisch?

35 Empfehlung 96 Melden Antworten

Gabriela Tschudi

01.03.2014, 21:53 Uhr

@Preiswerk: Darf ich Sie daran erinnern, dass die Stimmbürger Frankreichs und der Niederlande die EU-Verfassung abgelehnt haben. Und was ist passiert? Nada. Die Volksabstimmungen waren reine Alibiübungen. Das Traurige ist, dass unsere CH-Elite (Wirtschaft und SP/CVP/FDP) gemeinsam mit den Brüsseler Bürokraten versucht, die Masseneinwanderungsinitiative auszutricksen.

56 Empfehlung 9 Melden

kurt mäschli

01.03.2014, 20:24 Uhr

Suzette Preiswerk, die Schweiz verschliesst sich nicht sie überlegt nur und stellt fest was alles schief läuft in der EU. Dass wir einem solchen Fehlkonstrukt EU nichts anhaben können ist ja für die meissten Denkenden mittlerweile klar. Dass sich immer mehr andere Länder nicht mehr einverstanden erklären können mit der EU ist nur logisch. Nennen sie mir mal eine wichtige EU Aktion, ich kenne keine

59 Empfehlung 15 Melden

andy chen

01.03.2014, 19:10 Uhr

"Man soll nicht vergessen, dass wichtige EU Aktionen nur zustande Kommen, wenn sich alle Mitglied-Länder zustimmen!"
Wer stimmt dann genau zu, die Regierungen oder die Bevölkerungen????

65 Empfehlung 9 Melden

Ferdinand Bohn

01.03.2014, 16:32 Uhr

Fakt ist, die meisten EU-Staaten sind de facto bankrott. Die EU-Apparatschiks haben nie die Realität erkannt. Sie haben die Probleme nur verschärft. Wenn nun, wie erwartet, Frau Le Pens und Herr Wilders Parteien bei den EU-Wahlen als stärkste Parteien hervorgehen, wird die EU ihr blaues Wunder erleben. Beide Parteien wollen, den Ausstieg ihrer Länder aus der EU. Also Adieu EU.

96 Empfehlung 30 Melden Antworten

Diego Braun

01.03.2014, 16:30 Uhr

Die EU läuft in die falsche Richtung m.E. Und vor allem sie läuft zu schnell. Vielen schwebt ein USE, eine United States of Europe vor, ohne die kulturellen Unterschiede der versch.Länder zu berücksichtigen. Die USA ist +/- homogen gewachsen. Die Länder Europas haben ihre eigene Identität, Kultur u.Geschichte.Wenn schon eine Konföderation,dann eine wirtschaftliche,und vor allem eine demokratische.

102 Empfehlung 13 Melden Antworten

D. Steinmann

01.03.2014, 18:31 Uhr

weder die usa noch die ch sind homogen gewachsen, beide sind ähnlich stark zerrissen. scheinbar gibt es aber genügend gründe sich immer mal wieder zusammen zu raufen und gemeinsamkeiten zu finden. aber ich bin einig die eu läuft in die falsche richtung, scheint an der eurokratie zu scheitern, ein kopfgebilde mit wenig legimität von unten, einseitig wirtschaftlich orientiert.

51 Empfehlung 10 Melden

André Bürgin

01.03.2014, 16:29 Uhr

Ein wesentliche Unterschied zwischen CH und der EU bersteht darin, dass hier in allen Kantonen besser auf die Rechtsstaatlichkeit vertraut werden kann. In der EU hingegen sind Staaten dabei, deren Bürger "Ihrem" Staat wesetlich weniger trauen! Korruption der Politik, Schmiergelder, mafiöse Zustände, Steuerbeschiss herrschen in einzelnen Staaten vor. Die anderen schauen blauäugig zu oder bei Seite!

77 Empfehlung 10 Melden Antworten

Carl Dennys Arnold

01.03.2014, 16:13 Uhr

Vielleicht wird man eines Tages sagen, dass Bürger, welche nicht aktiv am politischen Geschehen ihres Landes teilnehmen durften, in einer Art Knechtschaft leben mussten, im Grunde also eine Art Sklaven waren.
Die EU stellt in Bezug auf gesellschaftlich-politischer Entwicklung einen jähen Rückschritt dar!
Seltsam jene Personen, die uns mit aller Kraft in diese Versklavung schicken wollen.

107 Empfehlung 21 Melden Antworten

Andreas Brunner

01.03.2014, 19:10 Uhr

Vielleicht wird man eines Tages sagen, dass die MEI-Annahme gezeigt hat, dass die Menschen in einer direkten Demokratie so manipuliert werden können, dass sie den eigenen Wohlstand angreifen, sich selbst von Populisten versklaven lassen und dass direkte Demokratie darum gefährlich ist. Vielleicht.

16 Empfehlung 64 Melden

Mike Herzog

01.03.2014, 17:51 Uhr

Rechthaberei geht diesen Kreisen über alles. Nur nie einen Fehler zugeben, so das Motto. Wenn man in die falsche Richtung fährt, sollte man nicht noch das Gaspedal durchdrücken.

61 Empfehlung 5 Melden

Bruno Bänninger

01.03.2014, 16:04 Uhr

Zur Ergänzung:
der Ministerpräsidenten von Baden-Würtemberg, Herrn Winfried Kretschmann, sagte: (zitiert aus dem Tages-Anzeiger vom 29.12.2012)
"...heute ist die Schweiz, so, wie sie organisiert ist, geradezu eine Blaupause für Europa. So sollten wir Europa organisieren, Subsidiär, mit hohen Kompetenzen von untern nach oben."
Zur Erinnerung: Demokratie heisst Entscheidung durch die Betroffenen

135 Empfehlung 8 Melden Antworten

chris müller

01.03.2014, 16:04 Uhr

Etwas mehr Basisdemokratie täte der EU sicher auch gut. Dann könnten die Funktionäre in Brüssel nämlich nicht so abgehoben politisieren!

110 Empfehlung 10 Melden Antworten

Mathieu Carre

01.03.2014, 16:01 Uhr

Der einzig nennenswerte Unterschied von der Schweiz zu Europa ist die Steuerautonomie die Kantone und Gemeinden haben. Der Rest ist so ziemlich genauso zentralistisch wie sonstwo auch: AHV, ALV, Gesundheitssystem. Selbst das Bildungssystem wird vereinheitlicht. Zuwanderung wird auch zentral gesteuert.

32 Empfehlung 151 Melden Antworten

Pascal Keller

01.03.2014, 15:47 Uhr

Der Traum der Eliten von den "föderalen Staaten von Europa" wird immer ein Traum bleiben. Hier sind Gräben zwischen den Völkern, die sich nie schliessen werden lassen.

144 Empfehlung 32 Melden Antworten

Markus Meier

01.03.2014, 16:42 Uhr

Doch, die Gräben werden sich schliessen (mehr oder weniger, wir haben ja auch noch den Röstigraben). Nur braucht das eben viel Zeit. Die Schweiz hatte 700 Jahre dafür.

19 Empfehlung 59 Melden

Martin Kreidel

01.03.2014, 15:47 Uhr

Peinlich, wie krampfhaft man sich in der Schweiz seit dem 9.2.14 rechtfertigt, entschuldigt, erklärt, lobt. Ein Zeichen von Unsicherheit und schwachem Selbstbewußtsein. Ständige Vergleiche der Systeme ändern nichts daran, daß diese heute so sind, wie sie sind. Die Schweiz ist es, die sich bewegen muß, das Abstimmungsergebnis umsetzen muß - und die massive Probleme mit der EU hat, nicht umgekehrt.

49 Empfehlung 194 Melden Antworten

Andreas Brunner

02.03.2014, 09:41 Uhr

@Schär: Sie verstehen den Zusammenhang mit den Bilateralen Verträgen und der wirtschaftlichen Verknüpfung nicht. Die Schweizerische Exportwirtschaft ist davon abhängig, dass die EU ihre Produkte kauft und wegen MEI verstösst die CH gegen einen bilateralen Vertrag, also von wegen 'innenpolitisch'. Die Bil. Verträge sind auch vom Volk angenommen, nicht von 'den Oberen' -> doch ihr Problem.

6 Empfehlung 10 Melden

Rolf Schär

01.03.2014, 21:27 Uhr

Brunner, wieso sollte es nicht möglich sein, den Verfassungsartikel ohne Einbezug der EU umzusetzen?
Sie verstehen da offensichtlich die Zusammenhänge nicht. Der Verfassungsauftrag ist ein rein innenpolitischer - wir wollen kontingentierte Einwanderung.
Wenn unsere Oberen halt andere Verträge daran geknüpft haben - nicht mein Problem. Ich lasse mich nicht erpressen, wie Sie das gerne hätten.

37 Empfehlung 10 Melden

Sini Popovic

01.03.2014, 19:41 Uhr

@Kreidel: Da haben Sie aber eines nicht bedacht: Die Menschen in Europa sind alles andere als linientreu mit der EU! Die EU-Abgeordneten kochen ihr eigenes Süppchen. Dass die Staatschefs von Europa (noch) dahinter stehen hat nur taktischen Charakter. Sie werden aber von der Basis gezwungen werden, den Anliegen von 4/5 der Bevölkerung endlich zu entsprechen. Das dürfen Sie mir glauben.

51 Empfehlung 10 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 19:07 Uhr

@HansMeier: doch, ihr Abstimmungsergebnis umsetzen - das ist nur eben so ganz ohne die EU nicht möglich.
@Inglin: zu meinen, nur weil andere Probleme haben, müsse man sich nicht mehr um die eigenen kümmern oder niemand dürfe darauf hinweisen, ist aber etwas eingeschränkt, oder nicht?

14 Empfehlung 43 Melden

dänu schläfli

01.03.2014, 17:09 Uhr

Stimme ich voll und ganz zu. Wir klammern uns an jeden noch so kleinen strohhalm wenn es gegen EU geht und finden sogar die rechten anderer länder nicht mehr für verwerflich. Wir armen unterdrückten schweizer. Woher kommt nur unser gewaltiger minderwertigkeitskomplex? Einfach nur peinlich!

28 Empfehlung 74 Melden

Albert Inglin

01.03.2014, 17:06 Uhr

Kreidel@: Die Probleme, die gemäss Ihnen die Schweiz hat, sind mir eigentlich lieber als die Probleme, die die EU mit sich selber hat.

94 Empfehlung 13 Melden

Hans Meier

01.03.2014, 16:35 Uhr

Die Schweiz muss gar nichts, Herr Kreidel!

91 Empfehlung 16 Melden

Peter Glanz

01.03.2014, 15:46 Uhr

Wenn die Eu den EU Bürgern Direkt Demokratische Rechte a la CH bringen würde dann würde sie damit ihre eigene Existenz rechtfertigen + festigen den ein Demokratisches System ist die Stimme des Volkes,aber EU Bürokraten wollen ein System wo sie entscheiden was entschieden wird + nicht die Bürger die diese Entscheidungen ausbaden müssen,Schade,so etwas können wir nie beitreten es wäre ein rückschrit

112 Empfehlung 26 Melden Antworten

Jürgen Weber

01.03.2014, 15:43 Uhr

In Sachen ineffizienter Verwaltung steht die Schweiz der EU absolut nicht nach (s. die vielen Vorkommnisse der letzten Zeit).
.
Ob der Kantönligeist der Schweiz als vorbildlich bezeichnet werden kann, ist eine andere Frage. Alleine die Vielzahl an kantonalen Direktionen, die alle die gleichen Aufgaben erledigen und doch nicht kooperieren, empfinde ich nicht als nachahmenswert.

40 Empfehlung 101 Melden Antworten

Jane Rakdum

01.03.2014, 17:44 Uhr

Der "Kantönligeist" ist das zentrale Machtorgan der EU (=Ministerrat)! Nichts ist weiter von einer "Diktatur" entfernt als der europäiche Hühnerhof - wo jeder Güggel der Grösste sie will.
Im Gegenstz zur Schweiz ist die EU eben nur ein Staatenbund und kein Bundesstaat!

45 Empfehlung 9 Melden

Jan Rauch

01.03.2014, 15:31 Uhr

Mich nervt die Qualität der derzeitigen Diskussion und Berichterstattung:
Alle hauen auf Alle drauf... EU auf CH, CH auf EU, etc. Whow, sehr weitsichtig und bestimmt von Erfolg gekrönt.
Gefragt ist jetzt, dass alle (ALLE!!) Fakten, Interessen, Haltungen und Konsequenzen auf den Tisch kommen und mit verhandlungssicheren Partnern beidseitig sachlich dargelegt und Lösungsansätze erarbeitet werden.

88 Empfehlung 10 Melden Antworten

Markus Meier

01.03.2014, 15:24 Uhr

Ein sehr guter Artikel. Ich denke, dass Europa tatsächlich "schweizerischer" Werden muss. Den diversen Ländern muss es möglich sein, die eigene - lokale - Identität zu bewahren. Wenn dies der EU gelingt, dann wird auch die Europäische Idee von den Menschen mitgetragen. Das nationale Bewusstsein wuchs wohl auch in der Schweiz nur langsam.

124 Empfehlung 20 Melden Antworten

Ulrich Raumer

01.03.2014, 15:17 Uhr

@Tom Baser: Das wir Schweizer (das Volk) uns aus den Weltkriegen gehalten haben darfst Du uns nicht vorwerfen. Wir Schweizer haben wenig damit zu, dass Personen und Firmen aus dem Ausland unser Recht ausnutzen um anderes Recht zu um-/hintergehen.
Politiker, Anwälte und Banken beidseits der Grenzen machen die Musik für die Gutbetuchten.
Das MEI-Resultat ist auch eine Manifestation, das zu ändern.

129 Empfehlung 26 Melden Antworten

Walter Gisler

01.03.2014, 15:02 Uhr

Kolonialherren reagierten ähnlich gegen Andersdenkende, wie die Brüsseler Technokraten. Natürlich könnte die EU von der Schweiz lernen, da sie jedoch nicht lernfähig ist, wird das nicht weiter helfen!

173 Empfehlung 43 Melden Antworten

Stef Burgmüller

01.03.2014, 19:59 Uhr

Bei ihnen wär's ja nur eine Rückkehr ins angestammte Heimatland werter Schmidt. Auch dort gibt's Foren wo sie ihre Weisheiten verbreiten können, zudem, die EU muss gar nichts, ausser ihre Brüsseler Apparatschiks am Leben erhalten. Wenigsten so lange bis die Völker der EU genug davon haben.

42 Empfehlung 9 Melden

Steffen Schmidt

01.03.2014, 15:44 Uhr

Bitte, Herr Gisler. Schauen Sie sich doch man ein paar Kommentare hier zum Thema EU an. Proeuropäischen Kommentatoren wird regelmäßig von aderen empfolen die Schweiz zu verlassen. Warum muss die EU eigentlich immer von der Schweiz lernen? Ist so eine Aussage nicht eine Einmischung in Fremde Angelegenheiten?

32 Empfehlung 111 Melden

gabi bossert

01.03.2014, 14:53 Uhr

Die Faszination der direkten Demokratie hat jetzt besondere Reize ausgelöst, weil die Einwanderungsproblematik von zu viel fremden Kulturen immer schon Angst einflössend war. Die Symbolik des Mitentscheidungsrechts fühlt sich erwachsen an. Fragt sich nur, ob es real so ist und wie viel emotionale Stimmung es braucht, bis eine solche Volksmehrheit zustande kommt. Diktiert von oben werden wir auch.

55 Empfehlung 45 Melden Antworten

gabi bossert

01.03.2014, 16:39 Uhr

und scheinbar merken nur sehr wenige Bürger wie das gesamte Lobbysystem der Wirtschaft, mit Politik, all ihren Verzweigungen und Vernetzungen in unser Gesamtsoziales Gefüge subtil die Fäden führt und uns über Jahre hinweg bestimmt. Es muss EMOTIONAL spürbar passieren, dann bewegt sich unsere Entscheidungsfreiheit vom Hocker.

18 Empfehlung 20 Melden

Peter Glanz

01.03.2014, 15:49 Uhr

Wir können jederzeit einen Entscheid unseres Parlaments per Referendum anfechten, wir können Nein stimmen wenn unsere Regierung ein Ja empfiehlt, wir können Initiativen lancieren die den Regierenden und den Parteien nicht ins Konzept passen, wir können dass und wir tun es immer wieder und das nennt man Demokratie, niemand Diktiert uns etwas schließlich sind wir ja keine Roboter sondern Menschen.

84 Empfehlung 19 Melden

Alfred Cavelti

01.03.2014, 14:28 Uhr

Müssen wir dem EU-Beitritt zuliebe um soviel schlechter werden, bis wir EU-würdig sind.

205 Empfehlung 36 Melden Antworten

Peter Müller

01.03.2014, 18:53 Uhr

Herr Maag selten hab ich so einen Unfug gelesen ,Die Schweiz wollte die Bilateralen Verträge.In diesen ist die PFZ enthalten wenn es der Schweiz nicht mehr gefällt, dann soll sie bitte diese kündigen,mit allen Konsequenzen. Übrigens bei Erasmus hat die Schweizer Administration die Anmeldung verpasst weil sie nach der MEI keine Völkerrechtlichen Verträge unterzeichnen darf die die MEI tangieren.

15 Empfehlung 34 Melden

Hans Maag

01.03.2014, 17:36 Uhr

Die EU-Kommissare wollen bereits heute Einfluss nehmen, uns bestrafen wenn wir einen für sie unpassenden Entscheid fällen. Wir wollen weniger Zuwanderer, sie stellen die wissenschaftliche Zusammenarbeit ab. Aber über Zusammenarbeit berteffend Asylbewerber wird weiter geredet, ist schliesslich im EU-Interesse.

60 Empfehlung 10 Melden

Heinrich Eberle

01.03.2014, 16:01 Uhr

Wenn wir der EU beitreten dann wird man uns früher oder später unsere Direkt Demokratischen Rechte verwässern oder sogar ganz weg nehmen den eins ist klar die EU will ja kein Mitspracherecht für die Völker,man wird uns dann diktieren wollen worüber wir Abstimmen ''dürfen'',Steuer Abstimmung NEIN,Abstimmung über Baurecht NEIN,Abstimmung über Umweltschutz NEIN,eine Demokratie feindliche Bevormundung.

109 Empfehlung 22 Melden

Fabian Meister

01.03.2014, 15:36 Uhr

@Cavelti: Hochmut kommt vor dem Fall.

42 Empfehlung 119 Melden

H. Hanson

01.03.2014, 14:27 Uhr

Sicher kann man von der Schweiz etwas lernen, aber einige Volksentscheide wurden sehr pragmatisch von der CH-Regierung umgangen. Beispiel: 6. Dezember 1992 sagte das Schweizer Volk Nein zum EWR-Beitritt. So hat die CH-Regierung einfach die Bilateralen mit der EU ausgehandelt + darüber vom Volk abstimmen lassen, einschl. PFZ. Leider ist die Rechnung nicht aufgegangen.

105 Empfehlung 34 Melden Antworten

P. Jenni

02.03.2014, 12:51 Uhr

@Hanson: Die Mehrheit der Wähler haben 1992 "nein" gesagt zu einem Zutritt zur EWR, weil dies von vielen als erster Schritt zur Aufnahme in die EU betrachtet wurde, was man nicht wollte. In den darauffolgenden Jahren hat die Schweizer Regierung dann die sog. "Bilateralen 1 - Verträge" mit der EU ausgehandelt. De facto Freihandelsverträge zwischen der EU und der CH. - Umgehung des Volkswillens ???

6 Empfehlung 3 Melden

H. Hanson

01.03.2014, 18:29 Uhr

@Pat Geering - EWR ist eine Abkürzung für "Europäischer Wirtschaftsraum (European Economic Community = EEC)" d.h. Handel, oder was sonst?

22 Empfehlung 9 Melden

Pat Geering

01.03.2014, 16:20 Uhr

Dies ist nicht ganz korrekt: das Volk hat nicht nein gesagt zum Handel, lediglich zum Beitritt zu ienem Konglomerat. Dass es verträge mit der EU braucht wenn schon nicht in der EU, das ist logisch. Daran ist auch keine Umgehung des Volkswillens zu erkennen. Wir konnten ja darüber abstimmern. Wo liegt also das Problem?

19 Empfehlung 16 Melden

Meinrad Pfister

01.03.2014, 14:22 Uhr

Es bleibt zu wünschen, dass dieser Bericht - am besten eingeschrieben - an jedes einzelne Mitglied des EU-Parlamentes zur vertieften Reflexion verschickt wird.

163 Empfehlung 25 Melden Antworten

Nico Maier

01.03.2014, 14:16 Uhr

Nettes Gendankenspiel. Damit die Schweiz "die bessere EU" wäre, müsste sie...
... der EU zuerst beitreten. (!)
... sich an die eingegangenen Verträge auch halten.
... nicht Teil der EU sein, sondern diese ersetzen.
... besser sein.
Die ehemaligen Länder wären dann die Kantone?
Nennt man sowas Wahnvorstellung? Und das Schlimmste kommt noch:
Es gäbe keine Schweiz mehr. Wer wählt dann die SVP?

42 Empfehlung 213 Melden Antworten

H.P. Scheidegger

01.03.2014, 14:14 Uhr

Ach, wie schräg ist das denn! Da schottet sich die CH von der EU ab und sagt: wir können es besser als ihr Stümper von der EU! Aber mitgestalten? Mitreden? Jäwohär!

51 Empfehlung 209 Melden Antworten

Stef Burgmüller

01.03.2014, 20:08 Uhr

Es geht einzig um's mitbezahlen, mitgestalten und mitreden können sie getrost vergessen!

42 Empfehlung 4 Melden

Pat Geering

01.03.2014, 16:23 Uhr

Falls Ihnen dies entgangen ist: dieser Bericht ist von einem internationalen team bei dem auch ein Schweizer dabei ist. Das ist aber kein Schweizer produkt.
Und jetzt fragen sie sich mal wie schräg denn das ist ...

58 Empfehlung 6 Melden

Joe Breitenberg

01.03.2014, 14:12 Uhr

Es wird nirgendwo behauptet, dass die EU ein makelloses Gebilde ohne Gefahren ist.Auch kann man nach 21 Jahren keinen Patriotismus erwarten, der dem der CH entspricht.Die CH mag in vielem sogar die bessere EU sein, aber das Ergebnis vom 09.02. zeigt, dass die Mehrheit der CH Stimmvolkes eher gestrigen Versprechen und Methoden den Vorzug gibt.

46 Empfehlung 168 Melden Antworten

Tom Baser

01.03.2014, 14:02 Uhr

Woher ihr diese selbstherrlichen Berichte auch aus dem Hut zaubert. Hochmut kommt vor dem Fall. Die Schweiz hatte Glück, keine Weltkrieg, Bankgeheimnis etc. dieses System könnte implodieren, wenn man darauf vertraut das dies eine schweizerische Errungenschaft ist.

50 Empfehlung 186 Melden Antworten

Hugo Tschirky

04.03.2014, 07:26 Uhr

@Baser. Warte immer noch auf eine Entschuldigung an all jene die Sie in Ihrem Kommentar im höchsten Masse beleidigt haben. Kommentieren ist etwas, kommentieren ohne Kenntnisse ist auch was. In der Emotion ist schnell was unpassendes geschrieben,kann jedem passieren. Aber wahren Charakter wäre den Fehler zu erkennen, und sich dafür entschuldigen zu können.

Melden

Paul Gwerder

02.03.2014, 11:01 Uhr

Herr Baser, vielleicht sollten Sie mein Statement auch noch lesen, es war die Kombination aus Anpassung, Glück aber eben auch die Tatsache, dass man wusste, dass ein Grossteil der CH bereit gewesen wäre zu kämpfen. Dass es Profiteure gab, ist eine Tatsache, aber die Mehrheit der CH hatte weder etwas mit Waffen noch mit Goldgeschäften zu tun. Literatur dazu gibt es zur Genüge, man sollte sie lesen!

8 Empfehlung 2 Melden

Hugo Tschirky

01.03.2014, 20:53 Uhr

@Blaser. Sie haben offensichtlich ein sehr verzerrtes Geschichtsbild bezüglich CH und Weltkriegen. Der allergrösste Teil der Bevölkerung war weder in Munitions- noch Goldgeschäfte verwickelt. Es ging um aktive und geistige Landesverteidigung. Die Mehrzahl der Schweizer waren alles andere als Kollaborateure. Ich bitte Sie sich für diese infame Beleidigung zu entschuldigen.

33 Empfehlung 5 Melden

Tom Baser

01.03.2014, 18:53 Uhr

@Paul Gwerder ..die Haut so teuer wie möglich zu verkaufen.. Herr Gwerder, ich glaube sie kennen die Geschichte nicht, Munitionsfabriken, Gold usw. .. wissen Sie MEINE vorfahren haben gekämpft, ihre nicht. Also verschonen sie mich mit diesen heldenhaften Geschichten von Kollaborateuren. Merci.

10 Empfehlung 36 Melden

Paul Gwerder

01.03.2014, 16:54 Uhr

Dass wir in beiden Kriegen nicht hineingezogen wurde, hatte sicher auch mit Glück und einer gehörigen Portion Anpassung zu tun. Aber auch mit der Tatsache, dass potentielle Angreifer wussten, dass man in der CH bereit war, seine Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Bei Ihnen Herr Baser, scheint mir aber der Hang zum Anpassertum ausgeprägter. So stabil wie die EU ist die CH allemal!

42 Empfehlung 9 Melden

Heinrich Eberle

01.03.2014, 16:29 Uhr

@Andy ich sage nicht das man ww1 + 2 vergessen sollte sondern das wir im Jahre 2014 leben und diese Kriege haben und Heute nicht zu beschäftige außer wir sitzen gerade im Geschichtskurs der ETH.Die Privatsphäre im Banking ist eigentlich vergleichbar mit der im Internet,niemand will Gläsern werden aber genau das fordern die Linken und einige Regierungen Weltweit,die Steuerehrlichkeit ist nur ein Vorwand um an diese wichtigen Daten zu kommen.

37 Empfehlung 10 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 15:56 Uhr

@Eberle: ich finde es lustig, dass meistens genau die von der Privatsphäre der Bankkunden reden, die sonst meinen, sie hätten nichts zu verbergen.
Die Weltkriege sollten wir nie vergessen und immer wieder davon reden. Baser hat recht, dass die Schweiz dank Frieden im Vergleich zum Umland eine wirtschaftlich gute Ausgangslage hatte.

27 Empfehlung 52 Melden

Heinrich Eberle

01.03.2014, 15:18 Uhr

Es ist 2014 also hören sie auf von ww1 und ww2 zu reden, das Bankgeheimnis ist nur ein Schutz der Privatsphäre des Bankkunden nicht mehr + nicht weniger,einige Korrupte Anwälte,Banker + Bankkunden haben realisiert das Privatsphäre für Kriminelle Zwecke nützlich sein kann aber die Mehrheit der Bankkunden die das Bankgeheimnis nutzen sind Anständige Leute + die Kriminellen eine klare Minderheit.

90 Empfehlung 27 Melden

Christopher Chandiramani

01.03.2014, 13:52 Uhr

Ohne Reformen bleibt die EU ein Bürokratie-Monster mit einem gewissen Selbstmordrisiko. Hauptprobleme sind momentan die Finanzen und das Demokratiedefizit.

176 Empfehlung 32 Melden Antworten

Roland Steiner

01.03.2014, 13:47 Uhr

Das man in Europa wirtschaftlich zusammenarbeiten muss um gegen die anderen Grossen Blöcke konkurenzfähig zu bleiben ist unbestritten. Eine politische Gleichschaltung ist aber nicht notwendig. Dies ist auch das Problem der EU die von starken Leuten geleitet wird. Der Erfolg der Schweiz ist es doch, dass wir eine Regierung haben die relativ wenig Macht hat.

110 Empfehlung 20 Melden Antworten

Blanche Wu

02.03.2014, 09:29 Uhr

Genau. In der Wirtschaft gibt es ja auch Standards, damit der Ablauf schneller geht (bsp. elektronische Datenaustausch, etc.), jedoch wird dann Unternehmen A nicht politisch gleich wie Unternehmen B. Genau das will aber die EU, dass es keine Unterschiede mehr gibt. Wie krank ist das denn. Nicht mal in der Wirtschaft macht man eine Big-United-Firma. Man kooperiert u. verschlankt nur.

7 Empfehlung 2 Melden

obert rene

01.03.2014, 13:46 Uhr

Ich glaube nicht dass die EU-Bürger mit den Kriesenstaaten solidarisch sind . Dieses wurde ihnen aufgezwungen . Natürlich werden unangenehme Entscheidungen von der Bevölkerung besser mitgetragen , wenn sie bei der Entscheidungsfindung mitbeteiligt ist , auch die jeweils unterlegene Seite.

99 Empfehlung 19 Melden Antworten

Luisa Haltner

01.03.2014, 13:43 Uhr

Wenn ich den verkalkten Trachtenopa als Sinnbild der Schweiz sehe, geht mir der Hut hoch!
Haben wir wirklich kein besseres Aushängeschild als Kleidungsstücke aus Gotthelfs Zeiten?!
Sind wir wirklich so total niemand, dass wir uns nur über das Chutteli einer fast ausgestorbenen Berufsgattung wieder erkennen können?!
Wenn das so ist, dann gehören wir DRINGEND in die EU!!

49 Empfehlung 168 Melden Antworten

Pat Geering

01.03.2014, 16:30 Uhr

Kultur - das sind wir. Das beruht grösstenteils auch auf Vergangenheit. Dass diese uns nicht am Fortschritt hindern soll ist klar. Aber ohne Kultur sind wir nur leere, austauschbare Hüllen. Wenn sie sowas bevorzugen, eine simple Nummer zu sein: be my guest.
Ich persönlich würd mich nie so anziehen, aber diese Kultur die sie verunglimpfen hat mich auch geprägt, und ich bin stolz auf was ich bin!

48 Empfehlung 7 Melden

Marcel Weber

01.03.2014, 13:43 Uhr

Nicht die EU-Bürger zeigten sich solidarisch mit den Krisenstaaten, sondern die EU-Politiker. Die Bürger wurden gar nicht gefragt

860 Empfehlung 48 Melden Antworten

Marcel Weber

01.03.2014, 18:27 Uhr

@Brunner: Super, eine Bürgerinitiative! Sie wissen aber schon, dass solche Abstimmungen eine reine Farce sind und für die Politik nicht bindend, dies im Unterschied zur Schweiz. Fragen Sie doch Mal die Stuttgarter wie sie zum neuen Bahnhof stehen.

34 Empfehlung 8 Melden

Mike Herzog

01.03.2014, 17:43 Uhr

Solidarisch gezeigt mit Krisenstaaten? Banken und Hedgefund-Buden hat man vor grösseren Verlusten bewahrt. Etwas, worauf diese ja spekuliert und eine Menge verdient haben. Aber eine differenzierte Argumentation wird tunlichst unterdrückt oder als EU-feindlich abgetan, was natürlich haarsträubend ist.

25 Empfehlung 4 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 16:45 Uhr

@Brunner: Völlig richtig, bei Wahlen wird nicht über Einzelfragen abgestimmt - das habe ich auch nicht behauptet. Wenn die EU-Bürger sich zu einer Einzelfrage Gehör verschaffen wollen, können sie eine Bürgerinitiative einreichen (die aber zu einer Abstimmung führt wie bei uns). Was ich sagen möchte: so absolut stimmt es nicht, wenn Sie schreiben 'Die Bürger wurden gar nicht gefragt'

8 Empfehlung 26 Melden

Heinrich Eberle

01.03.2014, 16:34 Uhr

Herr Naumann es ist so was von egal wer Bundesrat ist den die können größtenteils nur das machen was wir ihnen erlauben oder haben sie etwa das Referendum vergessen,sie als Deutscher haben so viel ich weis kein Einfluss auf das was diese Politiker dann tatsächlich tun wenn sie in Brüssel ankommen, wie oft mussten EU Bürger zusehen während Versprechen gebrochen wurden?

34 Empfehlung 6 Melden

Marcel Weber

01.03.2014, 16:27 Uhr

@Naumann: Super für Sie! Nur ist das EU-Parlament ein Witz, wie auch das D-Bundesverfassungsgericht unlängst festgestellt hat und ihm die demokratische Legitimation grösstenteils abgesprochen hat. Nicht das EU-Parlament bestimmt ja die EU-Kommission, sondern der Ministerrat.

31 Empfehlung 7 Melden

Marcel Weber

01.03.2014, 15:58 Uhr

@Brunner: Nur, dass ich mich bei Wahlen nicht zu Einzelfragen äussern kann. Oder woher kamen den all die Ja-Stimmen vom 9. Februar 2014? Die SVP hat nur einen Wähleranteil von ca. 25 %.

63 Empfehlung 12 Melden

Herman Naumann

01.03.2014, 15:45 Uhr

Herr Weber! Das ist typisch CH-Unwissen. Ich habe bei den Europawahlen die Möglichkeit mit der 1. Stimme eine Partei mit ihrer Liste von Kandidaten und ihrem EU-Programm zu wählen und mit der 2.Stimme direkt meinen favourisierten Kandidaten (auch parteiübergreifend) ins EU-Parlament zu wählen. Sie wählen ihren Bundesrat ja auch nicht direkt durchs Volk.
Also wo habe ich keinen Einfluss? Quatsch!

23 Empfehlung 56 Melden

Mario Monaro

01.03.2014, 15:37 Uhr

Na ja, immerhin können sie Regierungen wählen und haben z.B. in Grossbritannien eine gewählt, die EU-kritisch ist (oder auch in Ungarn), während in anderen Ländern EU-freundliche Parteien gewählt wurden. Es gibt eine gewisse, indirekte Wahlmöglichkeit und die ist aussagekräftiger als eine isolierte Frage eines Meinungsforschungsinstituts, weil man da ohne Zusammenhang und Konsequenzen antwortet.

21 Empfehlung 30 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 15:17 Uhr

Die Bürger werden in repräsentativen Demokratien bei den Wahlen gefragt. Oh, ist ja bei uns sogar auch so - wieso kennen Sie das nicht?

29 Empfehlung 57 Melden

Heinrich Eberle

01.03.2014, 15:11 Uhr

Endlich wird das mal ausgesprochen, übrigens Solidarisch sein heisst nicht das man seinem Nachbarn eine Vollmacht fürs eigene Konto gibt, so was würde man eher Dummheit nennen als Solidarität und sowas würden wohl die wenigsten Leute tun oder.

73 Empfehlung 15 Melden

Javier López

01.03.2014, 13:38 Uhr

Wie lange lebt dieser Mensch in der CH?
"Unter dem Druck rasch Lösungen finden zu müssen, hat die EU die Neigung entwickelt, von Brüssel aus und von oben herab Entscheide zu fällen."
Der Fall UBS hat man im diesen Land superdemokratisch ausdiskutiert! Nichts von Notrecht!
Ein Schweizer: "Über ein Turnhallendach darf ich abstimmen, über 60 Milliarden nicht."
Hr. Sturm ist ein Fall von Ignoranz.

44 Empfehlung 120 Melden Antworten

Aka Keller

01.03.2014, 16:20 Uhr

@J Lopez:Aus der riskanten aber notwendigen Rettung der UBS hat der Bund noch Gewinn gezogen.
Die SNB und das Finanzdepartement hatten vorausschauend solche Szenarien durchgespielt. Da gab es nichts zum Abstimmen!
Im Unterschied zu anderen Ländern sind unsere Banken wieder recht gut aufgestellt.
Ich frage mich wer hier der Ignorant ist?

49 Empfehlung 7 Melden

Schmid Stefan

01.03.2014, 13:31 Uhr

Die Schweiz war für mich als Deutschen durchaus ein Vorbild für Europa - bis zur Masseneinwanderungsinitiative. Und ich befürchte für die Schweiz, dass der Satz im Interview: "Man kann stolz sein auf die Kultur in der eigenen Region, ohne dass dies dem grösseren Gebilde wirtschaftlich schadet" vor dem Hintergrund des Abstimmungsergebnisses nicht mehr zutrifft.

47 Empfehlung 186 Melden Antworten

Peter Glanz

01.03.2014, 16:42 Uhr

Und noch etwas Stefan, sie reden davon das Parteien die die Direkte Demokratie fordern abgestraft wurden in den Wahlen aber sie wissen sehr wohl das es Parteien waren die egal was sie fordern nie ein Hauch eine Chance hatten gut aus diesen Wahlen raus zu kommen, sie verarschen niemanden, sie geben Infos von sich ohne die Big Picture zu erwähnen, sie sind doch nicht etwa ein Politiker?

30 Empfehlung 12 Melden

Peter Glanz

01.03.2014, 16:38 Uhr

Herr Schmidt ausgerechnet sie der hier auf einer Schweizer Webseite unsere Volksentscheide ja sogar unsere Demokratie kritisiert und der damit anderen einen Steilpass gibt um ihnen zu Antworten ausgerechnet sie wollen das andere sich nicht in die Angelegenheiten von ihrem DE einmischen PARADOX, + ziemlich Unanständig von ihnen,darf man jetzt nur noch das Denken und tun was sie wollen?

36 Empfehlung 13 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 16:06 Uhr

@Glanz: Deutschland besetzt? Merkwürdiges Demokratieverständnis? Herr Schmid hat doch gar nichts gegen unsere oder sonst eine Demokratie gesagt?! Deutsche sind Untertanen? Ich glaube, Sie haben das typisch-schweizerisch-chauvinistische Minderwertigkeitsgefühl und sind darum anfällig für SVP-Feindbilder wie die EU oder Deutschland. Deutschland ist eine repräsentative Demokratie und verdient Respekt

18 Empfehlung 33 Melden

Steffen Schmidt

01.03.2014, 15:46 Uhr

@Glanz:Anscheind wollen die Deutschen keine direkte Demokratie. PArtein die soetwas anstrebten wurden bei der letzten Bundestagswahl (2013) abgestrafft. Merkels CDU erhielt ein Rekordergbnis, also mischen Sie sich bitte nicht in die Angelegenheiten anderer Länder ein und lassen Sie die Hellseherei.

26 Empfehlung 53 Melden

Hans Meier

01.03.2014, 15:07 Uhr

Als Deutscher können Sie leider nicht nachvollziehen, was 25 % Ausländeranteil bedeutet. Oder eine Netto-Zuwanderung von jährlich 85`000 in ein so kleines Land.

98 Empfehlung 27 Melden

Peter Glanz

01.03.2014, 15:03 Uhr

Sie mögen Demokratische Entscheide nur solange so entschieden wird wie sie es für richtig halten, ein ziemlich merkwürdiges Demokratieverständnis ihrerseits, und überhaupt ihr Deutsche ihr Untertanen von Politikern und deren Parteien die über eure Köpfe hinweg entscheiden tut mir wie wahrscheinlich der Mehrheit der Schweizer leid. Wenn DEler Direkt Demokratische Rechte hätten wäre DE Heute nicht mehr besetzt!

69 Empfehlung 34 Melden

Hedi Wyler

01.03.2014, 13:30 Uhr

Das sagen wir ja schon lange das es nicht gut geht so in der Beamten-Diktatur der EU. Sie machen nähmlich nicht das was das Volk will, nur das was die Beamten in Brüssel wollen. Sie sollen vorbei kommen (Entwicklungshilfe) und sehen das es ganz gut geht in der Schweiz mit födral Demokratie wo das Volk sagen kann was es will. Dann können sie es in der EU auch so machen das das Volk wählen kann.

634 Empfehlung 80 Melden Antworten

Hector Gonzalez

02.03.2014, 02:24 Uhr

Jeder der die Geschichte der Welt verstanden hat.
Der verstehst dass, das Volk nicht immer die richtige Entscheidungen trifft weil nicht alle Bürger so viel Ahnung, haben wie Fachleute.
Zu viele Volksentscheid kann sehr viele Kriege und Gewalt hervorbringen.
Um Frieden und Harmonie zu haben müssen alle etwas abgeben.

4 Empfehlung 17 Melden

Marius Sprecher

01.03.2014, 19:14 Uhr

@Braun
Trotzdem finden über 80 Prozent den Beitrag gut, scheint's finden sie födral Demokratie gut...

8 Empfehlung 7 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 19:01 Uhr

@Glanz: Sie haben recht, dass in der Schweiz über die Verfassung und bei Referenden über Gesetze *abgestimmt* werden kann (was meinen sie noch mit 'etc.'?), aber Wyler spricht von *wählen*, nicht von *abstimmen*, deshalb mein Kommentar, dass in der EU genauso *gewählt* werden kann, auf EU-Ebene einmal pro 4 Jahre, in den Mitgliedsstaaten und auf regionaler Ebene aber ebenfalls.

6 Empfehlung 11 Melden

Martin Braun

01.03.2014, 17:48 Uhr

@ Wyler
Ich finde ihre Kommentare ja so was von gut, aber mit verlaub, glaube ich dass sie Kraut mit Rüben verwechseln. Was sind Beamten in der EU und was ist eine Diktatur respektive Beamten Diktatur. In Europa gibt es nur noch eine Diktatur nämlich Weißrussland

11 Empfehlung 23 Melden

Peter Glanz

01.03.2014, 16:16 Uhr

Ja Herr Brunner alle 4 Jahre oder so machen die Leute in der EU ein Kreuz neben einem Namen und nennen das dann Demokratie, wenn man dann aber mit einbezieht das Politiker gerne ihre Versprechen brechen dann ist dies keine Demokratie sondern Illusion,eine Illusion das man etwas geändert hat, eine Illusion das es diesmal anders wird, HEY in der CH kann jeder Stimmberechtigte Direkt Demokratisch die Verfassung,Gesetze etc. ändern + das ist auch gut so.

38 Empfehlung 14 Melden

Andreas Brunner

01.03.2014, 15:29 Uhr

Auch in der EU wählt das Volk, das nennt sich repräsentative Demokratie. Dass Sie von 'Entwicklungshilfe' sprechen, zeigt ihre Arroganz und dass Sie an das von der SVP generierte - aber falsche - Feindbild EU glauben.

28 Empfehlung 73 Melden

peter müller

01.03.2014, 13:26 Uhr

Ich finde es immer lustig, wenn uns ein ausländischer Experte in den Medien vorgeführt wird, der uns dann erklärt, wie wir Schweizer und unsere Gesellschaft funktioniert.

42 Empfehlung 93 Melden Antworten

Chr. Beck

01.03.2014, 15:36 Uhr

Der Experte ist zwar Ausländer, arbeitet aber -wie halt viele- bei einer Bank in Zürich. Immerhin gibt es nun sogar ein internationales (!) Team, das an der Schweiz doch noch Gutes findet. Da die Abstimmungs-Nein-Sager nur noch schwarz sehen, ist das bestimmt ein Mini-Lichtblick für sie ;-), selbst wenn die 'Experten' sich nicht überall auskennen,aber so tun als ob ...

58 Empfehlung 15 Melden

Alle Kommentare anzeigen
Zurück zur Story